Extremer Kostenanstieg in der Krankenversicherung. Wie lange noch?
(26.3779)Schweiz18 jun 2026
Perfil
- Tipo
- Interpellation
- Estado
- Eingereicht
- Parlamento
- Schweiz
- Número
- 26.3779
- Inicio
- 18 jun 2026
Referencias y fuente
- Registro oficial
- Perfil oficial
- ID externo
- 20263779
Contribuciones(3)
- Michaël BuffatSchweizerische Volkspartei
- Departement des Innern
- Nationalrat
Cronología(1)
- Eingereicht
Textos(2)
- Titel des GeschäftesExtremer Kostenanstieg in der Krankenversicherung. Wie lange noch?
- Eingereichter Text
Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:
- Wie hoch war der jährliche Prozentsatz folgender Indikatoren seit der Einführung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG):
- das durchschnittliche Kostenwachstum der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP)?
- die durchschnittliche Inflationsrate?
- das durchschnittliche Lohnwachstum?
- das durchschnittliche Wachstum der AHV-Renten?
- Hält der Bundesrat es für wirtschaftlich tragbar, dass die OKP-Kosten weiterhin deutlich schneller steigen als die Löhne und die Renten?
- Wie viele Milliarden Schweizer Franken hätten die Versicherten und Steuerzahlerinnen und Steuerzahler einsparen können, wenn die OKP-Kosten seit Einführung des KVG nicht schneller gestiegen wären als: a) die Inflationsrate und b) das durchschnittliche Lohnwachstum?
- Wie steht der Bundesrat zur Kritik von Expertinnen und Experten, wonach die OKP-Kosten häufig stark gestiegen sind, auch in Jahren, die von sinkenden Preisen oder einem geringen – oder gar keinem – Lohnwachstum geprägt waren? Teilt der Bundesrat diese Einschätzung? Wenn ja, wie erklärt er sich eine solche Situation? Wenn nein, wie widerlegt er diese Einschätzung?
- Gibt es aus Sicht des Bundesrates eine Schwelle, ab der die OKP-Kostenentwicklung als wirtschaftlich nachteilig anzusehen ist?
a. Wenn ja, in welchem Zeitraum könnte dieser Schwellenwert erreicht werden, wenn die Kosten weiterhin gleich schnell steigen?
b. Wenn ja, welche Massnahmen kann der Bundesrat von sich aus ergreifen, um Abhilfe zu schaffen?
c. Wenn ja, welche Massnahmen fallen in den Zuständigkeitsbereich des Gesetzgebers?
d. Wenn nein, wie begründet der Bundesrat seine Auffassung, dass diese nachteilige Situation nicht eintreten wird?
- Wie hoch war der jährliche Prozentsatz folgender Indikatoren seit der Einführung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG):
Datos: OpenParlData · CC BY 4.0