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Tobias Vögeli · GLP

de
Grosser Rat (BE)06-03-2024
Tobias Vögeli, Frauenkappelen (GLP), Motionär. Evi Allemann hat etwas Richtiges gesagt: Diese Studie arbeitet auf, und sie wurde extern von der Uni Zürich erstellt. Wenn Sie den Vorstoss lesen, dann sehen Sie: Der Fokus der Studie liegt in der Zukunft. Darum geht es tatsächlich: Es geht um die Zukunft. Es soll in Zukunft keine Fälle mehr geben. Selbstverständlich braucht es eine saubere Aufarbeitung. Diese ist auf den Weg geschickt, diese macht die katholische Kirche – davon bin ich überzeugt – mit der Uni Zürich zusammen sehr gut.

In Zukunft soll es aber nicht mehr möglich sein, solche Übergriffe systematisch zu begehen. Es soll nicht mehr möglich sein, dass eine Vertuschung stattfindet, und deshalb braucht es ein geeignetes Konzept, weil es in der bestehenden Struktur der katholischen Kirche nachweislich, offensichtlich nicht funktioniert hat.

Die Grundlagen respektive das Konzept soll von den Kirchen erarbeitet werden, nicht vom Regierungsrat. Diesbezüglich muss ich der Frau Regierungsrätin widersprechen. Selbstverständlich nehmen wir auch Berichte und Konzepte zur Kenntnis, die nicht vom Regierungsrat stammen. Wir haben auch in dieser Session wieder ein Thema, bei dem wir ein Konzept zur Kenntnis nehmen: z. B. «Produire et manger local». Dort werden wir auch aufgrund eines externen Konzepts Gelder sprechen oder nicht sprechen; wir kommen erst noch dazu.

Ich habe allen Rednerinnen und Rednern gut zugehört. Wenn Sie alle hinschauen wollen, gebe ich Ihnen die Chance hinzuschauen und zu prüfen, was man tun kann, wie man ein Konzept erarbeiten kann, und wandle in ein Postulat. Dann können wir nämlich alle hinschauen und noch nicht handeln, wenn dies der Wunsch ist. Darum wandle ich. Danke, dass Sie dem jetzigen Postulat zustimmen.

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Datas: OpenParlData · CC BY 4.0