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Debora Alder-Gasser

Active
Evangelische Volkspartei
StadtratIII - Mattenhof-Weissenbühl

Mandate
Party
Evangelische Volkspartei
Parliament
Stadtrat
Electoral district
III - Mattenhof-Weissenbühl
Seat number
73
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Female
Born
1985
Occupation
Betriebsökonomin FH / Relationship Managerin
Language
German
References & source
Source body
351
Record updated
04.07.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(1615)
  1. Enthalten
    Stadtrat
    Result: 43 Yes · 5 No · 13 Abst. · 18 Absent
  2. Nein
    Stadtrat
    Result: 43 Yes · 20 No · 1 Abst. · 15 Absent
  3. Abwesend
    Stadtrat
    Result: 9 Yes · 48 No · 1 Abst. · 21 Absent
  4. Abwesend
    Stadtrat
    Result: 52 Yes · 6 No · 2 Abst. · 19 Absent
  5. Enthalten
    Stadtrat
    Result: 13 Yes · 38 No · 5 Abst. · 23 Absent
Interests(6)
  • Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichts-Gremien in- und ausländischer Unternehmen, Körperschaften Anstalten und Stiftungen des privaten und des öffentlichen Rechtes einschliesslich solche, die von der Stadt subventioniert werdenStadtrat
  • Berufliche Tätigkeiten (Anstellung; eigenes Unternehmen)Stadtrat
  • Berufliche Tätigkeiten (Anstellung; eigenes Unternehmen)Stadtrat
  • Berufliche Tätigkeiten (Anstellung; eigenes Unternehmen)Stadtrat
  • Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichts-Gremien in- und ausländischer Unternehmen, Körperschaften Anstalten und Stiftungen des privaten und des öffentlichen Rechtes einschliesslich solche, die von der Stadt subventioniert werdenStadtrat
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Speeches(33)
  1. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 6: Postulat: Digitale Jugendarbeit in Bern: Neue Wege für eine vernetzte Jugend; Annahme
  2. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 10: Postulat: Fraktion GB/JA!: Den 14. Juni der feministischen Bewegung sichern – bis die Gleichberechtigung Realität ist; Ablehnung

    Debora Alder-Gasser (EVP) für die Fraktion: Als der Schweizer Frauenlauf 1987 in Bern das erste Mal durchgeführt wurde, war das ein politisches Statement. Es wurde ein Raum geschaffen, der ausschliesslich den Frauen gehörte. Mit der Zeit wurde der Lauf zunehmend zum Generationenanlass und heute laufen fünfjährige Mädchen, Mütter und Grossmutter gemeinsam durch Bern. Auch für meine Töchter gehört der Frauenlauf mittlerweile ins fixe Jahresprogramm.

    Dieser Lauf mit tausenden von Frauen macht auch sichtbar, wie Gleichstellung gelebt werden kann – nämlich ein Schritt nach dem anderen und mit vielen gemeinsam. Aber wieso erzähle ich vom Frauenlauf, wenn es doch um den Feministischen Streik geht? Natürlich war und ist der Feministische Streik unglaublich wichtig für die Gleichstellung. Als ich vor einigen Jahren gemeinsam mit meiner Mutter und meinen Töchtern dabei war, hatte ich definitiv auch das Gefühl, Teil von etwas Historischem zu sein. Trotzdem ist eben auch der Frauenlauf, welcher dieses Jahr zugunsten des Feministischen Streiks sein Datum verschoben hat, ein Zeichen von Gleichstellung.

    Was wir als GLP-EVP-Fraktion ablehnen, ist eine reglementarische Vereinnahmung des Themas. Und genau eine solche Vereinnahmung wäre diese gesetzlich verankerte Reservation. Denn: Wo würde man überhaupt die Grenze ziehen zwischen den Anliegen oder den Gefässen, die eine gesetzlich verankerte Reservation verdienen und diejenigen, die es nicht tun?

    Aus unserer Sicht wäre es genauso ein Zeichen für Gleichstellung und Sichtbarkeit der Frauen gewesen, wenn der Frauenlauf am 14. Juni sein 40-jähriges Bestehen auf dem Bundesplatz hätte feiern können. Das wäre wahrscheinlich auch gemeinsam gegangen mit dem Frauenstreik. Denn, was uns zuwiderläuft – und was unserer Meinung nach sogar der Gleichstellung schadet –, ist das Ausspielen gegeneinander. Wir finden es schwierig, wenn uns als Feministinnen und Menschen, denen die Gleichstellung am Herzen liegt, vorgeschrieben wird, wie Feminismus und ein Anliegen für Gleichstellung auszusehen hat und sich ausdrücken sollte.

    Ja, Gleichstellungsanliegen sind nach wie vor zentral. Sie verdienen Gewicht und Aufmerksamkeit. Aber wir erreichen diese Anliegen auf unterschiedliche Weise – und das soll auch das Kundgebungsreglement sichtbar machen. Feminismus soll aus unserer Sicht vielfältig daherkommen. Er soll Raum bekommen, aber auch Raum, um sich weiterzuentwickeln, inhaltlich wie auch in der Form und dem Prozess. Wir lehnen dieses Postulat ab, denn wir glauben weiterhin an pragmatische Lösungen im Miteinander und im Füreinander für gemeinsame Gleichstellungsanliegen, auch wenn sich diese unterschiedlich ausdrücken und nicht immer violett daherkommen.

