Hans-Peter Kohler
- Partei
- FDP.Die Liberalen
- Fraktion
- FDP
- Parlament
- Grosser Rat (BE)
- Wahlkreis
- Mittelland-Süd
- Parlamentsseite
- Offizielles Profil
- Geschlecht
- Männlich
- Geboren
- 1960
- Beruf
- Gemeinderat, Arzt
- Adresse
- Spiegel b. Bern
- Quell-Körperschaft
- BE
- Quelle aktualisiert
- 18.10.2026
- Datensatz aktualisiert
- 16.10.2026
- Erstmals importiert
- 14.08.2025
- JaGrosser RatAbstimmung / VoteErgebnis: 151 Ja · 1 Nein · 1 Enth. · 1 Abwesend
- JaGrosser RatAbstimmung / VoteBerner Wanderwege; Kantonsbeiträge 2025–2029 (Kreditgeschäft GR)Ergebnis: 137 Ja · 0 Nein · 2 Enth. · 2 Abwesend
- Nicht abgestimmtGrosser RatAbstimmung / VoteErgebnis: 119 Ja · 0 Nein · 0 Enth. · 0 Abwesend
- NeinGrosser RatAbstimmung / VoteErgebnis: 3 Ja · 137 Nein · 3 Enth. · 3 Abwesend
- Nicht abgestimmtGrosser RatAbstimmung / VoteErgebnis: 75 Ja · 74 Nein · 0 Enth. · 0 Abwesend
- Ehrenamtlich
- Bezahlt
- Bezahlt
- Bezahlt
- Ehrenamtlich
Keine Zutrittsausweise vergeben.
- RedeUKW weg – wie erreicht uns der Staat bei Blackout und Krise?Nr. 2025.GRPARL.224Grosser RatHans-Peter Kohler, Spiegel b. Bern (FDP), Einzelsprecher. Bei der Verabschiedung wurde bei mir erwähnt, dass ich im ersten Beruf Fernseh- und Radioelektroniker war. Ich bin also fast der Einzige hier oder der Einzige, der ein bisschen weiss, worum es bei diesen Radiowellen geht.
Das Notfallradio, IBBK-Radio heisst ja: Information der Bevölkerung durch den Bund in Krisenzeiten – es geht also hier um ein wichtiges Thema –, arbeitet eben mit starken UKW-Sendern. Weshalb hat man UKW gewählt? Es gibt Mittelwellen, es gibt Langwellen, es gibt Kurzwellen. Diese UKW-Frequenzen, die Wellen, gehen eben durch dicke Betonmauern in den Schutzraum hinein. Das hat also einen Grund. Und mit Internet, mit Handynetzen, mit einem Cell-Broadcast-Netz können Sie es vergessen: Sie kommen nie in den Luftschutzraum hinein. Und das IBBK abzuschalten, ist brandgefährlich. Es ist brandgefährlich und sehr bedenklich, gerade eben im Namen des Bevölkerungsschutzes.
Es ist auch zu erwähnen, dass die USKA, die Union Schweizerischer Kurzwellenamateure – zu der ich auch noch höre, ich bin ein Funker, ich habe ganz viele Antennen auf meinem Grundstück, sieht es schlimmer aus als bei einer Botschaft – vor dieser Abschaltung auch gewarnt hat.
Und was ja auch noch interessant ist: Obwohl es eigentlich eine Bundesaufgabe ist, haben verschiedene Kantone, weil es so wichtig, so zentral ist, dass man es mit UKW macht, Vorstösse eingegeben, so in den Kantonen Zug, Zürich, Schwyz, Nidwalden, Wallis und Thurgau. Sie weisen darauf hin, dass man bei dieser UKW-Abschaltung aufpassen muss.
Es ist einfach, die Geräte sind einfach, werfen Sie sie ja nicht weg, diejenigen, die Sie noch haben, und in der Krisenzeit ist das etwas ganz Verlässliches, womit Sie die Leute in den Luftschutzkellern erreichen können.
So einen Vorstoss abzuschreiben, ist einfach nicht gut. Das Problem ist nicht gelöst. Und auch wenn der Bund da zuständig ist, wie die Vorstösse in den anderen Kantonen zeigen, ist da noch ganz viel offen. Und deswegen bitte ich Sie, das letzte Mal, dass ich am Mikrofon bin – Sie können es auch ein bisschen für mich machen: Schreiben Sie den Vorstoss nicht ab. Merci.
- RedeZweisprachige Klassen im ganzen Kanton Bern / Des classes bilingues dans tout le canton de BerneNr. 2025.GRPARL.325Grosser RatHans-Peter Kohler, Spiegel b. Bern (FDP), Fraktionssprecher. Die FDP-Fraktion ist gespalten, richtig gespalten. Nicht gespalten betreffend das Thema, sondern gespalten wegen der Art des Vorstosses: Postulat versus Motion. Jetzt kann man sagen: Wieso zanken wir uns diesbezüglich so ein bisschen? – Es ist eben keine Richtlinienmotion. Wir haben ja sehr viele Richtlinienmotionen, wenn es um Bildung im Kanton Bern geht. Das ist jetzt eben keine Richtlinienmotion.
Wieso sage ich das? Die Forderung, so wie sie geschrieben ist, ist halt schon relativ sec und hart geschrieben, z. B., wenn es heisst: «wenn in einer Gemeinde gewünscht». Ja, wer ist jetzt das in einer Gemeinde? Ist es die Exekutive? Ist es die Schulkommission als strategisches Organ? Für die Gemeinden kann das einiges bedeuten, wenn es jetzt als Motion durchgeht.
