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AB

Andreas Broger

Aktiv
Die MitteDie Mitte-EVP-Fraktion 2024/2028
KantonsratRheintal
Mandat
Partei
Die Mitte
Fraktion
Die Mitte-EVP-Fraktion 2024/2028
Wahlkreis
Rheintal
Parlamentsseite
Offizielles Profil
Persönliches
Geschlecht
Männlich
Beruf
Direktionsschadeninspektor HM
Sprache
Deutsch
Referenzen & Quelle
Quell-Körperschaft
SG
Quelle aktualisiert
10.08.2026
Datensatz aktualisiert
17.08.2026
Erstmals importiert
14.08.2025
Abstimmungsverhalten(379)
  1. Ja
    Kantonsrat
    Ergebnis: 110 Ja · 0 Nein · 2 Enth. · 8 Abwesend
  2. Nein
    Kantonsrat
    Ergebnis: 41 Ja · 75 Nein · 0 Enth. · 4 Abwesend
  3. Nein
    Kantonsrat
    Ergebnis: 42 Ja · 73 Nein · 1 Enth. · 4 Abwesend
  4. Nein
    Kantonsrat
    Ergebnis: 41 Ja · 72 Nein · 1 Enth. · 6 Abwesend
  5. Nein
    Kantonsrat
    Ergebnis: 27 Ja · 54 Nein · 30 Enth. · 9 Abwesend
Zutrittsausweise

Keine Zutrittsausweise vergeben.

Reden(9)
  1. Rede
    Rede
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat
  2. Rede
    Rede
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Broger-Altstätten: Die Motion ist mit geändertem Wortlaut gemäss Antrag der Mitte-EVP-Fraktion gutzuheissen. Ich lege meine Interessen offen: Ich bin Präsident eines Fussballclubs mit rund 600 Mitgliedern und mitwirkend im Organisationskomitee des Eidgenössischen Volksmusikfests 2027 in Altstätten.

    Bei diesem Geschäft wird grossmehrheitlich über Kultur und Kulturbeiträge gesprochen – mit Ausnahme des Votums von «Sportpfarrer» Jäger-Bad Ragaz. Auch haben wir in den vergangenen Wochen zahlreiche E-Mails und Briefe von verschiedenen Kulturschaffenden erhalten. Aber in diesem Vorstoss geht es, wie bereits von ein paar Personen erwähnt, auch um den Sport. Wir möchten mit dieser Motion die Sportförderung stärken und somit Sportvereine in unserem Kanton unterstützen.

    Wie in der ursprünglichen Motion richtigerweise ausgeführt wird, ist auch der Sport ein wichtiger Baustein unserer Gesellschaft. Gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung, in denen sich viele Menschen in die eigenen vier Wände und in digitale Netzwerke wie Snapchat zurückziehen, gewinnen reale Begegnungen an Bedeutung. Der Sport – genauso wie die Kultur– schafft Räume für physischen Austausch, für Bewegung, für Integrationen, für das Miteinander unterschiedlicher Generationen und Herkunft sowie nicht zuletzt auch für die Gesundheit. Mit dem Antrag der Mitte-EVP-Fraktion stützen wir Kultur, Brauchtum, Soziales, Bildung, Gesundheit und Innovation. Wir stärken den Sport, das Vereinsleben, das gemeinsame Gewinnen und das gemeinsame Verlieren. Ich hoffe, heute gewinnt unser Antrag.

  3. Rede
    Rede
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Broger-Altstätten (im Namen der Mitte-EVP-Fraktion): Auf die Motion ist nicht einzutreten.

    Ein Hund ist kein Modeaccessoire. Er ist ein Lebewesen, ein Familienmitglied und ein treuer Begleiter. Wer sich für einen Hund entscheidet, übernimmt Verantwortung aus Überzeugung und aus Liebe zum Tier. Genau deshalb halten wir einen obligatorischen Hundekurs für den falschen Weg.

    Selbstverständlich ist es wichtig, dass Hunde gut erzogen sind. Niemand möchte aggressive oder unkontrollierte Tiere im öffentlichen Raum. Aber eine generelle Kurspflicht trifft ausnahmslos alle, auch jene, die seit Jahren oder sogar Jahrzehnten verantwortungsvoll Hunde halten. Warum sollen erfahrene Halterinnen und Halter, die nie negativ aufgefallen sind, Zeit und Geld investieren, nur um eine staatliche Vorgabe zu erfüllen? Das wirkt nicht wie Unterstützung, sondern wie Misstrauen gegenüber verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürgern. Zudem löst ein Pflichtkurs nicht automatisch das eigentliche Problem. Wer kein echtes Interesse an seinem Hund hat oder sich nicht engagieren möchte, wird auch den Kurs lediglich absitzen, ohne die Inhalte wirklich umzusetzen. Verantwortungsbewusstsein entsteht nicht durch Zwang, sondern durch Einsicht und Motivation.

    Statt alle über einen Kamm zu scheren, wäre es sinnvoller, gezielt dort anzusetzen, wo tatsächlich Probleme bestehen – bei auffälligen Hunden oder unerfahrenen Haltern. Freiwillige Kurse mit Anreizen und Beratungsangebote oder verpflichtende Schulungen in konkreten Problemfällen wären deutlich verhältnismässiger und wirkungsvoller. Wir sollten auf Eigenverantwortung setzen und nicht auf pauschale Vorschriften. Vertrauen schafft mehr Engagement als Zwang.

