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MB

Maja Brühlmann Zwahlen

Attivo
Unione democratica di centroSVP
Gran ConsiglioWeinfelden

Mandato
Partito
Unione democratica di centroFonte: SVP
Gruppo parlamentare
SVP
Circondario elettorale
Weinfelden
Pagina del Parlamento
Profilo ufficiale
Dati personali
Sesso
Femminile
Nato/a il
9. November 1979
Professione
Kauf- und Familienfrau
Contatto
Indirizzo
Hobrigstasse 3
8583 Sulgen
Riferimenti e fonte
Organo d'origine
TG
Record aggiornato
24.07.2026
Prima importazione
14.08.2025
Relazioni d'interesse(1)
  • PG Sulgen · Gemeinderat, Mitglied
    Politische Ämterdal 01.01.2025Gran Consiglio
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Interventi(5)
  1. Mitglied GR
    Intervento
    Gran Consiglio
    Die SVP-Fraktion ist für Eintreten und wird der Gesetzesänderung zustimmen. Im Bereich Steuern braucht es zeitgemässe Computerprogramme, welche anwenderfreundlich sind. Die Steuern sorgen für die Einnahmen unseres Staates. Diese müssen unkompliziert abgewickelt werden. Dabei ist es mir wichtig, dass die Steuerhoheit der Gemeinden gewahrt bleibt. Sorgen bereitet mir, dass weitere SteuerComputerprogramme veraltet sind. Ich bin mir bewusst, dass es in diesem Bereich schwierig ist, Lösungen zu finden, da diese individuell auf die Kantone zugeschnitten sein müssen und so natürlich auch etwas kosten. Bei der Umsetzung der Gesetzesvorlage zur Anschaffung einer neuen Bezugsteuersoftware ist es mir wichtig, dass die Gemeinden einbezogen werden. Bei einer einheitlichen Bezugsoftware wäre auch zu prüfen, ob die Gemeinden zukünftig die Direkten Bundessteuern administrieren. Für mich ist es als Steuerzahlerin wichtig, dass im Bereich Steuern eine gute Dienstleistung in einer vernünftigen Zeit gewährleistet ist. Mein herzlicher Dank geht an die Verwaltung für die Ausarbeitung dieser Vorlage.
  2. Mitglied GR
    Intervento
    Gran Consiglio
    Die SVP-Fraktion bedankt sich beim Regierungsrat für die Beantwortung der Interpellation. "Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg." Bei der Recherche zu diesem Traktandum bin ich auf das Zitat gestossen. Böse Zungen könnten auch sagen: "Der Weg ist das Ziel." Viel von uns leben nach dem Motto, dass der Weg das Ziel ist, und sie lassen sich auf ihrem Lebensweg treiben, was durchaus ein guter Weg ist. Es stellt sich jedoch die Frage, welchen finanziellen Weg unser Kanton gehen soll. Damit dies beantwortet werden kann, wurde die "Vision 2040" ausgearbeitet. Darin wird skizziert, wie sich unser Kanton entwickeln soll. Die finanzpolitischen Ziele sind in der Vision sehr vage kommuniziert, was teilweise verständlich ist. Wer lässt sich bei den Finanzen schon gerne in die Karten schauen. Der Interpellant erkundigt sich nach den Möglichkeiten, wie unser schöne Kanton von einem Nehmer- zu einem Geberkanton werden kann. Das Ziel, zu einem Geberkanton zu werden, klingt gut. Der Weg dorthin wird jedoch steinig. Unser Kanton hat bei den Ressourcen Potenzial. Mit der Zielsetzung, Geberkanton zu werden, und zwar ohne aggressive Steuerpolitik, müssen Strategien überlegt werden, wie das Ziel trotzdem erreicht werden kann. Hier kommt die Kantonsverwaltung ins Spiel. Mit dem Ziel, ein Geberkanton zu werden, wissen die Verwaltungsangestellten die Marschrichtung. Unsere Verwaltung sollte keine Verhinderungsorganisation sein, sondern neue und zukunftsweisende Projekte ermöglichen. Gerade im raumplanerischen Bereich muss die Verwaltung alles daransetzen, weiterhin ein attraktiver Wohnkanton zu sein. Meines Erachtens gibt es auf dem Weg viele kleine Möglichkeiten, das Optimum für unseren Kanton herauszuholen. Das Ziel, Geberkanton zu werden, passt sehr gut zur SVP-Fraktion, da wir eigenverantwortlich handeln und uns eigenverantwortlich verhalten möchten. Aus diesem Grund begrüssen wir die Stossrichtung, Geberkanton zu werden.
