SM

Simone Machado

Former member
Grün alternative Partei
Stadtrat

Mandate
Party
Grün alternative Partei
Parliament
Stadtrat
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Female
Born
1969
Occupation
Juristin
Language
German
References & source
Source body
351
Record updated
06.07.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(1074)
  1. Nein
  2. Ja
    Stadtrat
    Solarcity Bern (Postulat)Stadtratssitzung · 29.02.2024
    Result: 57 Yes · 0 No · 1 Abst. · 21 Absent
  3. Abwesend
    Stadtrat
    Abstellplätze für Cargobikes (Motion als Richtlinie)Stadtratssitzung · 25.04.2024
    Result: 49 Yes · 9 No · 0 Abst. · 21 Absent
  4. Ja
    Stadtrat
    Result: 40 Yes · 26 No · 2 Abst. · 11 Absent
  5. Nein
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Speeches(12)
  1. Speech
    Zukunft Bahnhof BernNo. 2000.GR.000608
    Simone Machado (GaP), EinzelvotumStadtrat
    Agenda item 9: Zukunft Bahnhof Bern (ZBB): Bau- und Verkehrsmassnahmen Stadt Bern: Überbauungsordnung (ÜO), Auflage- und Einspracheverfahren

    Simone Machado (GaP), Einzelvotum: Die GaP hat in der Vergangenheit dazu beitragen können, dass das Projekt Bau- und Verkehrsmassnahmen Zukunft Bahnhof Bern redimensioniert werden konnte. Erfreulich ist, dass die Rosskastanien im Hirschengraben nicht auf alle auf einmal gefällt werden. Aber jetzt kommt anscheinend anstatt des Kahlschlags die Salamitaktik. Die Stadt Bern hat ein Gutachten erstellt, das sagt, dass diese Bäume mittelfristig ersetzt werden müssen. Wir haben schon länger auch ein Gutachten machen lassen, das kommt zu einem anderen Schluss. Diesen Bäumen geht es gut, sie sind gesund und sie können noch problemlos mindestens 50 bis sogar 100 Jahre leben. Aber der Reihe nach.

    Zum ersten Antrag für den Verzicht auf die Personenunterführung äussere ich mich nur kurz. Wir haben schon viel darüber gesprochen. Sie ist teuer, hässlich und unnötig. Wir kommen zum zweiten Antrag zur Tram-Schleife. Sie durchschneidet den Hirschengraben in der Mitte. Das ist für den Park wirklich einfach störend. Seid ihr schon einmal vielleicht dort gesessen in der Beiz und nachher kam das Tram vorbei? Es passt wirklich nicht hinein und gehört entfernt, und zwar soll man das jetzt schon in die Planung aufnehmen.

    Nochmals zum dritten Antrag zu den Bäumen. Wenn man einen Baum fällen will, sagt man einfach, er sei krank. Das ist eine bekannte Strategie. Darum verlangen wir beim Hirschengraben vertiefte Abklärungen, bevor man einen Baum fällt und damit der historische Charakter des Hirschengrabens auch erhalten bleibt, sollen ausschliesslich Rosskastanien gepflanzt werden. Auch der Eidgenössische Denkmalschutz empfiehlt das. Und schliesslich wollen die Zahnlose Schliessmundschnecke und Vierpunktameise weiterhin dort leben. Sie brauchen das Habitat.

  2. Speech
    Simone Machado (GaP) für dieStadtrat
    Agenda item 7: Eurovision Song Contest (ESC) 2025: Finanzbeitrag Stadt Bern

    Simone Machado (GaP), Einzelvotum: Ich bin überrascht über die kritischen Voten, die nun doch kommen, und habe natürlich auch Freude daran. Ich spreche mich dagegen aus, dass der Anlass in Bern stattfindet, und zwar nicht aus ideologischen Gründen weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Ich habe andere Gründe, wie ihr nachher hören könnt. Einleitend möchte ich aber noch erwähnen, dass ich heute Nachmittag das Bewerbungsdossier von Bern und Biel für den ESC einsehen konnte. Besten Dank an dieser Stelle an Marc Heeb und an Reto Nause für die kurzfristige und kulante Gewährung der Einsicht. Das Bewerbungsdossier ist eindrücklich und macht, ich gebe es zu, sogar ein bisschen Lust auf den Anlass, wenn eben nicht diese Bedenken gegenüber der Durchführung des ESC in Bern wären. So ist zum Beispiel der Anlass in Bern ein klarer Widerspruch zum Klimareglement der Stadt Bern. Die Stromversorgung zum Beispiel muss nämlich unabhängig vom Stromnetz erfolgen. Man rechnet mit 6’000 Voltampere für so einen Grossanlass. Für 100 Kilovoltamper braucht man 20 Liter Diesel, das heisst, 1’200 Liter pro Stunde, das heisst, 10’000 Liter pro Tag oder 25’000 Kilo CO₂ oder 25 Tonnen, das heisst, 125 Tonnen pro Woche und 500 Tonnen für einen Monat. Das steht wahrlich im Widerspruch zu dem Klimareglement. Dazukommen noch die Emissionen der Gäste, die per Flugzeug anreisen, der Abfall etc. Der Vortrag erwähnt auch die Auswirkungen auf das Klima nicht, wie es eigentlich jetzt üblich und vorgeschrieben wäre gemäss Klimareglement. Das ist wohl dem Zeitdruck geschuldet. Diese Frage wäre aber sehr interessant gewesen, wenn man sie in die Debatte hätte einbeziehen können. Zudem sind die rigiden Sponsoring-Vorschriften zu beanstanden. Der EBU verlangt, dass alle Sponsoringeinnahmen zum EBU, also an die Organisation, die das durchführt, den Bund beziehungsweise die SRG fliessen. Einmal mehr: Der Steuerzahler wird zur Kasse gebeten und die Einnahmen fliessen nicht zurück zu ihm oder ihr. Dass der Anlass wirtschaftsfördernd sei, bestreite ich. So ist zum Beispiel im Vorlauf zu der Tour de France 2014 genau dieses Argument bemüht worden. Es wurde aber nachher nie erhoben, ob sich das bewahrheitet hat, ausser in Skandinavien, wo Forscher herausgefunden haben, dass solche Anlässe genau nichts in die Staatskasse fliessen lassen oder die Wirtschaft fördern. Aus diesen Gründen würde ich dafür plädieren, Genf oder Zürich den Vorrang zu lassen und diese Bewerbung nicht einzureichen, zurückzuziehen oder dem Volk zur Abstimmung vorzulegen.

