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FR
Avvocato

Fabio Regazzi

Actif
Le CentreGroupe M-E
SuisseTessin

Mandat
Parti
Le CentreSource: M-E
Groupe parlementaire
Groupe M-E
Parlement
Suisse
Circonscription
Tessin
Chambre / secteur
SR
Numéro de siège
12
Page du Parlement
Profil officiel
Personnel
Sexe
Homme
Né(e) le
22. Juni 1962
Profession
Entrepreneur/e
Langue
Italien
Contact
Adresse
Via alle Gerre 1
6596 Gordola
Également actif au sein de
Grand Council (TI)
Parti démocrate-chrétienAncien
Références et source
Wikidata
Q15809173
Organe source
CHE
Source mise à jour
17.09.2026
Enregistrement mis à jour
04.10.2026
Premier import
14.08.2025
Comportement de vote(16698)
  1. Oui
  2. Oui
  3. Abstention
  4. Abstention
  5. Non
Intérêts(42)
Badges d'accès(2)
  • Collaborateur/trice personnel/le
    Lafranchi Camilla
    30.09.2025 – 31.12.2199Suisse
  • Lobbyiste
    Furrer Urs · Représentant/e de milieux intéressés
    30.09.2025 – 31.12.2199Suisse
    sgv-usam
Interventions(391)
  1. texte du discours
    Suisse

    Ich kann mich leider nicht so kurz halten, weil das Thema von grosser Tragweite ist und ich auf jeden Fall ein paar Ausführungen dazu machen möchte. Aus Gründen der Transparenz lege ich zu Beginn offen, dass ich Mitglied des Beirats von Auto Schweiz, der Vereinigung der Schweizer Automobilimporteure, bin.

    Zunächst möchte ich dem Bundesrat danken, dass er das Postulat zur Annahme empfiehlt. Das ist ein wichtiges Signal. Das Thema betrifft nicht nur eine einzelne Branche, sondern einen bedeutenden Teil unserer industriellen Wertschöpfung, zahlreiche Arbeitsplätze und die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Schweiz.

    Die europäische Automobilindustrie befindet sich in einer strukturellen Krise. Deutschland ist besonders betroffen. Bereits bei der Einreichung des Postulates war von mehr als 50 000 gefährdeten oder abgebauten Arbeitsplätzen die Rede. Seither hat sich die Lage gemäss weiteren Meldungen zusätzlich verschärft: Neben dem Volkswagen-Konzern berichten in Deutschland auch der Verband der Automobilindustrie, das Statistische Bundesamt sowie die Fachpresse über zusätzliche Arbeitsplatzverluste und den anhaltenden Aderlass bei europäischen Herstellern.

    Ungeachtet der unterschiedlichen Zahlenmeldungen zeigt sich klar: Die Transformation der Branche - geprägt durch einen schrumpfenden Gesamtmarkt, verstärkte internationale Konkurrenz sowie hohe Investitionen in die Elektromobilität - führt Hersteller, die Zulieferindustrie, Importeure, Händler und Garagenbetriebe in eine schwierige Lage.

    Zu den wesentlichen Ursachen gehören die seit 2020 rückläufige Nachfrage, der hinter den Erwartungen zurückbleibende Hochlauf der Elektromobilität, die hohe regulatorische Komplexität im Bereich des Klimas und der CO2-Politik sowie zusätzliche Belastungen durch internationale Wettbewerbs- und Standortfragen.

    Auch in der Schweiz hat die Autobranche ein grosses wirtschaftliches Gewicht. Sie ist die drittgrösste Importbranche, sichert insgesamt über 100 000 Arbeitsplätze und umfasst nicht nur den Fahrzeughandel, sondern auch Garagenbetriebe, Logistik, Dienstleistungen sowie eine beachtliche Zulieferindustrie.

    Gemäss einer Studie der Universität Zürich arbeiten in der Schweiz allein rund 570 Unternehmen, mehrheitlich KMU, als Zulieferer für Fahrzeugteile oder als Hersteller von Produktionsmitteln. Diese Unternehmen erzielen eine Wertschöpfung von 13 Milliarden Franken und beschäftigen rund 32 000 Mitarbeitende. Es geht somit um Betriebe, Ausbildungsplätze, Know-how und viele Familien, die direkt oder indirekt von dieser Industrie abhängen.

