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Samuel Leuenberger · SVP

de
Grosser Rat (BE)06-06-2024
Samuel Leuenberger, Bannwil (SVP), Einzelsprecher. Ich komme gerade auf das Votum von Christoph Grupp zu sprechen, «gesamtheitlich betrachten». Es betrifft insbesondere den Kanton Bern, den Kanton Luzern, aber vor allem den Kanton Aargau. Wenn Sie die Karte der Grossratsmitglieder anschauen, so bin ich wahrscheinlich der, der am nächsten an der Aargauer Grenze liegt und zum Teil auch betroffen ist von diesem Murgenthaler Abkommen.

Das ist der Punkt, den wir regulieren und besprechen müssen: Wie machen wir die Abflüsse? Der willkürlichste Faktor, das dürfen wir nicht vergessen, sind die Emmentaler – nicht hier im Grossen Rat, hier sind wir uns oftmals einig, aber vom Zufluss her: Wenn im Kemmeriboden-Bad ein Unwetter tobt, kommen plötzlich 250 bis 300 m3 Wasser, und diese kommen nun einmal unterhalb des Bielersees hinein, und dann können wir nicht einfach die Aargauer ersäufen. Das wäre ja tragisch.

Wir haben das einmal gemacht, und aufgrund dessen gab es nachher das Murgenthaler Abkommen, wonach wir nicht mehr als 850 Kubikmeter durchlassen. Wenn jedoch 700 bis 800 Kubikmeter vom Bielersee kommen und dann noch 200 Kubikmeter aus der Emme, sind wir schon am Ende unseres Lateins. Darum ist es wichtig, dass eine Stelle die Regulierung macht, und zwar vom Brienzersee bis in das bekannte Wasserschloss, wo Reuss, Aare und Limmat zusammenkommen. Es braucht eine Gesamtübersicht, daran gibt es nichts zu rütteln.

Deshalb ist ganz klar: annehmen und alles abschreiben.

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