Progymnasiale Züge an den Realschulen
(KA 12457)- Type
- Kleine Anfragen
- Parlement
- Liechtenstein
- Numéro
- KA 12457
- Début
- 4 déc. 2013
- Registre officiel
- Profil officiel
- ID externe
- 12457
- Beantwortet
- Eingereicht
- Antwort vom 06. Dezember 20136 décembre 2013
Zu Frage 1: Ja.
Zu Frage 2: Gemäss Volksentscheid gibt es in Liechtenstein nach wie vor ein dreigliedriges Schulsystem mit Oberschule, Realschule und Gymnasium. Die Realschule kennt zwei Leistungszüge. Im Leistungszug A gelten erhöhte Anforderungen, im Leistungszug B Normalanforderungen. Diese Ausrichtung stellt sicher, dass an den Realschulen einheitliche Anforderungen in den verschiedenen Zügen gestellt werden. Es profitieren vor allem auch jene Realschüler, welche nach der Realschule eine anspruchsvolle Lehre bzw. eine lehr- oder berufsbegleitende Berufsmatura anstreben. Damit leistet die Realschule einen Beitrag zur Stärkung der dualen Berufsbildung.
- Frage vom 04. Dezember 20134 décembre 2013
Meine erste Kleine Anfrage richtet sich an die Bildungsministerin. Sie haben in der letzten Sitzung die Frage des Abg. Schurti, in der er sich Sorgen macht über die Umsetzung des Volksentscheides SPES I, wie folgt beantwortet: Weder die Regierung noch das Schulamt verfolgen
Konzepte unter Missachtung des Volkswillens. Der Vorwurf ist zurückzuweisen. Zu den Fakten. Die Dezentralisierung des «pro Gymnasium» war eine zentrale Frage in der SPES IDiskussion. Manche behaupten, dass an diesem Punkt auch die Vorlage gescheitert ist. Das Volk hat sich damals entschieden für ein dreigliedriges Schulsystem mit Oberschule, Realschule, Untergymnasium, als Teil des Langzeitgymnasiums zentral in Vaduz. Angesichts dieser Fakten und nachdem kaum zwei Jahre später an sämtlichen Realschulen pro-gymnasiale Züge geführt werden, frage ich Sie:- Bleiben Sie angesichts der Fakten bei Ihrer Bewertung, es würden von den Behörden keine SPES I-Konzepte umgesetzt?
- Wer hat geprüft, ob die Einführung von pro-gymnasialen Zügen an den Realschulen dem Volksentscheid entspricht?
Données: OpenParlData · CC BY 4.0