    Wer sich bewusst für einen Hund entscheidet, will in der Regel das Beste für sein Tier. Dafür braucht es nicht zwingend eine staatliche Pflicht. Ein obligatorischer Hundekurs mag gut gemeint sein, doch gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Verantwortung kann man nicht verordnen, man muss sie leben.

  4. Rede
    Rede
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Broger-Altstätten (im Namen der Mitte-EVP-Fraktion): Auf die Vorlage ist einzutreten.

    Das in den 1980er-Jahren erstellte Stützbauwerk entspricht nicht mehr den Anforderungen in Bezug auf Sichtweiten, Kreuzungsmöglichkeiten und Längsgefälle. Weiter ist auch das Bauwerk selbst in einem schlechten Zustand, und es bestehen Risiken zur Instabilität. Die vorberatende Kommission durfte sich vor der Kommissionssitzung ein Bild vor Ort machen und konnte diese Ausführungen erkennen und feststellen.

    Gemäss Botschaft wurde nach einem Variantenstudium entschieden, dass die verschiedenen Sanierungsvarianten bezüglich Rücksicht auf Landschaft, Natur, Gewässer und Umwelt geprüft werden. Auch wurden die Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit geprüft. Aus diesen Varianten ist die nun vorgelegte Sanierungsvariante die richtige Lösung. Diese Lösung ist nachvollziehbar dargelegt und begründet, wie wir alle in der Botschaft lesen können.

    Für uns sind die Ausführungen der Regierung plausibel. Die Gesamtkosten von rund 7,5 Mio. Franken sind begründet und es ist verständlich, dass keine weiteren Geldgeber greifbar sind. Das Thema «Verkehrslösung während der Bauphase» war in der Vorberatung ein Diskussionspunkt. Dieser wurde im Rahmen der Kommissionssitzung begründet dargelegt. Es wurde aufgezeigt, dass ein Einbahnverkehr nicht realistisch und somit die Lichtsignalanlage sinnvoll und richtig ist.

  5. Rede
    Rede
    Mitglied des KantonsratesKantonsrat

    Broger-Altstätten: Der Antrag der SVP-Fraktion und der Grünen ist abzulehnen. Ich lege meine Interessen offen: Ich bin Mitglied des wirtschaftspolitischen Beirats der Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell.

    WILWEST, ein Projekt, das Emotionen auslöst, das verschiedenste Meinungen mit sich bringt, aber auch ein Projekt, das Voraussetzungen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung schafft. Unternehmen erhalten Raum, um sich anzusiedeln oder weiter zu wachsen. WILWEST bedeutet aber auch Arbeitsplätze und Perspektiven für Fachkräfte sowie für junge Menschen, für unsere Zukunft. Auch der Autobahnanschluss bedeutet die nachhaltige Lösung einer unzufriedenstellenden Situation rund um die Ausfahrt Wil. Er schafft eine verbesserte Verkehrsanbindung und somit eine Entlastung. Davon profitieren nicht nur die Wilerinnen und Wiler, vielmehr werden damit zwei zentrale Ostschweizer Verkehrsachsen, St.Gallen–Zürich und Toggenburg–Bodensee, gezielt entlastet.

    Damit steht die Region vor einem bedeutenden Meilenstein. Hier geht es um ein Projekt, das nicht nur Wil oder St.Gallen, sondern die gesamte Ostschweiz langfristig stärkt. Erfolgreich umgesetzt, setzt es nicht nur wirtschaftliche Impulse, sondern ist es auch ein Vorbild für eine echte regionale Zusammenarbeit. Es signalisiert, dass die Region den «Kantönligeist» überwinden und eine Blaupause für kooperative Raumentwicklung schaffen kann.

    Der «Kantonsratsbeschluss über einen Sonderkredit für die Arealentwicklung Wil West» (33.21.05) wurde vom Stimmvolk abgelehnt, und dies ist nicht sehr lange her. Aber die Überarbeitung hat die Anliegen verschiedenster Interessengruppen erfasst und es konnten verschiedenste Themen berücksichtigt werden. So wurden u.a. auch die Anliegen der Landwirtschaft, Thomann-Pfäfers, nochmals umfassend aufgenommen. Auch das Thema Natur und Biodiversität, ein sehr umstrittenes Thema, hat mit der Überarbeitung klar gewonnen. Eine kontrollierte Verdichtung bremst die Zersiedelung, und somit ist ein sorgsamer Umgang mit dem Boden gewährleistet. Auch wird Platz für Biodiversität und hochwertige Grünflächen geschaffen. Es entstehen neben wirtschaftlich wichtigen Flächen somit auch ein Naherholungsraum mit Gewässern und Bäumen. Wir können damit getrost sagen: Das Projekt, über das wir heute abstimmen, ist nicht mehr dasselbe wie jenes, das die Stimmbevölkerung dereinst ablehnte. WILWEST wurde im Hinblick auf die Kritik massgeblich verbessert und hat eine zweite Chance verdient. Stimmen wir also diesem Zukunftsprojekt für unseren Kanton und die Ostschweiz zu und entscheiden wir uns für WILWEST und gegen das Ratsreferendum.

Beiträge(69)
Mitgliedschaften(60)

Bilder(4)

  • Version 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
  • Version 2
    04.10.2025
  • Version 3
    04.10.2025
  • Version 4
    04.10.2025 – 31.12.2199

Daten: OpenParlData · CC BY 4.0