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SM

Stefan Bänz Müller

Activ
Sozialdemokratische ParteiSP-JUSO
Grosser RatMittelland-Nord

Mandat
Partida
Sozialdemokratische ParteiFuntauna: SP
Fracziun
SP-JUSO
Circul electoral
Mittelland-Nord
Pagina dal parlament
Profil uffizial
Persunal
Schlattaina
Masculin
Naschì
1967
Professiun
vollamtlicher Gemeindepräsident / Primarlehrer
Lingua
lang_d
Contact
Adressa
Innerberg
Referenzas & funtauna
Gremi da funtauna
BE
Funtauna actualisada
29.08.2026
Registraziun actualisada
30.08.2026
Emprim importà
14.08.2025
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    Grosser Rat
    Stefan Bänz Müller, Innerberg (SP), Einzelsprecher. Ich komme nach vorne als Gemeindepräsident einer sogenannt grossen Gemeinde, sprich eben nicht einer kleinen Gemeinde, wie sie jetzt ständig benannt wurden. Ich möchte gerne mit dem Mythos aufräumen, dass es für grosse Gemeinden einfacher sei, eine Unterkunft für 30 bis 100 Personen zu bewirtschaften. Ich hatte das selber neun Jahre lang: Asylunterkünfte für abgewiesene Asylsuchende in der Gemeinde Wohlen. Wir haben 9300 Einwohner, und es klingt so, als seien diese paar Dutzend Leute für diese Gemeinden ja kein Problem.

    Das ist ein Mythos, das stimmt einfach nicht. Wohlen hat 9300 Einwohner, das stimmt. Aber wir haben neun Dörfer, wir sind neun Dörfer, die Dörfer sind klein. Der Ort, wo diese Unterkunft steht, ist ein kleinräumiges Gebiet, Hinterkappelen Dorf: Das sind vielleicht 200 Einwohner, die dort rund um die Anlage wohnen. Diese sind genauso betroffen und beteiligt wie in einer Gemeinde, bei der die ganze Gemeinde 350 Einwohnerinnen und Einwohner hat. Einfach so den Rückschluss zu machen, grosse Gemeinde = kein Problem, das stimmt nicht. Auch eine grosse Gemeinde ist kleinräumig, und dort, wo die Unterkunft steht, sind nicht 9000 Leute rundherum, es sind ein paar Hundert. Das ist bei uns auch so, und deshalb funktioniert dieser Vergleich von gross und klein einfach nicht.

    Was ich auch noch sagen möchte als Gemeindepräsident: Ich bin schon lange dabei und schon fast ein Fossil. Ich habe es noch erlebt, dass der Kanton einfach bestimmt hat. Ich habe es noch erlebt, dass man mir gesagt hat, du musst jetzt deine Zivilschutzunterkunft unter einem Primarschulhaus für 100 junge Männer, Asylsuchende, öffnen. Es wurde einfach vom Regierungsrat verfügt. Das war nicht gut, wir haben unterdessen eine andere Lösung gefunden, aber dann hat das System geändert. Jetzt haben wir ein System, bei dem die Regierungsstatthalterämter verantwortlich sind, und diese kommen auf die Gemeinden zu, vielleicht nicht in allen Fällen gleich gut, aber sie kommen auf die Gemeinden zu.

    Ich kann Ihnen sagen, Kolleginnen und Kollegen, das heutige System ist um Welten besser als das alte System, und ich empfehle Ihnen dringend, daran festzuhalten. Merci.

  4. Discurs
  5. Discurs
    Grosser Rat
    Stefan Bänz Müller, Innerberg (SP), GPK-Präsident. Es ist mir ein grosses Ehre und auch eine Freude, Ihnen als GPK-Präsident zum zweiten Mal den Tätigkeitsbericht der GPK kurz zu erläutern. Mit dem Tätigkeitsbericht 2025 legt die Geschäftsprüfungskommission des Kantons Bern Rechenschaft über ihre Tätigkeit als Oberaufsichtskommission ab. Der Bericht ist nach Direktionen gegliedert und hält zusammengefasst die jeweiligen Aktivitäten fest. Ich beschränke mich auf die Wichtigsten:

    Wir hatten im letzten Jahr rund 17 direktionsübergreifende Themen, insbesondere die Themen in Zusammenhang mit dem Umgang mit Interessenkonflikten und der Protokollierung im Regierungsrat. Direktionsübergreifend heisst, dass alle oder zumindest mehrere Direktionen davon betroffen waren. Daneben gibt es natürlich viele Themen, die nur eine Direktion betreffen. Das waren insgesamt noch einmal rund 20 Themen, mit denen wir uns beschäftigt haben, insbesondere Tavannes Machines, Neubau des Polizeizentrums Bern und Gesetz über die Public Corporate Governance (PCG-Gesetz). Diese kurze Auflistung zeigt, wie abwechslungsreich und interessant, bisweilen aber auch herausfordernd die Arbeit der GPK ist.

    Die GPK nimmt sich für ihre Geschäfte viel Zeit, um am Schluss mit einer Stimme sprechen zu können und sicherzustellen, dass alle 17 Mitglieder mit dem Ergebnis, und zwar vom einfachen Brief bis zum Vorstoss, einverstanden sind. Das ist eine grosse Stärke der GPK; und gleichzeitig bedeutet dies, dass alle Mitglieder das entsprechende Verständnis für diese Art von Kommissionsarbeit haben. Mit sieben neuen Mitgliedern in der neuen Legislatur sind wir jetzt gefordert, sicherzustellen, dass das auch zukünftig so bleibt.

    Damit komme ich zum Dank: Ich danke herzlich meiner Vizepräsidentin, Grossrätin Hebeisen. Ich empfinde unsere Zusammenarbeit als Bereicherung. Selbstverständlich danke ich allen Kommissionsmitgliedern für das Engagement und das stets konstruktive Zusammenarbeiten. Sie sind sich Ihrer Aufgabe als Oberaufsicht bewusst und arbeiten sachlich und zielbewusst. Dass wir alle an den Sitzungen jeweils unser Parteibüchlein aussen vor lassen, ist eine ganz grosse Stärke der GPK. Eine weitere grosse Hilfe sind unsere beiden unverzichtbaren Mitarbeitenden des Sekretariats, Michael Erler und Céline Gasser, sie sind ungemein wichtige und geschätzte Stützen, und wir sind auf ihre professionelle und kompetente Unterstützung sehr angewiesen. Ihnen danken wir sehr.

    In diesem Sinn empfiehlt Ihnen die GPK die Kenntnisnahme des Tätigkeitsberichts 2025.

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Maletgs(1)

  • Versiun 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Datas: OpenParlData · CC BY 4.0