TA

Timur Akçasayar

Active
Sozialdemokratische Partei
StadtratVI - Bümpliz-Oberbottigen

Mandate
Party
Sozialdemokratische Partei
Parliament
Stadtrat
Electoral district
VI - Bümpliz-Oberbottigen
Seat number
138
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Male
Born
1979
Occupation
Spezialist für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Language
German
Contact
Address
Brünnenstrasse 102
3018 Bern
References & source
Source body
351
Record updated
06.07.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(1941)
  1. Ja
    Stadtrat
    Result: 43 Yes · 5 No · 13 Abst. · 18 Absent
  2. Ja
    Stadtrat
    Result: 43 Yes · 20 No · 1 Abst. · 15 Absent
  3. Nein
    Stadtrat
    Result: 9 Yes · 48 No · 1 Abst. · 21 Absent
  4. Ja
    Stadtrat
    Result: 52 Yes · 6 No · 2 Abst. · 19 Absent
  5. Ja
    Stadtrat
    Result: 13 Yes · 38 No · 5 Abst. · 23 Absent
Interests(7)
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Speeches(56)
  1. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 10: Dringliche Motion: Raum ist Gerechtigkeit: Die ZFV Buech aus der 5-Meter-Schranke befreien; Ablehnung / Annahme als Postulat
  2. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 10: Dringliche Motion: Raum ist Gerechtigkeit: Die ZFV Buech aus der 5-Meter-Schranke befreien; Ablehnung / Annahme als Postulat
  3. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 10: Dringliche Motion: Raum ist Gerechtigkeit: Die ZFV Buech aus der 5-Meter-Schranke befreien; Ablehnung / Annahme als Postulat
  4. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 6: Postulat: Digitale Jugendarbeit in Bern: Neue Wege für eine vernetzte Jugend; Annahme
  5. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 11: Ausserholligen VI (Arealentwicklung ewb/BLS): Überbauungsordnung Stöckackerstrasse 33 - Ladenwandweg, Aufhebung Baulinenplan und Verzicht Ausübung Vorkaufsrecht (Abstimmungsbotschaft)

    Timur Akçasayar (SP) für die Fraktion: Ich weiss, es ist schwierig, schon gut. Als erstes möchte ich mich im Namen der SP-JUSO-Fraktion bei allen Beteiligten bedanken: bei der Verwaltung, den Planenden, der EWB, der BLS, den beteiligten Büros und der Genossenschaft Viadukt. Das für die sorgfältige und langjährige Arbeit an diesem Projekt. Scheinbar wurde hier im Rat eine solche Würdigung von unserer Fraktion in letzter Zeit vermisst. Mit dieser Überbauungsordnung schliessen wir den dritten und letzten Baustein der grossen Transformation im ESP Ausserholligen ab. 2024 die Überbauungsordnung zum BFH Campus, 2025 die Überbauungsordnung zum Weyer West und heute diese Überbauungsordnung zum EWB/BLS-Areal. Endlich sage ich als Bümplizer, denn seit 1999 mit dem Stadtentwicklungskonzept Bern warten wir lange auf diese Transformation.

    Die SP hat sich bereits in der Mitwirkung 2020 klar positioniert. Wir wollen mehr Wohnen in der Stadt Bern, wir wollen mehr preisgünstigen Wohnraum in der Stadt Bern, wir wollen starke begrünte Siedlungen, weniger motorisierten Verkehr, hochwertige Aussenräume, gute Durchwegung für Velofahrende und Zufussgehende und eine sozialverträgliche Entwicklung. Viele dieser Anliegen wurden aufgenommen in diesem Projekt. 220 Wohnungen, alle genossenschaftlich und 100% in Kostenmiete. Der Kommissionssprecher Dominik Fitz hat das schon erwähnt. Ein Drittel wird dauerhaft preisgünstig sein. Ein offen durchgrünten Aussenraum mit klaren Vorgaben zur Entsiegelung, Biodiversität und Aufenthaltsqualität. All das bekommen wir. Wie bei jeder grossen Planung gilt aber, nicht alle Wünsche können zu 100% erfüllt werden, auch nicht unsere. Aber das vorliegende Projekt überzeugt und es trägt. Es ist städtebaulich solide, sozialpolitisch sinnvoll und auch finanziell realistisch. Zum Vorkaufsrecht: Das Land gehört EWB und hat vor zehn Jahren das Areal ausgeschrieben. Ein Zieren des Vorkaufsrechts von uns würde diese Finanzierung gefährden und ein funktionierendes und sorgfältig ausgehandeltes Modell in Frage stellen. Darum unterstützen wir hier bei diesem Projekt den Verzicht.

