Discurs
Jetzt geht es um den Verpflichtungskredit für die Ausführung. Es wurde bereits gesagt, dass es der logische, nächste Schritt ist, auch hier Ja zu sagen, damit man die Gesamtsanierung wirklich machen kann. Es geht um Gebäudlichkeiten, in denen rund 2000 Schülerinnen und Schüler Platz haben und beschult werden sollen. Es werden exakt 24 Berufe ausgebildet, bis hin zur Berufsmatur. Gleichzeitig sichert das BBZ auch den Fachkräftenachwuchs für die ganze Region Biel und das Seeland, und, ich denke, sogar darüber hinaus. Die Ausstrahlungskraft dieser Institution, dieses Bildungszentrums ist gross.
Die Gebäude an der Wasenstrasse stammen aus den 1970er-Jahren. Sie sind sanierungsbedürftig. Ich gehe gar nicht länger darauf ein. Das Geschäft ist vorhin sehr gut erklärt worden. Ich glaube, Sie sind wahrscheinlich schon fast entscheidreif.
Nebst der energetischen Sanierung der Gebäudehülle und der gesamten Technik geht es auch darum – dies ist vorhin nicht so stark beleuchtet worden –, die Raumstrukturen zu flexibilisieren. Damit sind wir eigentlich wieder bei einem bildungspolitischen Thema. Das macht man nicht einfach, weil es noch nett ist, sondern um moderne Unterrichtsformen umsetzen und den Bedürfnissen entsprechen zu können. Grosse Räume werden verkleinert, die Flächen werden effizienter genutzt, die Auslastung damit erhöht, und deshalb braucht es künftig nur noch vier dieser fünf Gebäude. Man kann eines sparen oder mit anderen Worten: 2500 m² Fläche können eingespart werden. Dieses Gebäude wird ab 2030 für eine andere schulische Nutzung zur Verfügung stehen. Wie dies genau aussehen wird und wer es wie belegen wird, wird im Rahmen der Schulraumplanung zu klären sein.
Damit bin ich eigentlich schon beim Abänderungsantrag. Ich sage das vielleicht effizienzhalber auch gleich jetzt: Wir haben den Abänderungsantrag der BaK mit der BKD gespiegelt. Wir haben es nicht noch einmal zurück in die Regierung genommen. Ich kann also nicht im Namen aller Kolleginnen und Kollegen sprechen, aber immerhin im Namen der Benutzer, der Nutzerdirektion – Sie merken, ich bin in der Terminologie der BVD noch nicht ganz angekommen, aber das werde ich in der nächsten Session dann sicher anders machen können. Aber inhaltlich habe ich den Eindruck, dass ich einigermassen über dieses Geschäft Bescheid weiss, das gut vorbereitet wurde. Was ich sagen wollte: Wir haben mit der BKD, der Nutzerdirektion, Rücksprache genommen, und auch sie kann den Abänderungsantrag der BaK zur Annahme empfehlen.
Ich glaube, zu den Mehrkosten muss ich nicht mehr viel sagen. Es ist vorhin ausgeführt worden, dass das bedauerlich ist. Die einen bedauern es ausserordentlich, die anderen vielleicht ein bisschen weniger und können nachvollziehen, weshalb die Mehrkosten entstanden sind. Nachdem man festgestellt hat, dass es teurer wird, hat der Regierungsrat gesagt, dass das Einsparpotenzial noch einmal überprüft werden soll. Man ist mit den Mehrkosten noch ein einmal ein bisschen heruntergekommen, insgesamt um 4,3 Mio. Franken. Es lässt sich nicht abstreiten, dass Mehrkosten bleiben, die im Wesentlichen auf die Teuerung und auf die Integration der Ausbildungsküche ins Projekt zurückzuführen sind, was aber ja eine sehr sinnvolle Investition ist.
Ich bitte Sie also im Namen der Regierung, diesem Verpflichtungskredit zuzustimmen.