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Ruedi Thomann

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SVP-Fraktion 2024/2028
KantonsratSarganserland
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Parliamentary group
SVP-Fraktion 2024/2028
Parliament
Kantonsrat
Electoral district
Sarganserland
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Personal
Gender
Male
Occupation
Meisterlandwirt
Language
lang_d
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Address
Valenserstrasse 14
7317 Valens
References & source
Source body
SG
Source updated
03.06.2024
Record updated
10.06.2026
First imported
13.04.2026
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Speeches(9)
  1. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat
  2. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat
  3. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Thomann-Pfäfers (im Namen der SVP-Fraktion): Auf die Vorlage ist einzutreten. Ich lege meine Interessen offen: Ich bin Einwohner von Valens und befahre diese Strecke tagtäglich.

    Wir finden es sehr verantwortungsvoll und zielgerichtet, dass die Sanierung der Kantonsstrasse von Bad Ragaz nach Valens/Pfäfers aus Sicherheitsgründen priorisiert wird. Ebenfalls begrüssen wir die Korrektur der Linienführung und die Fahrbahnverbreiterung, um eine möglichst stressfreie Befahrung der Bergstrasse zu ermöglichen. Dass solche Stützbauwerke sehr kostspielig sind, ist uns bewusst. Wir sehen es als eine Investition für die Zukunft. Wir haben Verständnis, dass die Verkehrsführung während der Bauphase durch die Baustelle erfolgt. Die zu erwartenden kurzen Wartezeiten beim Lichtsignal sind vertretbar. Es ist sinnvoll, die definitiv gerodeten 2'715 m2 Wald nicht aufzuforsten, sondern mit gezielten Ersatzmassnahmen zu kompensieren, weil wir uns in einer Gegend befinden, wo der Wald täglich zunimmt. Dass keine landwirtschaftliche Nutzfläche geopfert werden muss, macht dieses Projekt sehr sympathisch. Die Zustimmung des Gemeinderates Bad Ragaz zum geplanten Bauwerk unterstreicht die Wichtigkeit dieses Projekts.

  4. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Thomann-Pfäfers zu Sennhauser-Wil: Ich habe in meinem Votum klar erwähnt, dass ich im Namen der Mehrheit der SVP-Fraktion spreche.

  5. Speech
    Speech
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Thomann-Pfäfers (im Namen der Mehrheit der SVP-Fraktion): Der Kantonsratsbeschluss über den Verkauf der Grundstücke WILWEST und die Kompensation von Fruchtfolgeflächen im Kanton St.Gallen ist abzulehnen. Dem Antrag der SVP-Fraktion und der Grünen ist zuzustimmen. Ich lege meine Interessen offen: Ich bin Präsident des St.Galler Bauernverbands.

    WILWEST soll ein Leuchtturmprojekt mit Ausstrahlung über die Kantonsgrenze hinaus werden. Den Autobahnanschluss und die Verkehrsentlastung der Region Wil sowie die Entwicklung von Wirtschaft und Gewerbe unterstützen wir. Auch die freiwillige Aufwertung von landwirtschaftlicher Nutzfläche im Kanton St.Gallen, die erst eine Volksabstimmung ermöglicht, begrüssen wir sehr. Wir müssen aber darauf hinweisen: Mit Aufwertungen von landwirtschaftlicher Nutzfläche ersetzen wir die zerstörten Fruchtfolgeflächen nicht. Wir können nur einen kleinen Teil der verlorenen Produktion wettmachen.

    Der vereinbarte Verkaufspreis wurde von zwei externen Beratungsfirmen bestimmt. Er ist derart tief, dass man von einer Gefälligkeit sprechen muss. Dem Kanton St.Gallen bleiben nach der Mehrwertabgabe und der Übernahme der Kosten für die gesetzlich vorgeschriebenen Aufwertungen von Landwirtschaftsland im Kanton Thurgau noch gut 88 Franken je m2 für verkauftes Land an bester Lage. Wenn wir die Kosten für die freiwillige Landaufwertung im Kanton St.Gallen abziehen, bleiben noch Fr. 54.– je m2. Das entspricht bei weitem nicht dem Marktpreis für unerschlossenes Land, das zonenkonform ist. Dass für eine Arealentwicklung Kulturland geopfert werden muss, ist uns bewusst. Dass aber total 124'000 m2 Fruchtfolgeflächen geopfert werden und davon 20'000 m2 Fruchtfolgeflächen im Länzebüel für Stein- und Asthaufen, für Wassertümpel und Stauden, kurz gesagt für einen Ökopark mit dem Bagger zerstört werden, macht dieses Projekt nicht sympathischer.

    Dass die umliegenden Gemeinden auf eine Neueinzonung für Neuansiedlungen verzichten, kann ein Ansatz sein. Das heisst aber nicht, dass kein zusätzliches Kulturland verbaut wird. Die bestehenden Betriebe werden weiterhin Entwicklungsspielraum haben und auch mit WILWEST uneingeschränkt Kulturland verbrauchen können. Als Eigentümer von Land muss man sich im Klaren sein, dass es nur einmal verkauft werden kann. Die SVP als Gewerbepartei wäre grundsätzlich offen für ein solches Projekt, wenn man unsere Kritik ernster genommen hätte. Bei der sorgfältigen Gesamtbeurteilung von WILWEST überwiegen die negativen Punkte deutlich.

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