  3. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 6: Schutz und Rettung Bern: Rettungsdienst Region Bern+: Berichterstattung / Nachkredit in Gemeinderatskompetenz / Verpflichtungs- und Investitionskredit in Stadtratskompetenz
  4. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 3: Partizipationsmotion: Für ein städtisches Stipendienwesen; Ablehnung/Annahme als Postulat
  5. Speech
    Digitalstrategie 2025No. 2025.PRD.0042
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 14: Digitalstrategie der Stadt Bern; Genehmigung

    Debora Alder-Gasser (EVP) für die Fraktion: Ich werde die Haltung der EVP erläutern. Als EVP anerkennen wir die Wichtigkeit einer umfassenden Digitalstrategie, welche der Stadt in sämtlichen Digitalisierungsvorhaben Orientierung und Ausrichtung bietet. Wir sind aber ganz grundsätzlich von dieser Strategie enttäuscht. Anstatt mutige Pflöcke einzuschlagen, erscheint uns der Inhalt ziemlich vorhersehbar. Wir hätten uns von dieser Strategie gewünscht, dass sie mutig Ziele setzt und Klarheit schafft, wie sich die Stadt Bern in Sachen Digitalisierung wirklich positionieren möchte. Alles scheint irgendwie gleich wichtig und deshalb wirkt irgendwie auch nichts wirklich wichtig.
    Wir möchten vier wesentliche Punkte herausstreichen, die unserer Meinung nach in dieser Strategie fehlen oder ungenügend Gewicht erhalten, und unsere Haltung zu den Anträgen erläutern. Erstens fehlt uns eine konkrete Laufzeit in dieser Strategie. Ohne zeitlichen Rahmen sind verbindliche Ziele und Massnahmenpläne unmöglich. Und dass die Stadt das besser kann, hat sie ja bei der Energie- und Klimastrategie gezeigt. Nicht nur enthält diese eine konkrete Zielsetzung, bis wann die Stadt Bern klimaneutral ist, sie enthält auch ganz konkrete und messbare Massnahmen. Dieser Digitalstrategie liegt zwar das Umsetzungskonzept zugrunde, aber auch dieses Konzept ist für uns zu wenig konkret und entzieht sich auch der Kompetenz des Stadtrats. Ohne Laufzeit und konkrete Ziele können wir unsere Aufsichtsfunktion nicht wahrnehmen. Wir werden die Planungserklärungen 4 und 3 deshalb annehmen.
    Und wenn wir von konkreten Zielsetzungen sprechen – wir hätten da schon auch eine Idee.
    Und das bringt mich zum zweiten Punkt, der uns in dieser Strategie fehlt – digitale Souveränität. Das Thema wird in dieser Strategie nicht klar benannt. Es wird vielleicht ein wenig umschrieben, aber es bleibt unklar, wie sich die Stadt nun diesbezüglich positionieren will. Und genau da wäre die Möglichkeit für eine mutige Zielsetzung gewesen. Unserer Meinung nach kann die Stadt dieses Thema nicht auf die lange Bank schieben. Und wir finden, es braucht ein klares Ziel, bis wann die Stadt digital souverän sein will. Entsprechend werden wir natürlich auch die Planungserklärung 5 zu der Abhängigkeit annehmen.

    Drittens, obwohl eine KI-Strategie in Arbeit ist, sollte KI zwingend Teil der vorliegenden Digitalstrategie sein. Digitalisierung und KI sind nicht heute untrennbar. Aufgrund der raschen Entwicklung muss die Stadt proaktiv ethische Leitplanken für die Nutzung von KI setzen, die unabhängig von technologischen Sprüngen Bestand haben. Da hätte die Digitalstrategie eine gute Plattform geboten, mutige Ziele zu setzen. Wir denken, eine umfassende und schlagkräftige Gesamtstrategie wäre wirksamer gewesen, als die Aufmerksamkeit auf verschiedene Papiere zu zersplitten. Wir nehmen deshalb auch die Planungserklärung 2 an.

    Und zuletzt bekommt unserer Meinung nach digitale Inklusion in dieser Strategie leider zu wenig Gewicht. Es fehlen uns Verweise auf bereits existierende und für Schweizer Behörden verbindliche Richtlinien wie die Web Content Accessibility Guidelines. Wir können nicht nachvollziehen, wieso etablierte. Begriffe wie digitale Inklusion fehlen oder Begriffe wie digitale Nachhaltigkeit teilweise anders definiert werden, als sie sich in der Fachwelt etabliert haben, welche beispielsweise zehn Voraussetzungen der digitalen Nachhaltigkeit definiert hat.

    Auch die Anträge 1 und 7 von AL-PdA-TIF finden wir sehr wichtig und werden sie annehmen. Einzig den Antrag 6 werden wir ablehnen. Wir stimmen zwar darin überein, dass Risiken in der Strategie zu wenig benannt werden, finden es aber problematisch, die Entwicklung der Digitalisierung in gewissen Gebieten zu unterbinden. Die Anträge der Mitte: Dort nehmen wir Antrag 10 an.
    Als EVP nehmen wir diese Strategie doch trotz all der Vorbehalte einfach mal ohne Wertung zur Kenntnis.

Contributions(56)
Memberships(8)

Images(1)

  • Version 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Data: OpenParlData · CC BY 4.0