Isabelle Vonlanthen-Specker
GRÜNE
Grosser RatMünchwilen
Mandat
- Partei
- Die Grünen
- Fraktion
- GRÜNE
- Parlament
- Grosser Rat (TG)
- Wahlkreis
- Münchwilen
- Parlamentsseite
- Offizielles Profil
Persönliches
- Geschlecht
- Weiblich
- Geboren
- 13. Januar 1992
- Beruf
- Tierärztin, Dr.med.vet.
Kontakt
- Telefon
- 079 658 32 84
- Adresse
- Niederhofen 27
8363 Bichelsee
Referenzen & Quelle
- Quell-Körperschaft
- TG
- Datensatz aktualisiert
- 24.07.2026
- Erstmals importiert
- 14.08.2025
Abstimmungsverhalten(1108)
- NeinGrosser RatErgebnis: 10 Ja · 112 Nein · 1 Enth. · 0 Abwesend
- AbwesendGrosser RatErgebnis: 11 Ja · 89 Nein · 15 Enth. · 0 Abwesend
- JaGrosser RatErgebnis: 115 Ja · 0 Nein · 1 Enth. · 0 Abwesend
- Nein
- JaGrosser RatErgebnis: 116 Ja · 0 Nein · 0 Enth. · 0 Abwesend
Interessenbindungen
Keine Interessenbindungen erfasst.
Zutrittsausweise
Keine Zutrittsausweise vergeben.
Reden(10)
- KantonsratRedeGrosser RatVielen Dank für die Antwort auf unsere Parlamentarische Initiative. Im Endeffekt geht es bei dieser Vorlage um eine umfassendere, ausgewogenere Information der Stimmbürger und Stimmbürgerinnen zu einer bestimmten Abstimmungsvorlage. Daran kann meines Erachtens nicht viel falsch sein. Die schon erwähnte Ausrede – man kann es nicht anders nennen –, man habe keine Ansprechperson in diesem Fall, ist ja wohl obsolet. Auch bei einem Behördenreferendum bilden sich naturgemäss relativ schnell Pro- und Kontra-Komitees für den Abstimmungskampf. Das liesse sich also bei entsprechendem Willen sehr wohl organisieren. Die Details zu klären, die der geschätzte Ratskollege Dean Kradolfer vorher erwähnt hat, ist Sache der Kommission, wenn wir denn diese PI unterstützen. Wir haben hier bei den Erstunterzeichnern wirklich Leute von beiden Enden des politischen Spektrums. Eine rein subjektive Meinung kann hier daher wohl kaum das Problem sein. Wir sahen von links bis rechts unsere Argumente in verschiedenen Fällen nicht genügend gut abgebildet bei den erwähnten Botschaften. Aus der Sicht der GRÜNE-Fraktion ist es zudem wohl bei jeder Botschaft zu einer Abstimmungsvorlage, die der Stimmbürgerin vorgelegt wird, sinnvoll, wenn die jeweiligen Argumente auch von der jeweiligen Seite eingebracht werden können. Dies dient allein der Sache und ist einfach ausgewogener. Mit dem neuen Abs. 4 des § 27 im Gesetz über das Stimm- und Wahlrecht (StWG), über den wir hier abstimmen, würde genau dies in Zukunft gewährleistet. Die GRÜNE-Fraktion wird dementsprechend diese PI einstimmig unterstützen und bittet Sie, dies auch zu tun. Vielen Dank.