  3. Mitglied GR
    Intervento
    Gran Consiglio
    Im Namen der SVP-Fraktion danke ich den Interpellantinnen und Interpellanten für die gestellten Fragen sowie dem Regierungsrat für die Beantwortung. Die Schule ist das Spiegelbild der Gesellschaft. In der Schule treffen die verschiedensten Lebensformen und Vorstellungen aufeinander. Genau darum bereichern Quereinsteigende die Schullandschaft mit ihren Erfahrungen aus der Wirtschaft. Sie sind für eine funktionierende Schule sehr wertvoll und eine Bereicherung. Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger bringen Erfahrungen mit und haben ihren Rucksack meist mit vielen persönlichen Erfahrungen gefüllt, die sie den Kindern weitergeben können. Für mich ist es wichtig, dass es kein Gegeneinander von den unterschiedlichen Formen der Lehrerausbildung gibt und es entsprechend irrelevant ist, ob man den traditionellen Weg gegangen oder quereingestiegen ist. Der gegenseitige Respekt sowie die Wertschätzung der unterschiedlich erworbenen Kompetenzen sollen im Vordergrund stehen und es soll voneinander gelernt werden. Ich hoffe, dass beim Studiengang für Quereinsteigende die Ausbildung nicht zu kopflastig ausgelegt wird, sondern die Freude am Unterrichten gewichtet wird. Die Kinder sollen Lehrpersonen erhalten, welchen man die Freude darüber anmerkt, dass sie Kinder unterrichten dürfen. Es sollen Lehrpersonen sein, welche bei den Kindern Freude wecken und empathisch sind. Ich wünsche mir ganz viele Quereinsteigende, welche mit Leidenschaft im Schulzimmer stehen, die den Eltern auf Augenhöhe begegnen und nicht den Kopf in den Sand stecken bei schwierigen Konstellationen im Klassenzimmer oder in der Schule allgemein. Für mich ist im Idealfall der Lehrberuf kein Beruf, sondern eine Berufung.
  4. Mitglied GR
    Intervento
    Gran Consiglio
    Was nützen Mindestlöhne, wenn es keine Arbeitsplätze gibt? Für unsere Partei ist es wichtig, dass die Rahmenbedienungen stimmen, um Arbeitsplätze zu erhalten beziehungsweise zu schaffen. Gerade die Kurzarbeitsentschädigung während der Covid-19-Pandemie hat geholfen, Arbeitsplätze zu sichern. Genau solche Massnahmen braucht es. Faire Löhne sind schön, doch der Markt soll bestimmen. Jede und jeder Einzelne von uns hat es in der Hand, selst für faire Löhne zu sorgen. Es kann nicht sein, dass man immer billigere Produkte will und nicht bereit ist, einen fairen Preis dafür zu bezahlen. Wir sollten persönlich dafür sorgen, dass es im Thurgau faire Löhne gibt. Nicht der Staat soll vorgeben, was fair ist, sondern die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber zusammen mit der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer. Es braucht keine staatlich verordneten Mindestlöhne, sondern spannende und erfüllende Arbeitsstellen.
  5. Mitglied GR
    Intervento
    Gran Consiglio
