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BH

Brigitte Hilty Haller

Activo
Die GrünenGRÜNE/AL
Grosser RatBern

Mandato
Partido
Die GrünenFuente: GRÜNE
Grupo parlamentario
GRÜNE/AL
Circunscripción electoral
Bern
Página del Parlamento
Perfil oficial
Datos personales
Sexo
Femenino
Nacido/a el
1969
Profesión
Schulleiterin, Beraterin
Idioma
lang_d
Contacto
Dirección
Bern
También activo en
Stadtrat (BE)
Grüne Freie ListeEx
Referencias y fuente
Órgano de origen
BE
Fuente actualizada
17.09.2026
Registro actualizado
18.09.2026
Primera importación
14.08.2025
Comportamiento de voto(384088)
  1. Ja
    Votación sin título
    Grosser Rat
  2. Nicht abgestimmt
    Votación sin título
    Grosser Rat
  3. Ja
    Votación sin título
    Grosser Rat
  4. Nein
    Votación sin título
    Grosser Rat
  5. Ja
    Votación sin título
    Grosser Rat
Intereses(12)
Credenciales de acceso

No se han emitido credenciales de acceso.

Discursos(48)
  1. Discurso
  2. Discurso
    Grosser Rat
    Brigitte Hilty Haller, Bern (GRÜNE), Fraktionssprecherin. Wir haben schon ganz viel zum BHM, zum Bernischen Historischen Museum gehört. Es ist ein wichtiges Haus, und ich kann eigentlich das Meiste, was die Vorrednerinnen und Vorredner gesagt haben, soweit unterstützen.

    Mir ist es ein grosses Anliegen oder uns als Fraktion ist es ein grosses Anliegen, dass man endlich dem nachkommt, was schon längst überfällig ist: nämlich diese Sanierungen. Sei es, dass man Behinderten Zugänglichkeit schafft, dass man aber auch die energetischen Sanierungen endlich in Angriff nimmt. Es wurden schon viele Details genannt: wo es hereinzieht, wo es hereinregnet. Diejenigen, die in den letzten Monaten einmal eine Führung im Museum geniessen konnten, haben das mit eigenen Augen gesehen. Wir waren mit der BiK dort und konnten uns vor Ort ein Bild machen.

    Ganz wichtig ist auch die Zugänglichkeit von vorne nach hinten, dass man dort öffnet. Damit komme ich nämlich jetzt auch schon zum Abänderungsantrag, der gestellt wurde. Es war nie ein Thema, dass Gelder, die vom Kanton, der Burgergemeinde und der Stadt für die Sanierung gesprochen werden, gleich auch noch für das Museumsquartier verwendet würden. Das Museumsquartier ist wirklich auch etwas Eigenständiges, das entsteht, und wir müssen keine Sorgen haben, dass es da Vermischungen gibt. Ich denke, wir haben mit dem Kanton, mit der Stadt und der Burgergemeinde drei Player, die gut darauf schauen, die verantwortungsvoll mit den Geldern umgehen.

    Von daher lehnt die Fraktion GRÜNE/AL diesen Abänderungsantrag ab, aber selbstverständlich stimmen wir dem Geschäft sonst zu. Merci vielmals.

  3. Discurso
    Grosser Rat
    Brigitte Hilty Haller, Bern (GRÜNE), Mitmotionärin, Fraktionssprecherin. Beim Datenaustausch ist ganz vieles möglich. Ich kann Ihnen aus der Praxis sagen, dass dies nicht immer gut funktioniert. Manchmal bestehen Missverständnisse, sodass Leute meinen, man dürfe Sachen – gewisse Informationen – nicht weitergeben, gerade weil man dem Kind die Chance auf einen Neuanfang geben will, was dann umgekehrt zur Folge hat, dass man, je nachdem, eben wirklich noch einmal bei null anfängt. Je nachdem, wie lange das Kind an der neuen Schule ist, vergeht ein Jahr, bis man erfasst hat, wo das Kind steht. Es vergeht vielleicht noch einmal ein Jahr, bis Abklärungen vorliegen.