  3. Speech
    Simone Machado (GaP) für dieStadtrat
    Agenda item 5: «Stadtklima-Initiative: Strassenraum entsiegeln – Begegnungsorte schaffen» und Gegenvorschlag (Abstimmungsbotschaft); 1. Lesung

    Simone Machado (GaP), Einzelvotum: Die Initiative wie auch der Gegenvorschlag, die ich beides unterstütze, haben ein Defizit. Wenn wir die Stadt Bern wirklich vor den Folgen der Klimaveränderung schützen wollen, müssen wir aufhören, die Grünflächen grossflächig zu betonieren. Zum Beispiel das Viererfeld, das Gaswerk-Areal, die Gumere-Matte und alle anderen, die müssen grün bleiben. Das Problem des fehlenden günstigen Wohnraums müssen wir anders lösen. Das Gute am Gegenvorschlag des Gemeinderates ist, dass man endlich erkannt hat, wie wichtig diese Baumkronen sind. Sie haben nämlich eine grosse Bedeutung und man kann beim nächsten Projekt nicht einfach wieder sagen: "Ja, diese Bäume können wir ersetzen durch klimaresistente Jungbäume." Die haben einfach nicht die gleiche Wirksamkeit und ich hoffe, das geht nicht wieder vergessen.

  4. Speech
    Simone Machado (GaP) für dieStadtrat
    Agenda item 4: Gesamtsanierung Strassenraum Brunnhof – Fischermätteli; Ausführungskredit (Abstimmungsbotschaft)

    Simone Machado (GaP), Einzelvotum: Wir haben da eine nicht optimale Lösung, wie auch der Gemeinderat selber sagt. Was macht man, wenn man eine nicht optimale Lösung hat? Man macht entweder nichts oder wartet, bis sie besser ist. Der Unterhalt für das Tram kann ohne Probleme weiter mit Reparaturen gewährleistet werden. Das war vor der Sanierung auch im Ostring-Sonnenhof möglich. 5 Jahre hat man dort problemlos überbrücken können. Liebe Leute, es geht um 42 Mio. Franken aus verschiedenen "Kässeli". Denkt hier drinnen auch jemand an die Steuerzahler? Die 42 Mio. rechtfertigen ein Zuwarten, bis man die ZMB Zweite Tram-Achse Innenstadt hat. Dort gibt es eventuell neue Erkenntnisse für die Verbindung mit dem Fischermätteli-Tram. Das ist ein zweiter Grund zuzuwarten. Das Tram ist meistens leer. Ich steige jeden Tag an der Tramhaltestelle Fischermätteli in den 17er Bus ein und lasse das Tram eben leer losfahren. Die Quartierbevölkerung, die so sehr an diesem Tram hängt, benutzt es offenbar zu einem grossen Teil nicht selber. Noch einmal: 42 Mio. Franken Staatsgelder für ein kaum frequentiertes Tram auszugeben, darüber können wir gut noch einmal schlafen und den Antrag der GFL auf Rückweisung annehmen.

  5. Speech
    Simone Machado (GaP) für dieStadtrat
    Agenda item 16: Interpellation Simone Machado (GaP), Alexander Feuz (SVP), Ruth Altmann (parteilos): Wie kommt der Gemeinderat den denkmalpflegerischen Anforderungen bei der Neugestaltung des Hirschengrabens nach?

    Simone Machado (GaP) für die Einreichenden: Die Antwort des Gemeinderates ist ja nicht mehr ganz auf dem neusten Stand, weil dank dem Widerstand der Bürgerinitiative und verschiedenen Gutachten können ja jetzt der allergrösste Teil von diesen Bäumen am Hirschengraben stehen bleiben. Jetzt könnte der Gemeinderat also immer noch auf den Bau des Tunnels verzichten, vom Bahnhofzugang oben an den Hirschengraben und damit 36 Mio. Franken sparen. Den Personenstrom kann man nach wie vor mit einem verbreiterten Fussgängerstreifen bewältigen. Damit bleibt auch die historisch schützenswerte Anlage beim Hirschengraben erhalten.

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