    Das Postulat verlangt deshalb keine abstrakte Debatte, sondern eine konkrete, faktenbasierte Analyse. Der Bundesrat soll im Rahmen der langfristigen CO2-Regulierung für Fahrzeuge darlegen, wie sich der Gesamtmarkt für Personenwagen sowie leichte und schwere Nutzfahrzeuge in Deutschland und in den übrigen europäischen Ländern zwischen 2025 und Juni 2026 entwickelt und wie diese Entwicklung im Vergleich zur Schweiz zu beurteilen ist. Ebenso soll die Entwicklung der Elektromobilität in Europa und in der Schweiz seit 2020 aufgezeigt werden.

    Zentral ist zudem die Frage der Beschäftigung. Der Bericht soll aufzeigen, wie stark der Stellenabbau in der europäischen und insbesondere in der deutschen Automobilindustrie ausfällt und welche Folgen diese Entwicklung für die Schweiz hat. Dabei ist auch ausdrücklich nach Kantonen sowie nach Zulieferern, Importeuren, Markenvertretungen und Garagen zu unterscheiden. Nur so lässt sich beurteilen, wo die Krise der europäischen Automobilindustrie auch bei uns realwirtschaftliche Spuren hinterlässt.

    Auch die fiskalischen Auswirkungen dürfen nicht ausgeblendet werden. Wenn Schweizer Zulieferer, Importeure, Markenvertretungen und Garagen unter Druck geraten, hat dies Folgen für die Steuerbasis, für Investitionen, für Ausbildungsplätze und für die regionale Wertschöpfung.

    Hinzu kommt, dass die Schweizer Branche nach Angaben des Sektors durch die CO2-Regulierung und durch nationale Vorschriften, die über internationale Standards hinausgehen, den sogenannten Swiss Finish, zusätzlich belastet wird. Die CO2-Sanktionen zulasten der Schweizer Autobranche belaufen sich insgesamt auf über eine halbe Milliarde Franken und übersteigen damit die in den europäischen Ländern insgesamt erhobenen Beträge, obwohl der Markt in der EU mit rund 11 Millionen Neuzulassungen pro Jahr ungleich grösser ist als der Schweizer Markt mit rund 230 000 Neuzulassungen.

    Der Bundesrat soll deshalb auch darlegen, welche Massnahmen auf europäischer und insbesondere auf deutscher Ebene bereits ergriffen oder geplant wurden, um die Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie zu verbessern.

    Auf dieser Grundlage kann anschliessend beurteilt werden, ob und wo in der Schweiz politischer Handlungsbedarf besteht. Es geht nicht um eine industriepolitische Sonderbehandlung, sondern um eine nüchterne Auslegeordnung der Abhängigkeiten, Risiken und Handlungsmöglichkeiten, bevor Arbeitsplätze, Wertschöpfung und technologisches Know-how verlorengehen. Ich danke nochmals dem Bundesrat für seine Bereitschaft, das Postulat entgegenzunehmen, und bitte Sie, dem Postulat zuzustimmen.

  2. texte du discours
    Suisse

    Ich beantrage Ihnen, der Minderheit Germann zu folgen und auf Entwurf 3 nicht einzutreten. Die Notwendigkeit eines zusätzlichen Binnenmarktabkommens im Lebensmittelbereich ist aus meiner Sicht nicht ausreichend ausgewiesen. Zwar könnten Handelshemmnisse und Mehrfachkontrollen teilweise reduziert werden, diesem Nutzen stünden jedoch umfassende EU-Regulierungen und deren dynamische Weiterentwicklung gegenüber. Für unsere KMU würde dies laufende Anpassungen und Compliance-Aufwand bedeuten. Besonders betroffen wären Unternehmen, die ausschliesslich für den Schweizer Markt produzieren. Sie müssten zusätzliche Vorgaben umsetzen, ohne unmittelbar vom Zugang zum europäischen Binnenmarkt zu profitieren.

    Hinzu kommt eine institutionelle Frage: Gerade im Lebensmittelbereich soll EU-Recht vielfach unterhalb der Gesetzesstufe übernommen werden. Damit verlagern sich Rechtsetzungskompetenzen zunehmend vom Parlament zum Bundesrat und zur Verwaltung.

    Handelshemmnisse sollten wir zwar abbauen, aber dafür braucht es nicht zwingend dieses Abkommen. Eine konsequente Reform unseres eigenen Lebensmittelrechts wäre der direkte Weg.

    Je vous invite donc à suivre la minorité Germann et à ne pas entrer en matière sur le projet 3. Les obstacles au commerce doivent être réduits, mais sans imposer aux PME de nouvelles charges réglementaires dont l'utilité n'est pas suffisamment démontrée.

