Bettina Jans-Troxler
- Party
- Evangelische Volkspartei
- Parliament
- Stadtrat
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Female
- Born
- 1980
- Language
- German
- Source body
- 351
- Record updated
- 06.07.2026
- First imported
- 14.08.2025
- JaStadtratNeugestaltung Statthalterstrasse (Kredit)Stadtrat (SR) · 23.01.2025Result: 66 Yes · 5 No · 1 Abst. · 7 Absent
- AbwesendStadtratAufsuchende Jugendarbeit in allen Quartieren und in der Innenstadt (Motion als Richtlinie)Stadtrat (SR) · 18.09.2025Result: 1 Yes · 0 No · 0 Abst. · 79 Absent
- AbwesendStadtratAufsuchende Jugendarbeit in allen Quartieren und in der Innenstadt (Motion als Richtlinie)Stadtrat (SR) · 18.09.2025Result: 1 Yes · 0 No · 0 Abst. · 79 Absent
- JaStadtratAusstiegsstrategie aus fossilem Erdgas als städtischer Energieträger (Motion)Stadtrat (SR) · 13.03.2025Result: 50 Yes · 13 No · 1 Abst. · 15 Absent
- JaStadtratEinjähriger Leistungsvertrag 2025 im Bereich Obdachlosenhilfe; Genehmigung und Nachkredit in Stadtratskompetenz (Notschlafstelle Heilsarmee und Notschlafstelle Frauen*) (Kredit)Stadtrat (SR) · 06.11.2025Result: 59 Yes · 2 No · 5 Abst. · 13 Absent
- —Ausübung wichtiger politischer ÄmterStadtrat
- —Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichts-Gremien in- und ausländischer Unternehmen, Körperschaften Anstalten und Stiftungen des privaten und des öffentlichen Rechtes einschliesslich solche, die von der Stadt subventioniert werdenStadtrat
- —Berufliche Tätigkeiten (Anstellung; eigenes Unternehmen)Stadtrat
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- SpeechLegislaturrichtlinien 2025 – 2028No. 2024.PRD.0058Bettina Jans-Troxler (EVP) für die FraktionStadtrat
Bettina Jans-Troxler (EVP) für die Fraktion: Ich darf noch einmal an dieses Rednerpult. Es ist vielleicht jetzt etwas erstaunlich, wenn ich sage: Diese Legislaturrichtlinien sind richtig gut. Wir haben es aber nach dem letzten Votum schon gehört, dass es vielleicht nicht so erstaunlich ist. Ich sage das für die GLP-EVP-Fraktion einem Gemeinderat mit vier von fünf RGM-Vertreter*innen. Die Kurzzusammenfassung der Schwerpunkte im Stadtratsvortrag bringt es auf den Punkt: Gezielter und effizienter Mitteleinsatz sowie eine leistungsfähige Verwaltung, Engagement für Klimaschutz und Klimaanpassung durch technische Massnahmen und die Förderung eines entsprechenden Bewusstseins, sozialer Zusammenhalt und demokratische Teilhabe stärken, Chancengerechtigkeit fördern und die Bevölkerung aktiv einbeziehen. Das steht schon in etwas so seit eh und je im EVP-Parteiprogramm. Und auch die GLP würde es unterschreiben – sehr schön diese Ziele. Dafür danken wir dem Gemeinderat – und der Verwaltung dahinter für die geleistete Arbeit im ersten Jahr der neuen Zusammenarbeit.
Vor etwas mehr als einem Jahr haben wir diese Themen ja noch gemeinsam an Wahlveranstaltungen diskutiert. Die Schwerpunkte tönen nach Mitte-Politik im Reinformat, wie sie mir so sehr am Herzen liegt, dass ich mich zwölf Jahre darin investiert habe. Und ich bin überzeugt, dass ein Grossteil dieses Parlaments ähnliche Werte und Ziele für unsere Stadt vertritt. Was die politischen Unterschiede ausmacht, sind die konkreten Handlungen, die daraus folgen, und vor allem die Prioritätensetzungen. Und was jeweils der Stadtrat mit den Vorlagen des Gemeinderats macht, ist nochmal ein ganz anderes Thema, was das grösste Hindernis für die Umsetzung des ersten Gemeinderatsschwerpunkts den effizienten Mitteleinsatz betreffend sein dürfte. Nun tauchen wir noch etwas tiefer in die Massnahmen ein, die sich der Gemeinderat für die nun noch drei kommenden Jahre vorgenommen hat.