- KantonsratRedeGrosser RatDies vorneweg: Die GRÜNEN unterstützen den Antrag der SP um Kenny Greber einstimmig. Es ist unbestritten, dass wir in den nächsten Jahren im Bereich Opferhilfe einiges zu tun haben werden. Die Schweiz, und somit auch der Thurgau, hinkt der Umsetzung der Istanbul-Konvention hinterher. Die Zahlen steigen, da können wir diskutieren, solange wir wollen. Wer in den letzten Monaten auch nur ein Minimum an Medien konsumiert hat, kam nicht umhin, die traurige Präsenz und Wichtigkeit des Themas „häusliche Gewalt“ zu erfassen. Wie schon erwähnt, es geht um die Zeit nach einem Frauenhausaufenthalt. Wir haben den staatlichen Auftrag aus dem Opferhilfegesetz, die Schutzkette zu gewährleisten: Schutzunterkunft, Übergangslösung, Nachbetreuung. Das hat nichts mit Giesskannenprinzip zu tun, wenn wir versuchen, im Thurgau zum Beispiel eine Wohnung bereitzustellen für diese Übergangslösung. Wir haben im Thurgau sonst schon einiges zu tun. Schutzunterkünfte: Ja, wir haben eine Leistungsvereinbarung mit dem Frauenhaus in Winterthur, die muss dann aber auch wieder neu aufgegleist werden. Wir haben nur eine Leistungsvereinbarung mit einem einzigen Frauenhaus. Wenn das voll ist, müssen jeweils andere Lösungen gesucht werden. Die Koordination der Aufenthalte im Frauenhaus, zwischen DJS und Opferhilfe zum Beispiel, könnte auch noch ein bisschen besser funktionieren. Bei den Jugendlichen und Kindern haben wir ebenfalls mangelhafte Schutzunterkünfte. Von männlichen, jungen Erwachsenen und Männern müssen wir gar nicht erst anfangen zu reden. Im weiteren Ablauf der Schutzkette wird es dann eben nicht wirklich besser, und genau darum wollen wir heute diesen Kredit ins Budget aufnehmen, für die Übergangslösungen. Es darf nicht sein, dass der Wohnort darüber mitentscheidet, ob für ein Opfer im Moment höchster Not eine Lösung gefunden werden kann. Meine Damen und Herren, dies ist, wie wir schon gehört haben, keine Nice-to-have-Aufgabe. Wir haben einen klaren gesetzlichen Auftrag, es ist völlig klar. Dieser Anfang, den wir heute machen können, ist besser als nichts, auch wenn es längst noch nicht alles ist, was wir zu tun haben. Bitte stimmen Sie dem Antrag von Kenny Greber zu.
- KantonsratRedeGrosser RatDie GRÜNE-Fraktion dankt den Interpellantinnen für das erneute Aufgreifen dieses Themas. Die letzte Interpellation zu einem ähnlichen Themenschwerpunkt datiert vom 16. August 2023, diese vorliegende vom 6. November 2024. Viel Neues bringt diese Interpellation meines Erachtens nicht ans Licht, und die meisten Zahlen können aus der polizeilichen Kriminalstatistik des Kantons, kurz PKS, herausgelesen werden. Eigentlich ist bereits zu Beginn der Begründung der Interpellantinnen selbst das Wichtigste gesagt, ich zitiere: „Es sind Fälle, die es nicht geben dürfte und die dennoch Realität sind: Asylmigrantinnen und -migranten, die – teilweise mehrfach – straffällig wurden, offenbar nicht integrierbar sind, und dennoch nicht ausgeschafft werden können.“ Sie können nicht ausgeschafft werden, weil zum Beispiel ihre Herkunftsländer nicht kooperieren, ihnen keine Papiere ausstellen oder sie in der Schweiz noch hinter Gittern sitzen. Wieso sollte irgendjemand bei den zuständigen Behörden im Kanton Thurgau – oder auch hier im Rat – ein Interesse daran haben, diese Personen nicht auszuschaffen? Natürlich sind diese Fälle stossend, aber eine Lösung hierfür ist auch nicht ganz einfach zu finden. Ich möchte nur noch ganz kurz auf zwei Aspekte detaillierter eingehen. Etwas stutzig gemacht hat mich die Frage 2 der Interpellantinnen. Hier wird der Fokus auf häusliche Gewalt gelegt. Ein unbestritten wichtiges und leider aktuelleres Thema denn je. Wir