Sarah Noger-Engeler
- Party
- Grünliberale Partei
- Parliamentary group
- SP-GRÜNE-GLP-Fraktion 2024/2028
- Parliament
- Kantonsrat (SG)
- Electoral district
- St.Gallen
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Female
- Born
- 1. Januar 1972
- Occupation
- Primarlehrerin, Dozentin PHSG
- Language
- German
- Wikidata
- Q124412061
- Source body
- SG
- Source updated
- 28.01.2026
- Record updated
- 17.09.2026
- First imported
- 14.08.2025
- NeinKantonsratGesetz über das Militärwesen (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 87 Yes · 27 No · 0 Abst. · 6 Absent
- NeinKantonsratXIII. Nachtrag zum Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch (Massnahmenpaket erste Lebensjahre) [Titel der Botschaft: Erledigung parlamentarische Aufträge im Bereich der frühen Förderung] (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 16 Yes · 98 No · 0 Abst. · 5 Absent
- JaKantonsratNachtrag zum Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Förderung der Ausbildung im Bereich der Pflege (Titel der Botschaft: Entlastungspaket 2026: Sammelvorlage II) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 33 Yes · 78 No · 3 Abst. · 6 Absent
- NeinKantonsratNachtrag zum Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Förderung der Ausbildung im Bereich der Pflege (Titel der Botschaft: Entlastungspaket 2026: Sammelvorlage II) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 74 Yes · 40 No · 0 Abst. · 6 Absent
- JaKantonsratII. Nachtrag zum Gesetz über Wohnbau- und Eigentumsförderung (Titel der Botschaft: Entlastungspaket 2026: Sammelvorlage II) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 94 Yes · 18 No · 1 Abst. · 7 Absent
No access badges issued.
- Speech
- Speech
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Noger-Engeler-Häggenschwil (im Namen der GLP-Gruppe): Auf die Motion ist einzutreten.
Die ursprüngliche Motion der bürgerlichen Mehrheit zum Lotteriefonds irritierte uns sehr. Zwar anerkennen wir, dass der Topf des Lotteriefonds aktuell gut gefüllt ist und die Kriterien für die Vergabe von Geldern einer Überarbeitung bedürfen. Die in der Motion vorgeschlagene Stossrichtung geht jedoch klar in die falsche Richtung. Mit dem vorgeschlagenen Kahlschlag für Kultur und Soziales sowie der Zweckentfremdung des Lotteriefonds für wirtschaftliche Zwecke wird der Ursprungsgedanke der Gemeinnützigkeit ausgehöhlt. Der Lotteriefonds ist kein Ersatzhaushalt für ordentliche Staatsausgaben, sondern soll gemeinnützige Projekte ermöglichen und stärken. Wir unterstützen deshalb die von der Regierung vorgeschlagenen Bandbreiten. Diese schaffen die notwendige Flexibilität, um auf unterschiedliche Bedürfnisse reagieren zu können, ohne den gemeinnützigen Charakter des Fonds preiszugeben. Wir möchten den Fonds nicht schleichend für reguläre wirtschaftspolitische Aufgaben zweckentfremden. Für uns ist klar: Vielfältige Kultur ist ein zentrales Schmiermittel unserer Gesellschaft. Sie verbindet Menschen und trägt wesentlich zur Lebensqualität im Kanton bei. Entsprechend darf sie nicht zum Sparposten oder zur Verfügungsmasse für andere politische Zwecke werden. Sehr geehrte Damen und Herren, Sie sind hier Vertreterinnen und Vertreter der Bevölkerung. Die Menschen sorgen sich um die Kulturprojekte in ihrer Region, in ihrer Stadt oder ihrem Dorf – im gesamten Kanton. Erkennen Sie die Tragweite, die sich vielleicht am Anfang nicht als offensichtlich gezeigt hat? Diese Motion vernichtet Kultur jeder Couleur in allen Regionen des Kantons.
Zum kurzfristig eingereichten Antrag der Mitte-EVP-Fraktion: Es ist beruhigend zu wissen, dass sich diese Fraktion – obwohl Erstunterzeichnende – nochmals vertieft mit den Konsequenzen der Motion auseinandergesetzt und einen besseren, moderaten und v.a. bundesrechtskonformen Antrag eingereicht hat. Für uns ist klar, dass dieser Antrag – insbesondere auch durch die Streichung von Bst. a Ziff. 3 und 4 – klar dem ursprünglichen Wortlaut, aber auch dem Antrag der Regierung vorzuziehen ist. Den Antrag der FDP-Fraktion / SVP-Fraktion lehnen wir gemäss dem Votum unserer Gesamtfraktion ab.
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Noger-Engeler-Häggenschwil (im Namen der SP-GRÜNE-GLP-Fraktion): M85 Bst. b führt die Kürzung bzw. Streichung verschiedener kleiner Staatsbeiträge auf.
