Strutture di custodia per l'infanzia complementari alla famiglia e alla scuola
(05.440)- Tipo
- Iniziativa parlamentare
- Stato
- Liquidato
- Parlamento
- Svizzera
- Numero
- 05.440
- Inizio
- 7 ott 2005
- Fonte ufficiale
- Profilo ufficiale
- ID esterno
- 20050440
- CHE19 mar 2009
- Ulrich SiegristUnione democratica di centro
- Brigitta M. GadientPartito borghese democratico
- Ursula Haller VanniniPartito borghese democratico
- Stralcio dal ruoloConsiglio nazionale
- Liquidato
- Vi è stato dato seguito
- AdesioneCommissione della scienza, dell'educazione e della cultura CS
- Dare seguito (Camera prioritaria)Commissione della scienza, dell'educazione e della cultura CN
- Titolo dell'oggettoStrutture di custodia per l'infanzia complementari alla famiglia e alla scuola
- Testo depositato
Fondandomi sull'articolo 160 capoverso 1 della Costituzione federale e sull'articolo 107 della legge sul Parlamento, presento la seguente iniziativa parlamentare:
La Costituzione federale deve essere completata con la disposizione seguente:
Art. 62 cpv. 3
I Cantoni provvedono affinché i Comuni e i privati mettano a disposizione, secondo il bisogno e sino al termine dell'obbligo scolastico, strutture di custodia per l'infanzia complementari alla famiglia e alla scuola. La Confederazione può sostenerli in tale compito.
- Begründung
Das Angebot an familien- und schulergänzenden Kinderbetreuungsangeboten ist nach wie vor mangelhaft, verfügen doch z. B. lediglich 36 von 2500 Gemeinden in der Schweiz über eine Tagesschule.
Welches sind die wesentlichsten Gründe für meine Forderung?
- Das Bildungspotenzial des einzelnen Schülers, der einzelnen Schülerin kann besser erfasst und gefördert werden. Die Bildungsqualität wird für alle erhöht und damit die Chancengleichheit verbessert.
- Die Kinder profitieren von der Betreuung vor respektive nach der Schule. Sinnvoll gestaltete Freizeitaktivitäten fördern die geistige und körperliche Entwicklung der Kinder. Die Begleitung der Kinder bei den Hausaufgaben hilft, das im Unterricht Gelernte zu üben und zu vertiefen. Das Erledigen der Hausaufgaben trägt zur Erhöhung der Lernleistungen der Kinder bei.
- Das Lernen von sozialem Verhalten, die Integration von Fremdsprachigen und von Kindern mit anderen Nationalitäten können gelebt und erlernt werden.
- Immer mehr Ehepaare mit Kindern - auch aus dem Mittelstand - sind heute gezwungen, das Einkommen der Familie gemeinsam zu erarbeiten. Es sind also längst nicht mehr die "angefeindeten Doppelverdiener", die familienexterne Betreuungsstrukturen aus reiner Konsumlust fordern, damit sie sich sämtlichen Luxus leisten können!
- Alleinerziehende Personen erhalten durch die diversen Angebote die Möglichkeit, ihre Kinder betreuen zu lassen und selber einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Sie sind eine Grundlage, damit alleinerziehende Personen oder Ehepaare, die auf ein Zweiteinkommen angewiesen sind, finanziell unabhängig bleiben können und nicht von den Sozialdiensten der Gemeinde unterstützt werden müssen.
- In einer vom Sozialdepartement der Stadt Zürich in Auftrag gegebenen Studie wird zudem belegt, dass sich familien- und schulergänzende Angebote auszahlen. Jeder eingesetzte Franken bringt drei bis vier Franken an die Gesellschaft zurück; dies aufgrund höherer Steuereinnahmen und tieferer Ausgaben im Bereich der Sozialhilfe.
- In vielen Haushalten mangelt es an einer gesunden Ernährung. An Tagesschulen oder Mittagstischen werden die Menupläne nach ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten zusammengestellt. Die vielseitige und abwechslungsreiche Ernährung kann das generelle Essverhalten positiv beeinflussen; gerade auch mit Blick auf die vielen übergewichtigen Kinder ein nicht zu vernachlässigendes Argument.
- Tagesschulen und andere familien- und schulergänzende Angebote erhöhen die Attraktivität einer Gemeinde als Wohnsitz für junge Familien.
Dati: OpenParlData · CC BY 4.0