Betreffend Finanzen und Personal haben wir grosses Vertrauen, dass Melanie die Ziele mit ihrem Team umsetzen wird, wenn auch der Stadtrat vorausschauend und verantwortungsvoll handelt, um die Worte des Gemeinderats zu brauchen. Beim dynamischen Wirtschaftsstandort ist die Lage schon viel kritischer. Auf die Wirtschaftsstrategie warten wir schon seit Jahren. Und wir wissen, dass die pointierte linke Politik hier im Stadtrat vielen Firmenchefs wohl öfter Sorgen bereitet. Umso wichtiger ist das persönliche Engagement des Gemeinderates im engen Austausch.
In den Bereichen Energiewende umsetzen, nachhaltige Mobilität und klimaresiliente Stadt gibt es viel zu tun. Da ziehen wir gemeinsam am gleichen Strick und haben mit der Energie- und Klimastrategie 2035 gute Leitlinien. Insbesondere die Förderung von E-Mobilität und innovative Logistiklösungen im Massnahmenkatalog erfreuen uns. Dann bleibt noch der dritte Schwerpunkt zu Demokratie, sozialer Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Die Partizipation der Bevölkerung in politischen Prozessen zu fördern, ist in der sich verändernden Gesellschaft keine einfache Aufgabe. Die Quartiermitwirkung zu überarbeiten, ist sicher mal ein Ansatz, aber kein Zaubermittel. Um die verschiedensten Menschen in der Stadt im politischen Geschehen wieder mehr mitzunehmen, dafür braucht es viel mehr. Und es braucht vor allem uns alle hier drin. Auch der gerechte Zugang mit niederschwelligen Angeboten, chancengerechtem Zugang zu guten Schulen und gesellschaftlichem Zusammenhalt fördern, sind riesige Aufgaben. Ob die formulierten Massnahmen wirklich viel verändern, ist aus meiner Sicht sehr unsicher. Der Qualität unserer Schulen Sorge tragen – unbedingt. Dazu ist die Mobbing-Prävention sicher ein guter Ansatz. Und auf die frühe Förderung und Unterstützung von Familien mit kleinen Kindern fokussieren, ist zentral. Das ist die wirksamste Massnahme zur Förderung von Chancengleichheit.Am Schluss sind noch die Entwicklungsareale der Stadt aufgeführt und auf der letzten Seite der Massnahmen übrigens die GüWR-Wohnungen. Lea, du hast sie wahrscheinlich übersehen. Es ist drin, aber zuhinterst. Da sind eben die Entwicklungsareale der Stadt aufgeführt und wo sie in drei Jahren stehen sollen.
Es wartet viel Arbeit auf den Gemeinderat und die städtischen Mitarbeitenden. Viel Freude und Ausdauer für eure Arbeit und auch euch hier im Stadtrat wird es nicht langweilig werden. Ich wünsche euch für euer weiteres Wirken viel Weisheit, gegenseitigen Respekt und Freude an unseren weltweit gesehen aussergewöhnlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Vielen Dank und bis bald. - SpeechVelostrasse Schlösslistrasse unterbruchsfrei gestaltenNo. 2024.SR.0344Bettina Jans-Troxler (EVP) für die FraktionStadtratAgenda item 11: Postulat Matthias Humbel/Michael Ruefer (GFL)/Bettina Jans-Troxler (EVP): Velostrasse Schlösslistrasse unterbruchsfrei gestalten; Annahme
Bettina Jans-Troxler (EVP) für die Fraktion: Ich gehöre auch zu den Leuten, die fast täglich durch die Schlösslistrasse fahren, wie Matthias oben auf der Tribüne. Und ich kann euch sagen, es ist nicht nur sehr unpraktisch, sondern auch gefährlich, durch die Kolonnen zu fahren. Vor allem, wenn sie bergauf stehen, muss man nachher irgendwie versuchen, um die zum Teil sehr grossen Autos herumzusehen, um zu erkennen, ob von oben ein Auto kommt. Sonst wartet man halt einfach lange. Ich sehe, dass gewisse Sachen auch schwierig umzusetzen sind. Aber gerade darum ist das Postulat ja da, damit man prüfen kann, was könnte man noch machen. Eine Sperrfläche zu markieren wäre sicher schon einmal eine gute Lösung, denn es gibt immer wieder Autofahrer, die gar nicht checken, dass vielleicht noch Velo kreuzen wollen und nachher gerade im Weg stehen, wenn man direkt durch möchte. Also darum bitte unterstützt doch das Postulat. Wir stimmen Ja dazu.