Ein Beitrag, der gekürzt werden soll, ist der Beitrag an die Lungenliga. Die Lungenliga Ost leistet einen zentralen Beitrag zur regionalen Präventionsarbeit. In der Tabak- und Nikotinprävention stärkt sie mit evidenzbasierten Programmen die Gesundheitskompetenz von Jugendlichen und fördert nachhaltige Verhaltensänderungen sowie gesundheitliche Chancengleichheit. In der Tertiärprävention setzt sich die Lungenliga dafür ein, dass Patientinnen und Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung oder anderen Lungen- und Atemwegserkrankungen eine möglichst hohe Lebensqualität erhalten. Durch individuelle Beratung sowie spezifische Coachings und Kurse befähigt die Lungenliga die Betroffenen, ihre Erkrankung eigenständig und kompetent zu managen, Verschlechterungen vorzubeugen und ihren Alltag bestmöglich zu gestalten. Im Auftrag des Kantons übernimmt die Lungenliga in der Tuberkuloseprävention eine wichtige Rolle, indem sie Betroffene begleitet und durch koordinierte Massnahmen zur Früherkennung und Eindämmung der Krankheit beiträgt. Werden diese Staatsbeiträge gekürzt, ist diese präventive Leistung unmittelbar gefährdet. Eine Reduktion der Mittel schwächt nicht nur den bestehenden Präventionsauftrag, sondern erhöht langfristig auch das Risiko gesundheitlicher Belastung für die Bevölkerung und kann zu höheren Folgekosten im Gesundheitswesen führen. Wir danken Ihnen für die Kenntnisnahme der Wichtigkeit dieser Einrichtung und bedauern die Reduktion der Staatsbeiträge.
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Noger-Engeler-Häggenschwil (im Namen der GLP-Gruppe): Dem Antrag der SP-GRÜNE-GLP-Fraktion ist zuzustimmen.
Zurzeit mögen die in Frage kommenden Personen, die durch die Senkung der Altersobergrenze nicht mehr in den Genuss der Ausbildungsunterstützung kommen, gering sein. Aber es ist aus Sicht der Grünliberalen keineswegs sinnvoll, eine Umschulung nur bis zum 50. Altersjahr zu unterstützen. Die aktuellen Diskussionen gehen klar in die Richtung, das Rentenalter zu flexibilisieren oder sogar zu erhöhen. Eine 51-jährige Person hat damit noch wenigstens 14 Arbeitsjahre vor sich. Welches Signal senden wir diesen Menschen, wenn wir ihnen sagen: Für eine zusätzliche Qualifikation seid ihr schon zu alt. Auch wenn nur wenige Personen betroffen sein mögen, das Signal wäre grundlegend falsch. Wir brauchen mehr Weiterbildungschancen, nicht weniger – gerade für jene, die noch viele Jahre im Arbeitsmarkt stehen.
Gerade deshalb lohnt es sich, auch 50- bis 55-Jährige aktiv zu einer Umschulung zu motivieren, und zwar in jenen Bereichen, die in den nächsten Jahrzehnten unter massivem Druck stehen werden. Mit dem Eintritt der Babyboomer-Generation ins hohe Alter wächst der Bedarf an Pflegebetreuung und -unterstützung erheblich. Mehr Pflegefachpersonen, mehr Betreuungskapazitäten, mehr qualifizierte Fachkräfte in Gesundheits- und Sozialberufen – wer heute in diese Berufe einsteigt, arbeitet nicht in irgendeiner Branche, sondern in einem der zentralen Zukunftsfelder unserer alternden Gesellschaft.
Die Pflegeinitiative wurde deutlich angenommen: ein klarer Auftrag, die Versorgung langfristig zu sichern. Gleichzeitig zeigt die demografische Entwicklung unmissverständlich: Der Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal wird weiter steigen. Diese Realität ist nicht neu. Schon länger ist klar: Der Fachkräftemangel ist kein theoretisches Zukunftsszenario, sondern gelebter Alltag, gerade in der Betreuung älterer Menschen. Heute gilt das noch stärker als zum Zeitpunkt der Abstimmung. Eine Verschlechterung der Situation ist deshalb nicht angezeigt. Belassen wir die von uns beschlossenen Altersgrenzen und stehen wir zu unseren Massnahmen zur Umsetzung der Pflegeinitiative und zur Behebung des Fachpersonalmangels in der Pflege.
- InterpellationErstunterzeichner/-in
- Einfache AnfrageErstunterzeichner/-in
- InterpellationErstunterzeichner/-in
- InterpellationErstunterzeichner/-in
- InterpellationErstunterzeichner/-inVerantwortung übernehmen – Tierleid mindernNo. 51.25.92
- Interessengruppe des Kantonsrates
- Mitgliedsince 11.06.2026
- Mitgliedsince 11.06.2026
- Mitglied08.06.2021 – 04.06.2024
- Vorberatende Kommission
- Mitgliedsince 02.03.2026
- Interessengruppe des Kantonsrates
- Interessengruppe des Kantonsrates
- Vorberatende Kommission
- Mitglied15.09.2025 – 03.03.2026
Images(3)
- Version 101.01.2025 – 04.10.2025
- Version 204.10.2025
- Version 304.10.2025 – 31.12.2199
Data: OpenParlData · CC BY 4.0