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Kündigungswelle beim LED

(KA 14212)Kleine Anfragen
Liechtenstein3 oct. 2018
Profil
Type
Kleine Anfragen
Parlement
Liechtenstein
Numéro
KA 14212
Début
3 oct. 2018
Références et source
Registre officiel
Profil officiel
ID externe
14212
Contributions(2)
Chronologie(2)
  • BeantwortetRépondu
  • EingereichtDéposé
Textes(2)
  • Antwort vom 05. Oktober 2018HTML
    5 octobre 2018

    Zu Frage 1:

    Für den Entwicklungsprozess ist der Stiftungsrat verantwortlich.

    Zu Frage 2:

    Es sei vorangestellt, dass nicht der LED als Organisation zu den grössten Empfängern von öffentlichen Gelder gehört, sondern die Länder, in denen der LED aktiv ist.

    Der Liechtensteinische Entwicklungsdienst wurde vor 53 Jahren als privatrechtliche Stiftung der Bevölkerung und der Regierung gegründet, um der sozialen Gerechtigkeit zu dienen. Dieser Auftrag wurde und wird seither konsequent und zuverlässig gelebt. Liechtenstein zeigt sich damit der Welt als fairer und verantwortungsbewusster Partner.

    93 Prozent des gesamten LED-Budgets in Höhe von CHF 15.7 Mio. werden für die direkte Entwicklungszusammenarbeit aufgewendet. Zum Vergleich: Beim Schweizerischen Roten Kreuz werden 14 % der Mittel für Administration und Mittelbeschaffung verwendet, beim LED sind es 7%.

    Gesonderte Kosten für den internen Entwicklungsprozess tendieren gegen Null, da dieser vom Stiftungsrat im Rahmen der üblichen Honorierung umgesetzt wird. Dem LED sind keine Zusatzkosten angefallen. Der Stiftungsrat hat zahlreiche Zusatzstunden auf der Basis von Eigenleistungen und der Zurverfügungstellung von eigenen Personalressourcen geleistet, die nicht verrechnet werden.

    Der Einbezug eines Personalvermittlungsbüros zur Unterstützung der neu zu besetzenden Stellen wird sich auf ca. CHF 25'000 belaufen. Darin enthalten ist insbesondere die Durchführung eines Auswahl- bzw. Selektionsprozesses bei bisher rund 70 eingelangten Bewerbungen. Der Betrag liegt im marktüblichen Rahmen.

    Die beiden Projektleiter, welche von sich aus gekündigt haben, stehen dem LED bis Ende Jahr zur Verfügung, identifizieren sich mit den von ihnen betreuten Projekten und haben eine professionelle Übergabe zugesichert. Die Einarbeitung der neuen Kollegen sollte deshalb reibungslos verlaufen.

  • Frage vom 03. Oktober 2018HTML
    3 octobre 2018

    Ich überspringe die Einleitung, da dies bereits vom Kollegen Kaufmann gut dargelegt wurde. Hierzu meine Fragen:

    1. Wer ist für den in der Zeitung, also konkret im «Vaterland» vom 25.9.2018 genannten Entwicklungsprozess verantwortlich? 
    2. Mit dem jährlichen Subventionsbeitrag von knapp CHF 14,7 Mio. gehört der LED zu einem der grössten Empfänger von öffentlichen Geldern. Wie hoch werden die Kosten für diesen Entwicklungsprozess inklusive Recruting, Know-how Verlust und Einarbeitung der neuen Mitarbeiter geschätzt. 

Données: OpenParlData · CC BY 4.0