    Im Namen der SVP-Fraktion bedanke ich mich für die Beantwortung der Interpellation. Im Gesundheitswesen sind verschiedene "Player" involviert, die unterschiedliche Interessen haben, wobei diese zu meist von finanzieller Natur sind. Eine ärztliche Grundversorgung ist mir als Bürgerin wichtig, doch diese bröckelt immer mehr. So hat mein über 70-jähriger Hausarzt Ende des letzten Jahres seine Praxis geschlossen, da sie sein Nachfolger überraschend doch nicht übernommen hat. Ich habe mit Glück einen neuen Hausarzt gefunden, da ich ihm versicherte, nicht allzu oft zum Arzt zu kommen. Gleiches erlebte ich auch, als ich auf der Suche nach einem Kinderarzt war. Ist es derart unattraktiv, im Thurgau als Arzt in der Grundversorgung zu wirken? Die Beantwortung des Regierungsrates gibt diesbezüglich zahlreiche Aufschlüsse. Den Strukturwandel bei den Hausärzten kann man zwischen den Zeilen lesen. Der Hausarzt war früher ein Einzelkämpfer, der rund um die Uhr zur Verfügung stand. Für den heutigen Hausarzt steht eine ausgeglichene "Work-Life-Balance" im Zentrum. Es ist kein Wunder, dass Gemeinschaftspraxen boomen. Die Crux an diesen Praxen ist jedoch, dass die Grundversorgung auf dem Land dadurch nicht mehr gewährleistet ist. Eine grosse "Playerin" in diesem Bereich ist die Firma "Medbase". Für diese Gruppe ist sogar die Gemeinde Sulgen bezüglich Grösse zu unattraktiv. Das bringt einen zum Nachdenken. Die Ansiedlung beziehungsweise die Nachfolgelösung von Hausärzten ist für Gemeinden wichtig. Hausärzte nehmen mit ihrer Tätigkeit eine wichtige Funktion im Dorf wahr. Sie kennen ihre Patienten und damit die persönliche Situation, die für Diagnosen wichtig ist. Sie kennen ihre Patienten und übernehmen oft vielleicht auch eine erste psychologische Grundversorgung. Es ist ein weiterer Vorteil, dass es für den Patienten kurze Wege sind. Zudem schaffen Hausärzte mit ihrer Praxis attraktive Arbeitsplätze. Durch immer mehr Vorschriften und administrative Arbeiten geht die Freude am effektiven Praktizieren jedoch verloren. Ein selbstständiger Hausarzt muss sich zudem überlegen, welche Diagnosegeräte er in seiner Praxis haben will. Besitzt er beispielsweise ein Röntgengerät, muss er dieses jährlich prüfen lassen, was wiederum mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Verzichtet er auf die gängigsten Diagnosegeräte, muss er den Patienten schnell zu einem Spezialisten überweisen, was wieder mit Kosten verbunden ist. Meines Erachtens sind Gemeinschaftspraxen deshalb sicherlich ein Zukunftsmodell, wie es die heutige Situation bereits zeigt. Deshalb ist es wichtig, dass der Kanton keine zusätzliche Bürokratie aufbaut, sondern solche Modelle unterstützt. Die SVP-Fraktion wünscht sich, dass sich der Kanton weiterhin aktiv einbringt und so den einen oder anderen jungen Arzt in den Thurgau zurückholt, der sich dann an der Basis, sprich in der Grundversorgung, engagiert. Wir bedanken uns bei den Interpellanten für die gestellten Fragen und beim Regierungsrat für die Beantwortung. Mir ist bewusst, dass es kein Patentrezept gibt. Es lohnt sich jedoch, an diesem Thema dranzubleiben, da uns eine gute Grundversorgung hilft, die Gesundheitskosten im Blick zu behalten.
Contributi(4)
Appartenenze(24)

Immagini(2)

  • Versione 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
  • Versione 2
    04.10.2025 – 31.12.2199

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0