- SpeechBettina Jans-Troxler (EVP) für die FraktionStadtratAgenda item 5: Schaffung einer zusätzlichen allgemeinen Notschlafstelle und einer Notschlafstelle für FINTA*: Leistungsvertrag 2025 mit der Stiftung Heilsarmee; Nachkredit zum Globalkredit 2025 des Sozialamts
Bettina Jans-Troxler (EVP) für die Fraktion: Die GLP-EVP-Fraktion bejaht grundsätzlich den Kredit für die Finta-Notschlafstelle und die zusätzliche allgemeine Notschlafstelle. Es ist beunruhigend, dass immer mehr Menschen auf solche Angebote angewiesen sind. Dass Plätze manchmal von Menschen belegt werden, für die andere Angebote vorgesehen sind, wird Corina Liebi beim nächsten Traktandum ausführlich ansprechen.
Wir sollten einerseits dafür sorgen, dass die Angebote denen zugutekommen, für die sie gedacht sind, andererseits als Gesellschaft aber auch gut im Auge behalten, dass wir nicht nur Symptombehandlung betreiben, sondern auch den Wurzeln nachgehen, weshalb immer mehr Menschen durch die Maschen fallen.
Dass es nun neben zusätzlichen allgemeinen Notschlafplätzen dieses spezifische Angebot für Frauen und Menschen, die zu den Finta zählen, nötig ist, ist für alle, die einmal das Passantenheim oder den Sleeper besucht haben, wohl nicht erklärungsbedürftig. Falls ihr noch nie reingeschaut habt, seid ihr von den Betreibern herzlich eingeladen, mal einen Besuch zu machen. Man könnte sich fragen, wo jetzt diese bedürftigen Finta plötzlich herkommen. Es ist aber eine Tatsache, dass diese Menschen oft erst sichtbar werden, wenn es ein entsprechendes Angebot gibt. Und Anfeindungen gegen Frauen und gerade auch queere Personen sind in den bestehenden Angeboten häufig. An einer der letzten Stadtratssitzungen bei der Begegnung mit der Stiftung Heilsarmee hatte ich die Gelegenheit, mit der Leiterin der neuen Finta-Notschlafstelle zu sprechen. Noch eine Zwischenbemerkung: David, ich habe mich gefragt, warum du nicht dort warst und die Menschen direkt gefragt hast bezüglich deiner Zweifel. Ich habe mit ihr eben über diese Notschlafstelle gesprochen. Das Haus sei seit Ende Juni praktisch konstant komplett belegt. Das sind zum Beispiel Frauen, die aus ungesunden Beziehungen ausbrechen und deshalb plötzlich ohne Wohnung dastehen, oder Frauen, die wegen psychischen Erkrankungen oder begleitenden Haustieren im Frauenhaus keine Aufnahme finden. Ich habe die Leiterin und den Verantwortlichen der Wohnangebote auch gefragt, ob denn diese Einzelzimmer im schönen Altbau, die in den Zeitungen bei der Eröffnung abgebildet wurden, nicht etwas zu luxuriös seien für eine Notschlafstelle. Das hat damals diesen Eindruck gemacht. Sie meinten, ein minimales Mass an Privatsphäre würde sicher dabei helfen, Schritte in ein geordnetes Leben machen zu können. Zum Vergleich: Das Passantenheim ist tagsüber geschlossen und übernachtet wird in Viererzimmern. Zudem wurde deutlich, dass das Haus hinter dem Kursaal in schlechtem baulichem Zustand und jetzt in der kalten Jahreszeit zum Beispiel schlecht heizbar ist und deshalb wohl nicht annähernd so komfortabel, wie es auf dem Bild den Eindruck machte.
Die zusätzliche allgemeine Notschlafstelle wurde in den letzten Jahren jeweils im Winter im Tiefenau mit sehr viel persönlichem Einsatz von Pinto eingerichtet. Pinto-Leiter Silvio Flückiger hat uns mal erzählt, wie er mit seinem Team in ihrer Freizeit Occasionsmobiliar gesammelt hat. Nun soll dieses Angebot dauerhaft entstehen. Vielleicht wurde unterdessen auch eine passende Liegenschaft gefunden. Darüber kann uns Ursina Anderegg vielleicht noch updaten. Wir sind enorm dankbar, dass hier der Kanton nicht wie in anderen Bereichen zaudert, sondern ohne Fragen alle Angebote im Bereich der Obdachlosenhilfe über den Lastenausgleich finanziert.