  3. texte du discours
    Suisse

    Ho preparato un intervento, ma nel corso del dibattito mi sono reso conto che parlare alla fine di una discussione così lunga, intensa e anche interessante, devo dire, ha lo svantaggio che risulta veramente difficile trovare argomenti originali che non siano già stati evocati.

    Evito volutamente di addentrarmi in considerazioni di ordine giuridico-costituzionale, non ne ho le competenze, o meglio, non ne ho più le competenze, visto che ormai da oltre 25 anni non pratico più come avvocato. In questi mesi, però, ho letto diversi contributi di illustri professori di diritto. Ho constatato che tutti avevano ottimi e convincenti argomenti a sostegno delle rispettive tesi di segno opposto. La stessa dinamica l'abbiamo constatata oggi nel dibattito che si sta per concludere.

    La verità è che questo dibattito, per quanto appassionante possa essere, non ci porta da nessuna parte, non da ultimo, visto che la Svizzera, come è stato ricordato, non conosce un tribunale istituzionale. Per me determinante è invece, come lo è per altri colleghi che si sono espressi prima di me, la portata istituzionale di questo pacchetto di accordi. È un pacchetto di accordi che modifica profondamente per i prossimi decenni i nostri rapporti con l'Europa e che avrà implicazioni importantissime per la Confederazione, per i Cantoni, ma anche e soprattutto per le cittadine e i cittadini e, aggiungo, per le piccole e medie imprese. Questo pacchetto di accordi deve, a mio avviso, poter godere della più ampia legittimazione democratica possibile. Questa la possiamo garantire solo con una doppia maggioranza di popolo e Cantoni.

    Permettetemi di raccontarvi un piccolo aneddoto di un episodio che mi è successo qualche mese fa. Ero a cena con un amico e parlando di politica, ad un certo tempo la discussione verté sul tema degli accordi con l'Europa. Questo amico di principio è piuttosto critico nei confronti dell'Europa, come tanti lo sono in Ticino. Parlando del più e del meno, ad un certo punto siamo arrivati a discutere del tema che ci riguarda oggi, cioè quello della doppia maggioranza. Mi ha guardato negli occhi e mi ha detto: "Fabio, posso farti una domanda? Tu sei a Berna e ci rappresenti al Consiglio degli Stati. Io sono un normale cittadino che si interessa di politica e volevo chiederti una cosa". Gli ho detto: "Chiedi pure". Guardandomi negli occhi ha detto: "Tu riesci a spiegarmi perché per decidere se le mucche in Svizzera debbano o no avere le corna ci vuole la doppia maggioranza e invece per decidere se dobbiamo sottoscrivere questi accordi con l'Unione europea questa doppia maggioranza non è necessaria"? Ho cercato di imbastire una spiegazione, dicendo che evidentemente qui parliamo di due cose diverse, quella era un'iniziativa popolare e qui si tratta di accordi internazionali. Alla fine mi sono fermato, l'ho guardato negli occhi e ho capito che lui non era per niente convinto della mia spiegazione.

    Questo per dire che probabilmente anche per il cittadino comune e l'opinione pubblica risulta un po' difficile capire perché su un accordo di questa portata - e a maggior ragione se è il Consiglio degli Stati a opporsi - non si adotti la soluzione della doppia maggioranza.

    Concludo per dire, se non si fosse ancora capito, che sosterrò con convinzione la soluzione che prevede di sottoporre questo pacchetto al referendum obbligatorio. Credo di poter dire, permettetemelo, che come Camera dei Cantoni questo dovrebbe essere, a mio avviso, quasi un atto dovuto.

  4. texte du discours
    Suisse

    Das Thema der Gleichbehandlung bei den Studiengebühren ist auch für die Kantone sehr wichtig; das wurde erwähnt. Die Forderung, die Gebühren für europäische Bürgerinnen und Bürger denjenigen für Schweizer Bürgerinnen und Bürger gleichzustellen, wurde von der EU während den Verhandlungen eingebracht. Dieses Thema war jedoch nie Gegenstand von Diskussionen mit den Kantonen, insbesondere nicht im Rahmen des Verhandlungsmandats.

