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Walter Frey · UDC

detexte du discours
Suisse6 déc. 2000

Ich möchte im Namen der Fraktion der Schweizerischen Volkspartei eine kurze Erklärung abgeben. Die SVP hat sich immer mit Nachdruck für die Konkordanz eingesetzt. Was heisst nun Konkordanz? Konkordanz heisst Einbindung der Parteien gemäss ihrer Wählerstärke in die Regierung. Die Schweiz hat mit diesem System sehr gute Erfahrungen gemacht. Die SVP ist nach den Wahlen 1999 zur wählerstärksten Partei dieses Landes aufgerückt. Wir hätten somit sogar Anrecht auf zwei Bundesratssitze. Das wurde uns von der Bundesversammlung vor einem Jahr verwehrt.

Heute treten wir zur Ersatzwahl für unseren Bundesrat Adolf Ogi an. Auf Wunsch anderer Fraktionen der Bundesversammlung haben wir Ihnen einen Zweiervorschlag unterbreitet, eine Frau und einen Mann. Jedermann weiss, dass die SVP-Fraktion mit eindeutiger Mehrheit zwei in jeder Beziehung hervorragende Kandidaten vorgeschlagen hat. Sowohl die Zürcher Regierungspräsidentin Rita Fuhrer wie auch der thurgauische Regierungspräsident Roland Eberle haben eindrücklich bewiesen, dass sie nicht nur teamfähig sind, sondern dass sie auch ein hohes Regierungsamt mit Auszeichnung bewältigen können. Die Anhörung der beiden Kandidaten in den anderen Fraktionen hat mit Sicherheit das gleiche Resultat ergeben.

Ich bitte Sie, sehr geehrte Mitglieder der Bundesversammlung, den mit eindeutiger Mehrheit gefassten Entscheid der SVP-Fraktion zu respektieren und einem der genannten hervorragenden Kandidaten Ihre Stimme zu geben.

Transcription
parlament.ch
Institution
Suisse

Données: OpenParlData · CC BY 4.0