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Diego Bigger

Former member
Sozialdemokratische Partei
Stadtrat

Mandate
Party
Sozialdemokratische Partei
Parliament
Stadtrat
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Official profile
Personal
Gender
Male
Born
1986
Language
German
References & source
Source body
351
Record updated
06.07.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(326)
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Speeches(2)
  1. Speech
    Diego Bigger (SP) für dieStadtrat
    Agenda item 14: Motion Fraktion SP/JUSO (Katharina Altas/Peter Marbet/Diego Bigger, SP): Bürgernahe Polizeiarbeit – Community Policing

    Diego Bigger (SP) für die Einreichenden: Jetzt komme ich ein bisschen zu einem konstruktiveren Teil der Polizeiarbeit. Ich danke dem Gemeinderat für die Antwort auf unsere Motion zum Thema "Community Policing" in der Stadt Bern. Es ist gut zu hören, dass das Konzept vom "Community Policing" in der Ausbildung von den Polizeikräften fest verankert ist und auch, dass die Gruppe "Dialog" der Kantonspolizei wichtige Arbeit leistet. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sind aber der Auffassung, dass das zu wenig weit geht. Es ist nötig, dass die Ansätze weiter vertieft werden und systematisch in die polizeiliche Arbeit integriert werden. "Community Policing" ist mehr als nur eine Strategie für spezielle Ereignisse oder für Krisenmomente. Es ist eine Philosophie, die die Polizeiarbeit in allen Aspekten prägen soll. Es geht darum, proaktiv und präventiv zu handeln und nicht nur zu reagieren, wenn die Probleme sich ankünden oder schon eskaliert sind. In der heutigen, schnelllebigen und vielfältigen Gesellschaft ist die Notwendigkeit von einer starken vertrauensvollen Beziehung zwischen der Polizei und der Bevölkerung grösser, denn je. Mit einem systematischen Ansatz wie im "Community Policing" können wir die Beziehung stärken. Dazu gehört, dass Polizeibeamte Teil von diesen verschiedenen Anspruchsgruppen und Gemeinschaften vor Ort werden, ihre Sorgen und Nöte kennen und auch als Ansprechpartner wahrgenommen und anerkannt werden. Ein weiterer zentraler Punkt ist der Einbezug der Bürgerinnen und Bürgern in Sicherheitsfragen. Die Bürger*innen sollten nicht nur als passive Empfänger von Sicherheitsdienstleistungen gesehen werden, sondern auch als aktive Partner. Das kann man zum Beispiel erreichen mit regelmässigen Bürgerversammlungen oder Veranstaltungen, Umfragen oder auch den gemeinsamen Projekten im Quartier. Ausserdem sollte "Community Policing" in der Stadt Bern auch die kulturelle Vielfalt und unterschiedliche Bedürfnisse der Bevölkerung spiegeln. Die Polizeibeamten sollten in interkultureller Kompetenz geschult werden, was ja heute auch schon der Fall ist, aber um effektiv respektvoll mit allen Gemeinschaftsmitgliedern umzugehen können, muss da noch einen Schritt mehr gemacht werden. Ich bin auch der Auffassung, dass das Polizeikorps kulturell vielfältiger zusammengesetzt sein sollte. Alles, als es heute der Fall ist, was wiederum zu einer höheren Akzeptanz der Polizei führen würde. Ich bin sogar überzeugt, dass ein verstärkter "Community Policing"-Ansatz, nicht zuletzt auch dem Fachkräftemangel bei der Polizei würde entgegenwirken.

    Ich hänge auch das Fraktionsvotum an: Auch die SP/JUSO-Fraktion steht hinter dem "Community Policing"-Ansatz und dankt dem Gemeinderat für die Antwort. Die SP/JUSO-Fraktion ist jedoch der Ansicht, dass sich es der Gemeinderat etwas zu einfach macht mit seiner Antwort. Wie bereits im Namen der Einreichenden ausgeführt, sind wir der Ansicht, dass der "Community Policing"-Ansatz viel weiter geht als die bisherige Praxis der Kantonspolizei. Entsprechend verlangt die SP/JUSO-Fraktion vom Gemeinderat, dass er sich für ein aktives weitergehendes "Community Policing" einsetzt, weil das nur förderlich sein kann. Wir möchten zum Schluss betonen, dass die "Community Policing" kein kurzfristiges Projekt ist, sondern ein langfristiger Prozess. Es braucht kontinuierliches Engagement, Ausbildung und auch Ressourcen. Darum fordern wir den Gemeinderat auf, den Ansatz als grundlegenden Teil der Polizeistrategie zu verstehen und sich bei der Kantonspolizei entsprechend für ein weitergehendes "Community Policing" einzusetzen. Merci vielmals für die Aufmerksamkeit.

  2. Speech
    Ersatz TelefonieanlageNo. 2019.FPI.000091
    Diego Bigger (SP) für dieStadtrat
    Agenda item 6: Ersatz Telefonieanlage: Ausrichtung der Telefonie auf das Projekt Digitaler Arbeitsplatz (DAP) 4.0 und das Programm Neue digitale Zusammenarbeit (NDZ); Investitions- und Verpflichtungskredit

    Diego Bigger (SP) für die Fraktion: Für die SP/JUSO-Fraktion ist es unbestritten, dass die städtische Kommunikationstechnik modernisiert werden muss. Dazugehört eben auch die Telefonieanlage Avaya Blue, die End of Life ist. Eine Integration in die bereits bestehenden Systeme von Microsoft Teams ist hier die naheliegende Lösung. Also im Gegensatz zu meinem Vorredner unterstützen wir das, weil wir der Auffassung sind, dass die moderne digitale und effiziente Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung und auch mit den Bürgerinnen und Bürgern fördert. In diesem Sinn unterstützen wir die weitere Digitalisierung der Verwaltung und werden dem Verpflichtungskredit zustimmen. Danke vielmals.

Contributions(72)
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