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Nicola von Greyerz · SP

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Grosser Rat (BE)06-03-2024
Nicola von Greyerz, Bern (SP), Fraktionssprecherin. Ich kann mich in der Würdigung des Vorstosses und der Problemlage des Vorstosses meinen Vorrednerinnen und Vorrednern von gestern anschliessen. Ich hoffe, Sie erinnern sich noch, was sie gesagt haben.

Deshalb muss ich es eigentlich auch nicht gross wiederholen. Wir folgen dem Regierungsrat und sind der Meinung, dass dieser Vorstoss letztendlich kontraproduktiv ist. Der Kanton Bern als reformierter Kanton richtet den Landeskirche je einen Sockelbeitrag zur Wahrung der historischen Rechtstitel – dies ist also für die Entlohnung der Geistlichen und einen Beitrag für die Leistungen von gesamtgesellschaftlichem Interesse – aus. Wenn man den Beitrag für die gesamtgesellschaftlichen Interessen streichen würde, dann trifft es einfach komplett die falschen Leute. Es gibt nämlich eigentlich – ich sage jetzt einmal in Anführungszeichen – «Kundinnen und Kunden» der Kirche, die von den wichtigen Beiträgen, welche die Kirche für die Gesellschaft leistet, gekürzt oder gestrichen würden. Das kann nicht das sein, was wir erreichen wollen.

Wir wollen damit in keiner Art und Weise das Leid, das wegen des Verhaltens gewisser Personen in dieser Kirche über die Menschen gekommen ist, schmälern. Das ist, glaube ich, klar; dies muss ich nicht noch einmal wiederholen. Trotzdem sind wir der Meinung, dass eine komplette Streichung der Beiträge an die katholische Kirche vor allem gerade hier, in einem reformierten Kanton, nicht der Weg sein kann, und lehnen darum den Vorstoss ab. Merci.

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