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Neuverhandlung der Grenzgängervereinbarung und Rückvergütung eines Grossteils der Quellensteuer-Ausgleichszahlungen an das Tessin

(11.305)StandesinitiativeErledigt
Schweiz17.03.2011
Profil
Typ
Standesinitiative
Status
Erledigt
Parlament
Schweiz
Nummer
11.305
Beginn
17.03.2011
Referenzen & Quelle
Amtliche Quelle
Offizielles Profil
Externe ID
20110305
Beiträge(6)
  • Kommission für Wirtschaft und Abgaben SRZuständige Kommission
  • Pankraz FreitagUrheber/inFDP.Die Liberalen
  • Kommission für Wirtschaft und Abgaben NRZuständige Kommission
  • Sylvia Flückiger-BäniUrheber/inSchweizerische Volkspartei
  • Fulvio PelliUrheber/inFDP.Die Liberalen
Verlauf(6)
  • Erledigt
  • Keine Folge gegeben
    Ständerat
  • Von beiden Räten behandelt
  • Folge gegeben
    Nationalrat
  • Behandelt vom Ständerat
Texte(2)
  • Titel des GeschäftesTEXT
    Neuverhandlung der Grenzgängervereinbarung und Rückvergütung eines Grossteils der Quellensteuer-Ausgleichszahlungen an das Tessin
  • Eingereichter TextTEXT

    Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung reicht der Kanton Tessin folgende Standesinitiative ein:

    Der Bund nimmt mit folgenden Zielsetzungen Verhandlungen mit Italien auf:

    1. Beseitigung der fehlenden Gegenseitigkeit, die zulasten der in der Schweiz wohnhaften und in Italien arbeitenden Grenzgängerinnen und Grenzgänger geht;

    2. Senkung des Anteils (38,8 Prozent), den die Kantone Tessin, Graubünden und Wallis als Ausgleich an Italien zu leisten haben, auf den mit Österreich vereinbarten Satz von 12,5 Prozent.

    Sollte aus politischen Gründen davon abgesehen werden, Italien eine Neuverhandlung der Grenzgängervereinbarung vorzuschlagen, um die Verhandlungen zur Amtshilfe in Steuersachen, mit denen die Interessen des Finanzplatzes gewahrt werden sollen, nicht zu belasten, so bezahlt der Bund dem Tessin die Differenz zwischen dem an Italien (38,8 Prozent) und dem an Österreich rückzuvergütenden Betrag (12,5 Prozent).

Daten: OpenParlData · CC BY 4.0