Und vielen Dank auch der Heilsarmee, die diese Notschlafstelle vorfinanziert hat, damit sie bereits eröffnen konnte und wir nun bereits erste Erfahrungswerte haben. Es gab übrigens keine anderen Organisationen, die sich als Partner gemeldet haben. Das wäre durchaus möglich gewesen.
- SpeechAufgaben- und Finanzplan (AFP) 2026 - 2029 mit Budget 2026No. 2024.FPI.0082Bettina Jans-Troxler (EVP) für die FraktionStadtrat
Bettina Jans-Troxler (EVP) für die Fraktion: Mein Votum wird kürzer als das meiner Vorrednerin, also keine Sorge. Das Budget der mit Abstand grössten Direktion, der BSS, beträgt für das Jahr 2026 mit 372 Mio. Franken, gut 20 Mio. Franken mehr als das diesjährige Budget. Davon sind 10 Mio. Franken mehr im Schulamt eingerechnet und 7 Mio. Franken im Sozialamt. 11,7 von rund 30 neuen Stellen sollen in der BSS geschaffen werden. Dazu kommen 7,2 drittfinanzierte Stellen. Man kann also überhaupt nicht davon sprechen, dass der Gemeinderat unsoziale Kürzungen im Budget vorgenommen habe. Wir sind dem Gemeinderat dankbar, dass bei der Erstellung des Budgets klare Vorgaben gemacht wurden und zugunsten einer finanziellen Nachhaltigkeit nicht einfach allen meist durchaus sinnvoll zu begründenden Wünschen nachgegeben wurde. Durch die Kompensationsvorgabe wurden gewisse Priorisierungen vorgenommen, die wir respektieren. Deshalb werden wir alle Anträge ablehnen, die eine Aufstockung von Kompensationsmassnahmen verlangen. Wir lehnen aber auch alle willkürlichen Kürzungsanträge ab. Man könnte also heute das Gefühl haben, wir hätten das "Neinhorn" zu Besuch, dies ist ein Insider für alle Eltern von kleinen Kindern.
Es gibt ein paar wenige Ausnahmen, wo wir uns nicht auf ein Nein einigten. Das eine betrifft das eingestellte Geld für die Förderung der Zweisprachigkeit, wo halt das Schlamassel bereits angerichtet ist, ohne dass Überlegungen angestellt wurden, wie die Aufhebung der Classes bilingues mit anderen Massnahmen abgefedert werden könnte. Wir haben hier Stimmfreigabe beschlossen. Einige werden zustimmen, andere nicht, weil nicht klar ist, was ab nächstem Sommer mit dem beantragten Geld umgesetzt werden soll. Beim Antrag 77 zu den zusätzlichen Stellen wegen der Fallführungssoftware Citysoftnet werden wir uns enthalten. Bei Citysoftnet ist für uns sehr intransparent, welche Stellen wofür sind, wie lange es diese zusätzlichen Stellen braucht und wie es grundsätzlich eigentlich wirklich läuft in den Ämtern, die mit Citysoftnet arbeiten müssen. Hier werden die zuständigen Kommissionen in nächster Zeit genauer hinschauen. Momentan können wir aber nicht beurteilen, ob und ab wann man reduzieren kann. Deshalb unsere Enthaltung bei diesem Antrag. Schliesslich noch zum SBK-Minderheitsantrag Nummer 76 zu einem Pilotprojekt von Case-Management bei der IV-Anmeldung. Hier stimmen wir von der EVP zu, die GLP lehnt ab, weil die Verantwortung für diese Aufgabe grundsätzlich beim Kanton liegt. Wir sehen aber trotzdem einen Mehrwert für die betroffenen Menschen.Insgesamt bitten wir euch, ebenfalls die Priorisierungen der Verwaltung und des Gemeinderats zu respektieren und nicht mit zahlreichen Budgetaufstockungen die Nachhaltigkeit unserer Finanzen zu gefährden. Schliessen möchte ich mein Votum mit einem grossen Danke an die vielen Mitarbeitenden, die an den Schulen, im Sozialbereich, im Sportamt und allen weiteren Bereichen der Direktion für Bildung, Soziales und Sport grossen Einsatz leisten und sehr gute Arbeit verrichten. Merci vielmals.
