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Antwort vom 02. Oktober 2026

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Liechtenstein2 de octubre de 2026

zu Frage 1:

Bei LIEmobil ging in diesem Schuljahr eine Rückmeldung zu einem überfüllten Bus am Freitagmittag ein. Der Fahrplan wurde kurzfristig angepasst, damit ein grösseres Fahrzeug eingesetzt werden kann. Für den Mittwochmittag gingen keine entsprechenden Rückmeldungen ein. Dem Schulamt und der Regierung sind keine darüberhinausgehenden Rückmeldungen bekannt.

zu Frage 2:

Gemäss Art. 124 des Schulgesetzes organisiert LIEmobil im Einvernehmen mit dem Schulamt die Schülerzubringerdienste für Schulen in staatlicher Trägerschaft. Anspruch auf deren Benützung haben Schülerinnen und Schüler, deren Wohnort mehr als zwei Kilometer von der Schule entfernt liegt.

Die Planung der Schulbuskapazitäten für das Schulzentrum Mühleholz sowie für alle übrigen Schulstandorte erfolgt auf Basis der Schülerzahlen, der bekannten Schülerströme und der Schulzeiten. Die effektiven Fahrgastzahlen werden regelmässig, einschliesslich der stark frequentierten Unterrichtsschlusszeiten, erhoben und geprüft. Insbesondere zu Beginn eines Schuljahres wird die Situation vor Ort überprüft.

zu Frage 3:

Für Schul- und Linienbusse gilt die im Fahrzeugausweis beziehungsweise in der Typengenehmigung festgelegte Höchstzahl an Fahrgästen. In dafür zugelassenen Bussen sind stehende Fahrgäste zulässig, sofern die bewilligte Kapazität nicht überschritten wird. Ein gesetzlicher Anspruch auf einen Sitzplatz besteht nicht. Die Regierung erachtet die Beförderung in vorschriftsgemäss belegten Fahrzeugen als sicher.

zu Frage 4:

Der theoretische Bedarf wird semesterweise anhand der Schulschlusszeiten aller Schülerinnen und Schüler ermittelt und bildet die Grundlage für die Planung der Schülerzubringerdienste.

Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die rechnerisch ermittelte Zahl der Schülerinnen und Schüler häufig von der tatsächlichen Zahl der Mitfahrenden abweicht. Temporäre Änderungen, beispielsweise frühere Schulschlüsse vor den Ferien oder Skitage, werden direkt zwischen den Schulen und LIEmobil koordiniert und bei der Fahrplanung berücksichtigt.

Die Auslastung der Verbindungen wird laufend beobachtet. Im Rahmen der semesterweisen Überprüfung wird das Angebot möglichst bedarfsgerecht ausgerichtet. Dies gilt insbesondere auch für die Unterrichtsschlusszeiten am Mittwochmittag und Freitagnachmittag.

zu Frage 5:

Die Auslastung einzelner Verbindungen und Umsteigepunkte im Schülerverkehr wird von Eltern sowie Schülerinnen und Schülern gelegentlich thematisiert. Entsprechende Rückmeldungen werden geprüft und bei Bedarf werden betriebliche Anpassungen vorgenommen.

Datos: OpenParlData · CC BY 4.0