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Frage vom 30. September 2026

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Liechtenstein30 da settember 2026

Die Linie 40 in Triesen wird seit mehreren Jahren durch die Gemeinde Triesen finanziert und von der LIEmobil betrieben. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 wurde das Angebot auf einen 30-Minuten-Takt ausgebaut. Die Entwicklung der Fahrgastzahlen ist sehr erfreulich. Die Zahl der Fahrgäste stieg von rund 31’000 auf aktuell über 41’000 und damit innerhalb eines Jahres um rund 31 Prozent.

Gleichzeitig steigen die Kosten für die Gemeinde deutlich. Während sich diese im Jahr 2026 auf rund CHF 190’000 beliefen, liegt der Gemeinde Triesen für 2027 nun eine Offerte der LIEmobil über CHF 295’000 zur Weiterführung des heutigen Angebots vor.

Die Finanzierung der Linie 40 und eine mögliche Beteiligung des Landes wurden im Landtag bereits mehrfach thematisiert. Aufgrund der neuen Kostenentwicklung und der gleichzeitig deutlich gestiegenen Nutzung stellen sich mir die folgenden Fragen:

  1. Wie begründet die Regierung die Kostensteigerung der Linie 40 von rund CHF 190’000 im Jahr 2026 auf CHF 295’000 im Jahr 2027?

  2. Wie beurteilt die Regierung die Entwicklung der Linie 40 angesichts der um rund 31 Prozent gestiegenen Fahrgastzahlen?

  3. Ist die Regierung bereit, sich bereits 2027 finanziell an der Linie 40 zu beteiligen? Wenn nein, weshalb nicht?

  4. Weshalb wird die Linie 40 als Gemeindebinnenverkehr eingestuft, obwohl sie gemäss Fahrplan von Vaduz über Triesen nach Vaduz verkehrt?

  5. Bis wann liegen die angekündigten Kriterien für eine mögliche Mitfinanzierung solcher Linien durch das Land vor?

Datas: OpenParlData · CC BY 4.0