- SpeechAuslagerung Kitas Stadt Bern aus der KernverwaltungNo. 2025.SR.0109Bettina Jans-Troxler (EVP)Stadtrat
Bettina Jans-Troxler (EVP) für die Fraktion: Weil jetzt so viel über den sogenannten Expertenbericht gesprochen wurde, möchte ich dazu gerne noch etwas sagen. Ich lese euch einen Abschnitt daraus vor, auf Seite 16 heisst es nämlich: "Gemäss Interviews inklusive BSS und Experten erbringen heute die städtischen Kitas keine zusätzlichen Leistungen im Bereich sozialer Integration und Spracherwerb, welche die privaten Kitas nicht auch erbringen." Und ein bisschen später heisst es zum Thema der Absicherung der Versorgung: "Dazu benötigt es seitens der Stadt nicht zwingend eigene städtische Kitas." Von mir aus gesehen sind diese Teile des Berichts wirklich der Expertenbericht. Leider sind die Empfehlungen und Schlussfolgerungen, die herausgekommen sind oder am Schluss stehen, extrem politisch und für mich nicht mehr ein Expertenbericht. Sie sind einfach das, was in der Begleitgruppe, der sogenannten RGM-Begleitgruppe, ich war ein paar Mal dabei, vorher abgecheckt wurde, was genehm ist und vom Stadtrat gewünscht wird. Und so von einem Expertenbericht zu reden – der Gemeinderat sagt dann auch, er stütze seine Beschlüsse auf diesen Expertenbericht ab –, ist für mich eigentlich nicht ein Vorgehen, das angebracht ist. Was auch auffällt, wenn man den Expertenbericht genau liest, ist, dass beim Auftrag, den Bolz + Partner vom Gemeinderat bekommen hat, bei der Variante 4 ein Teilrückzug aufgeführt war, den er untersuchen soll. Das steht am Anfang des Berichts. Und dann wird ein Teilrückzug nie mehr erwähnt, mit keinem Wort. Dabei wäre das aus unserer Sicht wahrscheinlich der gangbarste Weg. Nur steht nie in diesen Berichten, nie im Gemeinderatsvortrag irgendwo eine Auflistung, wo die städtischen Kitas sind, wo welcher Bedarf ist, wo ist welcher Sozialbedarf und so. Wo braucht es jetzt unbedingt die Kitas, weil ja immer betont wird, dass es diese unbedingt brauche. Also es gibt keine Aufschlüsselung darüber, wo man sie braucht und wo nicht. Also man könnte jetzt sagen, es sei Absicht, dass es keinen solchen Plan gibt, damit man nicht merkt, dass relativ viele städtische Kitas in die Quartiere gehen, wo sie eigentlich nicht nötig wären, weil es genug Private hat, die das abdecken. Und deshalb hat man auch den Teilrückzug nicht untersucht, weil man zum Schluss kommen könnte, dass man in gewissen Quartieren die Kitas privatisieren könnte, abgeben könnte, und nur noch dort, wo es wirklich die Stadt braucht, diese aktiv Kitas betreiben soll. Ich würde vom Gemeinderat gerne wissen, warum man den Teilrückzug nicht weiterverfolgt und das kein Thema mehr ist. Wir danken euch, wenn ihr das Postulat unterstützt. Dann kann man genau diese Fragen nämlich noch klären.
- Interpellation
- PostulatMitunterzeichnende/rUmbau Bahnhof Bümpliz Nord – Sperrung der PersonenunterführungNo. 2025.SR.0360
- Kleine AnfrageMitunterzeichnende/rKosmetische Namensänderungen in Zeiten finanzieller Not?No. 2025.SR.0363
- Kleine AnfrageErstunterzeichnende/rPensionierungsanlass in der Dampfzentrale von Alter Stadt BernNo. 2025.SR.0366
- Postulat
- Kommission
- KommissionInterfraktionelle Gruppe Schulraumplanung(IG_Schulraumplanung)Stadtrat
- Mitglied01.01.2025 – 13.12.2025
- Fraktion
- FraktionGrünliberale/Junge Grünliberale/Evangelische Volkspartei(GLP/JGLP/EVP)Stadtrat
- Mitglied01.03.2024 – 01.01.2025
- Fraktion
Images(2)
- Version 101.01.2025 – 04.10.2025
- Version 204.10.2025 – 31.12.2199
Data: OpenParlData · CC BY 4.0