Silvia Frey
- Function
- Grossrätin
- Parliament
- Grosser Rat
- Electoral district
- Appenzell
- Seat number
- 41
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Female
- Language
- German
- Address
- Chlepfes, Lehnmattstrasse 45
9050 Appenzell
- Source body
- AI
- Record updated
- 06.07.2026
- First imported
- 14.08.2025
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- Speech
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Grossrätin Silvia Frey,
Ich unterstütze den Antrag der Standeskommission und ich bin gegen den Antrag von Grossrat Moser.
In der Vernehmlassung wurde betont, wie wichtig die Verankerung des Vermittlers oder der Vermittlerin im Bezirk ist. Für den Vermittler oder die Vermittlerin, der für den ganzen Kanton zuständig sein wird, ist eine Wohnsitzpflicht vorgegeben. Darum ist es gegeben, dass auch diese Vermittlungsperson mit Land und Leuten vertraut ist. Unser Kanton ist ja bekanntlich nicht besonders gross.
In der Tat ist es zu wünschen, dass Streitigkeiten auf möglichst tiefer Ebene, noch vor dem Gang zum Richter gelöst werden könnten.
Aber es ist vielleicht auch eine romantische Vorstellungen, dass diese Streitigkeiten lokal im Bezirk durch eine Person, quasi durch den «Dorfältesten» mit Geschick, Lebenserfahrung und Vernunft einvernehmlich gelöst werden können, und die beiden Streitparteien auch so vernünftig sind, dass eine Vermittlung erfolgreich sein kann.
Wie man im Vernehmlassungsbericht lesen konnte, unterstützen die Vermittlerinnen und Vermittler als Direktbetroffene die Revision und das ist doch das stärkste Votum für die Neuorganisation.
Die Ausgestaltung der Vermittlerfunktion im vorgeschlagenen Sinn stärkt die Rolle der Vermittlung im Rechtswesen. Darum bin ich klar für den Vorschlag der Standeskommission.
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Grossrätin Silvia Frey,
Grossrätin Silvia Frey hat eine Frage an Bauherr Hans Dörig und an Landesfähnrich Jakob Signer. An der Gaiserstrasse hat es zwei gefährliche Fussgängerstreifen, einer ist auf der Höhe des Chinderhorts und des Betreuten Wohnens, der andere ist ein bisschen weiter Dorf auswärts. Diese Fussgängerstreifen benützen viele Kinder auf ihrem Kindergartenweg und Schulweg. Der Fussgängerstreifen beim Chinderhort wird zusätzlich zu den Schülerinnen und Schülern auch noch von den Bewohnern des betreuten Wohnens und den Eltern und Kindern des Chinderhorts benützt. Leider halten viele Autos bei diesen Fussgängerstreifen nicht an. Wenn die Autos vom Dorf her kommen, beschleunigen sie nach der 30er Zone und bremsen nicht mehr ab vor dem Fussgängerstreifen. Auch vom Spitalkreisel her fahren die Autos schnell und bremsen selten ab. Jetzt wird die Gaiserstrasse saniert. Ist in diesem Zusammenhang geprüft worden, wie die Sicherheit für die Fussgänger erhöht werden kann? Ist eine Erweiterung der 30er Zone geprüft worden?
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Grossrätin Silvia Frey,
Grossrätin Silvia Frey Appenzell, unterstützt den Antrag von Grossrätin Helen Koller und spricht sich für die Ergänzung von Abs. 3 in Art 9 aus. Bauherr Hans Dörig verweist auf die geltenden Normen des Bundes, welche aus seiner Sicht nicht reichen. Es muss in dem Gesetz auch um ein Statement für das Velofahren gehen. Wie Grossrätin Helen Koller gesagt hat, geht es in diesem Gesetz in erster Linie um das Velofahren im Alltag. Für die Kinder auf dem Schulweg, für Erwachsene auf dem Arbeitsweg und für ältere Menschen, die zum Einkaufen das Velo benützen. Für diese Menschen müssen gute Voraussetzungen geschaffen werden. Das heisst, dass die Velowege sicher und attraktiv sein müssen. Erst mit einem guten Velowegnetz für den Alltag schaffen wir es, dass mehr Leute aufs Velo umsteigen und dass das Velo für mehr Menschen eine Alternative zum motorisierten Verkehr wird. Auch Mountainbiker sollen auf sicheren Velowegen auf ihre Routen kommen. Menschen, die Velo fahren, tun nicht nur sich selbst etwas Gutes, sie verursachen weniger schwere Unfälle, belasten die Strassen weniger und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Dazu braucht es eine gesetzliche Grundlage, die sichere Velowege nicht behindert, sondern fördert.
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Grossrätin Silvia Frey,
Grossrätin Silvia Frey, möchte nochmals auf die Digitalisierung zurückkommen. Sie ist auch dafür, dass die Digitalisierung vorangetrieben wird. Wie sie aber bereits heute Vormittag gesagt hat, gibt es diese nicht gratis. Heute Vormittag wurde beschlossen, dass die Erhöhung vom Personalaufwand auf 3% begrenzt wird. Jetzt wird gefordert, der Digitalisierung bei den Perspektiven mehr Beachtung zu schenken. Dies steht für Grossrätin Silvia Frey in einem Widerspruch, mit dem was der Grosse Rat heute Vormittag beschlossen hat. Sie würde interessieren, wie die Digitalisierungs-Turbos wie Grossrat Gollino gesagt hat oder eben die Digitalisierungsbefürworter diesen Widerspruch lösen möchten.
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