    Der Bundesrat schlägt im Entwurf gemäss Botschaft vor, den Beitrag an die Hochschulen im ersten Jahr zu 80 Prozent gemäss ihren konkreten Einbussen und zu 20 Prozent gemäss dem Anteil von Studierenden, die Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates sind, auszurichten. In den drei Folgejahren sollen sich diese Anteile zugunsten des Kriteriums Studierendenanteil entwickeln. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, würden dadurch die grossen Universitäten gegenüber kleineren Institutionen, zu welchen beispielsweise die Università della Svizzera italiana in Lugano gehört, begünstigt. Dies würde zu erheblichen finanziellen Belastungen führen, die der Kanton nicht kompensieren könnte, insbesondere angesichts der aktuellen angespannten finanziellen Situation und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass dieses Thema vor Beginn der Verhandlungen nie Gegenstand der vorangegangenen Diskussionen gewesen ist.

    J'aimerais demander au Conseil fédéral s'il entend effectivement modifier progressivement cette clé de répartition au cours des trois prochaines années en accordant davantage de poids au nombre d'étudiants en provenance de l'UE. Si tel est le cas, pour quelles raisons et par quelles mesures le Conseil fédéral entend-il garantir que les universités de plus petite taille ne soient pas désavantagées par la clé de répartition ?

    Je remercie M. le président de la Confédération de bien vouloir apporter les précisions nécessaires à ce sujet.

  5. texte du discours
    Suisse

    Es wird Sie nicht überraschen, dass ich die mit der Massnahme 14 vorgesehene Ausweitung des Kündigungsschutzes gemäss Artikel 335l ff. OR klar ablehne.

    Ich möchte zunächst einen Punkt in Erinnerung rufen, der in der öffentlichen Diskussion teilweise untergeht. Die Sozialpartner haben sich in über fünfzig Sitzungen auf einen Kompromiss zu den Massnahmen 1 bis 13 geeinigt. Der SGV steht zu diesem Kompromiss; die Kollegen Ettlin und Würth haben es erwähnt. Bei der Massnahme 14 bestand hingegen bis zuletzt keine Einigung zwischen den Sozialpartnern, zu denen auch der SGV, den ich präsidiere, gehört. Es ist deshalb falsch - und ich wiederhole es noch einmal auch zuhanden der Medien, die teilweise falsch darüber berichtet haben -, diese Massnahme als Bestandteil des sozialpartnerschaftlichen Kompromisses darzustellen.

    Entscheidend ist für mich aber ein zweiter Punkt. Die Massnahme 14 - das wurde auch hier erwähnt, vor allem vom Kollegen Chiesa - hat inhaltlich nichts mit dem EU-Vertragspaket zu tun. Die Frage eines verstärkten Kündigungsschutzes für bestimmte Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter beschäftigt die Schweiz seit Jahren und hat ihren Ursprung in einer Auseinandersetzung im Zusammenhang mit der ILO. Es handelt sich somit um eine innenpolitische arbeitsrechtliche Frage, die unabhängig von unserem Verhältnis zur EU besteht. Ich halte es deshalb für problematisch, diese seit Jahren umstrittenen Anliegen nun im Rahmen des EU-Pakets lösen zu wollen. Die parlamentarische Beratung der neuen Verträge mit der EU sollte nicht dazu dienen, innenpolitische Forderungen durchzusetzen, die mit diesen Verträgen sachlich nicht verbunden sind.

    Hinzu kommt ein grundsätzlicher arbeitsmarktpolitischer Aspekt. Die vergleichsweise hohe Flexibilität unseres Arbeitsrechts ist eine der Stärken des Schweizer Arbeitsmarktes. Diese Flexibilität sollten wir nicht ohne zwingenden Grund einschränken. Gerade für die KMU können zusätzliche arbeitsrechtliche Vorgaben mit administrativen Belastungen, Rechtsunsicherheit und zusätzlichen Risiken verbunden sein. Der SGV hat sich deshalb von Anfang an gegen die Massnahme 14 ausgesprochen. Diese Haltung richtet sich grundsätzlich nicht gegen den Lohnschutz, im Gegenteil: Der SGV - Sie haben das gesehen - trägt die zwischen den Sozialpartnern vereinbarten Massnahmen 1 bis 13 mit.

    Wir unterscheiden aber klar zwischen Massnahmen, die im Zusammenhang mit der Personenfreizügigkeit dem Lohnschutz dienen und Bestandteil des sozialpartnerschaftlichen Kompromisses sind und einer zusätzlichen arbeitsrechtlichen Forderung, die keinen direkten Zusammenhang mit dem EU-Paket aufweist.

    Aus diesen Gründen unterstütze ich die Mehrheit der WAK-S und die Minderheit der APK-S und beantrage, auf die Massnahme 14 bzw. auf die vorgesehene Ausweitung des Kündigungsschutzes zu verzichten.

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  • Version 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

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