    Ich komme nun zu den Anträgen: Zur Belegungsziffer für alle Wohnungen. Genossenschaften arbeiten seit jeher mit Belegungsrichtlinien, das kennen wir ja. Auch Vergabekriterien haben sie. Ebenso soziale Steuerungsmechanismen. Es tut mir leid, das so sagen zu müssen, aber solche Bestimmungen gehören nicht in eine Überbauungsordnung. Dieser Antrag ist gut gemeint, aber sachlich unnötig und wird von uns abgelehnt. Zu Antrag 2, Prüfung eines Jugendraums: Ob ein Jugendraum in dieser Hochhaussiedlung sinnvoll ist, will ich hier nicht beurteilen. Was aber sicher sehr gerne gesehen wird, hat man bei den Mitwirkungen im Viaduktbereich gesehen. Ein Jugendcontainer in diesem Raum beim Autobahnviadukt ist deutlich besser geeignet. Daher unterstützen wir diesen Prüfungsantrag. Zu Antrag 3, 50% günstiger Wohnraum: Hochhäuser sind halt nicht so etwas wie beim Warmbächli. Hochhäuser verlangen nach komplexer Statik, strengen Sicherheitsvorgaben, teurer Haustechnik und höheren Rückstellungen als kleineren Gebäuden. Eine Genossenschaft kann ein solches Gebäude nur tragen, wenn ein Teil der Wohnungen nicht gedeckelt ist. Darum sind leider solche Forderungen wie 50% günstigen Wohnraum unter Umständen nicht finanzierbar. Das wurde ja scheinbar schon genug diskutiert. Das ist daher keine politische Frage, sondern eine bautechnische Realität.

    Aber immerhin, und das macht uns eben ein bisschen zufriedener, sind die Wohnungen zu 100% in Kostenmiete. Anteilscheine einkommensabhängig zu machen, lehnen wir ebenfalls ab, denn das ist wieder ein Eingriff in die Genossenschaftsstatuten und das gehört auch nicht in die ÜO. Ebenso werden wir den Antrag 5, die Reduktion der Fahrtenzahlen, ablehnen. Denn 2'200 Fahrten sind eine realistische und fachlich hergeleitete Obergrenze. Die kritisierten 1'000 zusätzliche Fahrten für Arbeiten und Wohnen gelten auch als maximal zulässig und als autoarme Entwicklung. Viel wichtiger ist doch, dass wir bei 220 Wohnungen maximal 44 MIV-Parkplätze haben. Das ist also wirklich nicht so viel und die werden auch nicht so viele Fahrten generieren. Ja, vorhin wurde gesagt, eine verkehrte Welt, ich stimme dem zu. Ich verstehe die Grünen auch heute nicht so ganz, denn die EWB hat hier ein Projekt vorgelegt, das ihnen finanzielle Möglichkeiten gibt, um die Klimatransformation und die Investition in die Zukunft stemmen zu können.

    Und ihr legt uns Anträge vor, die die finanzielle Grundlage der EWB torpediert und ihnen wichtige Mittel für diese Klimainvestitionen entzieht. Deswegen, liebe Grüne, ich verstehe euch auch nicht. Ich komme zum Schluss. Wir ermöglichen mit dieser Überbauungsordnung genossenschaftlichen Wohnraum, der langfristig bezahlbaren Mieten bringt. Er sorgt für eine Durchmischung im Stadtteil und Quartieren Stöckacher und Holligen. Und wie erwähnt, er stärkt ebenso die finanzielle Grundlage der EWB für die Energiewende. Deswegen sagen wir als SP-JUSO-Fraktion Ja zu dieser Überbauungsordnung, Ja zum Verzicht auf das Vorkaufsrecht, Ja zu Antrag 2 und Nein zu den übrigen Anträgen. Vielen Dank.

Contributions(266)
Memberships(5)

Images(1)

  • Version 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Data: OpenParlData · CC BY 4.0