haben in den letzten Monaten laufend in den Medien von den steigenden Fallzahlen in der Schweiz gehört. Störend ist für mich aber, dass die rechte Ratsseite das Thema häusliche Gewalt praktisch nur im Zusammenhang mit Migranten und Migrantinnen aufbringt. Wenn es allgemein um den Kampf gegen häusliche Gewalt geht, zum Beispiel bei der finanziellen Stärkung der Opferhilfe im Kanton, ist die Zurückhaltung auf einmal sehr viel grösser. Dabei wäre das nichts als konsequent, denn häusliche Gewalt ist bei straffälligen Migranten logischerweise relevant, es ist aber bei der gutbürgerlichen Schweizer Familie, um in den klischee-behafteten Rollenbildern zu bleiben, nicht weniger relevant oder wichtig. Wir werden dieses Thema in den nächsten Jahren im Kanton Thurgau politisch vermehrt ganzheitlich angehen und zusammenarbeiten müssen – ob wir wollen oder nicht. Frage 7, abschliessend, zeigt klar auf, dass der Bund und die Kantone bezüglich des aufgebrachten Themas nicht untätig bleiben und klar versuchen, hier eine bessere Abstimmung zwischen den betroffenen Behörden zu erreichen. Hier erwähnt sei zum Beispiel das im Frühling 2025 gestartete Pilotprojekt Taskforce Intensivtäter. Dieses Projekt adressiert exakt das heute angesprochene Thema, und das erklärte Ziel davon ist es, diese Personen konsequent zu inhaftieren und Wegweisungen effizient zu vollziehen. Damit ist aus unserer Sicht im Moment alles gesagt. Vielen Dank.
- Mitglied GRRedeGrosser RatWir haben es bereits gehört: Schon in der GFK wurde dieser Antrag deutlich abgelehnt. Bei der Sparrunde von vor zwei Wochen, bei der wir die Globalbudgets um 2 % gekürzt haben, wurden auch dem Veterinäramt bereits knapp 100'000 Franken gekürzt. Unter diesen Vorzeichen ist mir nicht ganz klar, warum hier exakt derselbe Antrag noch einmal gebracht wird. Das ist nicht verhältnismässig. Im Bereich Tierseuchen, wir haben es schon gehört, haben wir unglaublich grosse Herausforderungen, die auf uns zukommen, und für die braucht man nun einmal das nötige Personal. Es geht nicht nur um die Kontrollen. Wir haben zum Beispiel das nationale Programm zur Sanierung der Moderhinke bei Schafen. Wie gesagt, ein nationales Programm. Da brauchen wir die entsprechenden Leute. Die Afrikanische Schweinepest wird sich weiter ausbreiten; nicht zu vergessen natürlich die Vogelgrippe. Wir können da nicht einfach Personal sparen. Ich halte das wirklich für fahrlässig und gefährlich, wenn wir jetzt hier kürzen. Wir haben alle gesehen, wo es hinführt, wenn unser Veterinäramt nicht gut aufgestellt ist. Bitte lassen Sie uns das verhindern, und lehnen Sie diesen Antrag ab.
- Mitglied GRRedeGrosser RatNun, ich spreche für den Teil der GRÜNEN-Fraktion, welcher weiterhin und von Anfang an hinter diesem Projekt steht. Für uns steht eine gut ausgebildete Jägerschaft zum Wohle der Tiere und Menschen an erster Stelle, und dafür braucht es nun einmal diesen Jagdschiessstand. Stichworte sind Wildunfälle zu jeder Tages- und Nachtzeit oder die schon erwähnten Tierseuchenproblematiken. Das überarbeitete Projekt in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei scheint für uns noch einmal sinnvoller zu sein und ist den Preis wert. Bitte lehnen Sie den Antrag Engeli ab.
Beiträge(14)
- Einfache AnfrageErstunterzeichner/Erstunterzeichnerin
- Einfache AnfrageMitunterzeichnendeEinführung bzw. Überprüfung einer evidenzbasierten FuchsjagdNr. 24/EA 116/280
- MotionErstunterzeichner/Erstunterzeichnerin
- Parlamentarische InitiativeMitunterzeichnende
- MotionMitunterzeichnende
Mitgliedschaften(12)
Bilder(2)
- Version 101.01.2025 – 04.10.2025
- Version 204.10.2025 – 31.12.2199
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