Deswegen sind wir hier gespalten. Die Mehrheit der Fraktion will es als Postulat überweisen, und die Minderheit eben aus den Gründen, die ich genannt habe, als Motion. Der Vorstoss von vorhin war als Postulat perfekt, aber hier ist es keine Richtlinie. An diejenigen, die in Exekutiven sitzen: Also, das ist dann relativ scharf geschrieben. Deswegen verstehen wir auch, wieso die Regierung dies nicht einfach als Motion möchte. Merci.
- RedeFlexibilisierung und Ausbau des Numerus clausus in der Physiotherapie (Richtlinienmotion)Nr. 2025.GRPARL.279Grosser RatHans-Peter Kohler, Spiegel b. Bern (FDP), Fraktionssprecher. Der Mangel von Fachkräften im Gesundheitswesen ist ein Dauerthema. Die FDP-Fraktion, für die ich ja spreche, sieht das genau gleich wie die Motionärin. Wir haben diesbezüglich ein Problem. Es ist ein dringendes Problem. Ich war über 30 Jahre im Gesundheitswesen. Was die Physiotherapie leistet, wissen die meisten hier in diesem Saal. Wir müssen schon schauen, dass man zu mehr Ausbildungsplätzen kommt.
Es geht ja vor allem um den Punkt 1, und die FDP-Fraktion unterstützt den Punkt 1 einstimmig als Motion, denn es ist ja geschrieben: «und dem Grossen Rat einen Vorschlag für eine schrittweise Kapazitätserweiterung um mindestens 20 Studienplätze vorzulegen». Schrittweise – also, die Regierung hat da eine ziemliche Bandbreite, auch zeitlich; sie kann sich Zeit nehmen, um die Umsetzung zu machen.
Es gibt dann immer wieder die akademische Diskussion, ob Richtlinienpostulat oder Richtlinienmotion, und deswegen unterstützt die Fraktion klar die Richtlinienmotion. Damit hat die Regierung immer noch eine Freiheit, aber ein Richtlinienpostulat ist einfach zu wenig, und das Thema ist viel zu wichtig, als dass man den Punkt 1 als Postulat überweisen sollte. Zwei Punkte sind ja zurückgezogen, und die anderen Punkte wie der Regierungsrat. Also, bitte unterstützen Sie das als Motion. Es ist eine Richtlinienmotion. Merci vielmals.
- RedeGleiche Bildungschancen für alle!Nr. 2025.GRPARL.462Grosser RatHans-Peter Kohler, Spiegel b. Bern (FDP), Fraktionssprecher. Ich brauche die Zeit nicht ganz. Es ist eigentlich einfach: Die FDP lehnt den Vorstoss ab. Es ist eben auch wieder ein Giesskannenprinzip-Vorstoss. Wir bezweifeln, dass damit irgendeine Chancengleichheit verbessert werden könnte. So, wie wir es schon mit anderen Vorstössen hatten: Was ist das Nächste, das man verlangt? Es kostet nichts.
Das kommt für uns nicht infrage – ablehnen. Es ist unnötig und hat mit Chancengleichheit nichts zu tun. Der Kanton hilft ja, wir wissen es. Der Kanton hilft ja dort, wo wirklich Hilfe nötig ist, wenn man es nicht bezahlen kann. Ablehnen!
- RedeVerzicht auf Studiengebühren an der PH BernNr. 2025.GRPARL.459Grosser RatHans-Peter Kohler, Spiegel b. Bern (FDP), Fraktionssprecher. Die Regierung braucht, glaube ich, den Begriff sogar; es ist ein Giesskannensubventionsvorstoss. Die FDP-Fraktion ist klar der Meinung: Damit lösen wir ... (Die Vizepräsidentin unterbricht den Redner und bittet darum, ihn aus technischen Gründen erneut an der Saalanlage anzumelden. / La vice-présidente interrompt l’orateur et demande de l’inscrire encore une fois dans le système.) Wunderbar. – Jetzt weiss ich nicht mehr, was ich schon gesagt habe. Aber es gibt Schlimmeres! Also, Giesskannensubventionsvorstoss, damit sind wir gar nicht zufrieden. Den Lehrermangel lösen wir so nicht.
Es ist schon gesagt worden: Es ist eine absolute Ungerechtigkeit. Es gibt an der Fachhochschule auch Ausbildungsgänge, bei denen man sagen kann, es gibt einen Mangel, an der Universität auch, etc. Sonst öffnen wir Tür und Tor für etwas, was nun wirklich überhaupt keinen Sinn macht.
Ich war gerade im Oktober in England an Colleges und Universitäten, dort, wo ich einmal Auslandschweizer war, in Leeds. Wenn Sie in England sagen würden, was wir für Gebühren an der Universität oder an der Fachhochschule haben, würden sie gar nicht glauben, dass es so tief ist. Das muss man einfach auch einmal sehen, ein bisschen über die Landesgrenzen hinausschauen. Wir haben also sehr adäquate, tiefe Studiengebühren.
Deswegen diesen Vorstoss unbedingt ablehnen! Merci.
- InterpellationMitvorstösserin/Mitvorstösser
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- PostulatMiteinreichende
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- committeeGrosser RatQuelle
- Kommissionspräsident/in01.06.2018 – 31.05.2022
- Kommissionspräsident/in01.06.2016 – 31.05.2018
- Mitglied01.06.2014 – 31.05.2016
- parliamentary_group
- council_legislative
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