    Ich kenne dies aus eigener Erfahrung als Lehrperson früher an der BFF. Ich hatte zum Teil Lernende, die eigentlich einmal abgeklärt wurden mit dem Resultat eines Nachteilsausgleichs. Das wurde nicht weitergeleitet, und innerhalb von drei Jahren – während der Lehre – musste man nachjustieren, damit es zumindest auf die Lehrabschlussprüfung hin reichte. So gesehen finde ich, dass ein Informationsaustausch wichtig ist, und stehe dafür ein und denke, dass wir Lehrpersonen haben, die professionell sind und die professionell handeln können sollen. Das heisst auch, dass man dann Massnahmen ergreifen kann, wenn es nötig ist.

    Die grüne Fraktion stimmt diesem Vorstoss selbstverständlich zu, und wir bestreiten die Abschreibung. Merci vielmals.

  4. Discurso
    Grosser Rat
    Brigitte Hilty Haller, Bern (GRÜNE), Fraktionssprecherin. Die vorliegende Richtlinienmotion hat zum Ziel, die schwierige Situation der Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten im Kanton Bern endlich zu verbessern. Es ist bekannt, dass die Studienplätze an der BFH seit Längerem knapp sind, und je nachdem gibt es die Möglichkeit, dass Interessierte in einem anderen Kanton eine Aufnahmeprüfung machen und schauen, dass sie dort studieren können.

    Man muss aber auch sagen: Es hat in der letzten Zeit Verbesserungen gegeben, und das ist schon einmal gut. Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten leisten wichtige Arbeit, sei es in der Prävention, wenn es darum geht, operative Eingriffe zu vermeiden oder hinauszuzögern, aber vor allem nach operativen Eingriffen, damit die Menschen wieder schnell mobil werden können und möglichst in den Alltag zurückkehren können.

    Man könnte noch viel mehr Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten anstellen, aber leider herrscht auch da ein Fachkräftemangel, und dieser ist spürbar und sichtbar, sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich.

    An dieser Stelle ganz kurz ein Dank an alle Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, an Physioswiss und insbesondere an den Kantonalverband Bern von Physioswiss für ihren Einsatz und ihre Arbeit.

    Die grüne Fraktion anerkennt den Bedarf und wird wie folgt abstimmen. Die Ziff. 1 nehmen wir als Postulat an. Ziff. 3: Annahme. Ziff. 4: Annahme, aber wir bestreiten die Abschreibung. So werden wir abstimmen, diejenigen, die da sind. Danke.

  5. Discurso
    Grosser Rat
    Brigitte Hilty Haller, Bern (GRÜNE), Fraktionssprecherin. Der Ballenberg ist eines der fünf Museen in der Schweiz mit nationaler Bedeutung, das haben wir schon gehört. Das Freilichtmuseum Ballenberg ist wunderschön: Oberhalb des Brienzersees gelegen, besticht es nicht nur durch die alten geschichtsträchtigen Bauten, sondern auch durch eine schöne Landschaft, in welche das Ganze so schön hineingebettet ist. Der Ballenberg erzählt unsere Geschichte, die Geschichte des Wohnens und des Arbeitens, über eine lange Zeitachse in der gesamten Schweiz und somit ist der Ballenberg ein Stück Schweizer Geschichte, gelebte Geschichte.

    Was mich immer wieder fasziniert, ist der gute Mix von sorgfältig kuratierten Ausstellungen in den Häusern und Bauten, eine liebevoll gestaltete Umgebung rund um die 110 Bauten, die Erlebniswelt zum Mitmachen und Eintauchen, die Events und auch das tolle Kursangebot, mit welchem man Handwerke erlernen kann. Der Ballenberg ist finanziell sehr gut unterwegs, hat eine beachtliche Anzahl Besuchende – es sind fast 200’000 Besuchende pro Jahr –, obschon das Museum nur sechseinhalb Monate pro Jahr offen ist.

    Es wurde vor fast 50 Jahren eröffnet und mittlerweile hat es einen grossen Sanierungsbedarf. Die BiK konnte vor ein paar Wochen auf dem Ballenberg einen Augenschein nehmen und ja, die Mängel sind erheblich, angefangen bei kleinen Garderoben für die Mitarbeitenden, leckendem Beton, einer unbefriedigenden Parkplatzsituation und nicht zuletzt lässt die Depotsituation arg zu wünschen übrig.

    Da gibt es Kutschen und Geräte, landwirtschaftliches Werkzeug, Milchkessel, Webstühle, Spinnräder, die eher schlecht als recht in Schöpfen gelagert sind, so als würden sie irgendwo auf einem Hof in einem Schopf stehen und nicht in einem Museum. Ich habe mich dort gefragt: Sieht so unser Umgang mit der Geschichte aus? Das kann es doch nicht sein!

    Ein weiteres wesentliches Problem, das sich gezeigt hat, ist die Parkierung. Deshalb soll beim Eingang Ballenberg West ein Parkhaus mit kostenpflichtigen Parkplätzen entstehen und die Zufahrten zum Eingang generell neu geregelt werden. Auch das macht Sinn und ist nachvollziehbar. Mit der Gesamtsanierung soll es einladender, freundlicher, zugänglicher und auch behindertengerechter werden, alles absolut in unserem Sinn.

    Es liegt ein Projekt vor. Mit diesem Projekt soll man diese Mängel beheben können, sodass das Museum auch in eine Zukunft gehen kann und fit ist für die nächsten 50 Jahre. Das Projekt wurde sorgfältig ausgearbeitet. Es berücksichtigt die Anliegen wie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Es beinhaltet Holzkonstruktionen und hat auch die gemachten Auflagen erfüllt. Und ja, auch dieses Projekt wird ein bisschen teurer als angenommen. Aber im Vergleich zu anderen Sanierungsprojekten, bei denen Mehrkosten entstehen – und da haben wir schon öfter einmal Mehrkosten im Rat einfach so durchgewinkt –, sind diese Mehrkosten hier relativ gering.

    Einmal mehr diskutieren wir darüber, ob unsere Kultur das Geld wert ist. Wem gehört die Kultur und wer soll dafür bezahlen? Und warum sollen/können nicht Private – mal soll es die Region, mal soll es die Gemeinde, mal sollen es Mäzene sein, – die Kultur finanzieren? Irgendwie hatte ich ein bisschen ein Déjà-vu. Warum gerade in der Kultur? Es gibt keinen anderen Bereich, in dem so viel und so stark darauf gepocht wird, dass sich andere an der Finanzierung beteiligen sollen, obschon wir doch – ich gehe davon aus, da würden mir die meisten hier im Saal zustimmen – stolz sind auf unsere Kultur, auf das, was wir haben.

    Schlussendlich ist die Kultur das, was einen Mehrwert schafft, sei es für eine Gemeinde, sei es für eine Region, sei es für eine Stadt, für den ganzen Kanton und schlussendlich auch für unser ganzes Land. Wir Grünen sind der festen Überzeugung, dass sich der Kanton, und somit die öffentliche Hand, klar für seine Kultur einsetzen soll und selbstverständlich: Das kostet, denn Kultur hat ihren Wert. Die grüne Fraktion stimmt diesem Kredit einstimmig zu. Wir sehen den Bedarf und die Notwendigkeit zu handeln und so unser kulturelles Erbe zu sichern.

    Ich komme zu den Anträgen: Den Antrag 1 lehnen wir ab. Dem Antrag 2, Marti, stimmen wir selbstverständlich zu, so auch dem Antrag 3, überparteilich, das macht für uns Sinn. Die Anträge 4 und 5 lehnen wir ab. Merci vielmals für Ihre Aufmerksamkeit.

Contribuciones(166)
Afiliaciones(11)

Imágenes(1)

  • Versión 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Datos: OpenParlData · CC BY 4.0