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ML

Martin Lerch

Activ
Schweizerische VolksparteiSVP
Grosser RatOberaargau

Mandat
Partida
Schweizerische VolksparteiFuntauna: SVP
Fracziun
SVP
Circul electoral
Oberaargau
Pagina dal parlament
Profil uffizial
Persunal
Schlattaina
Masculin
Naschì
1955
Professiun
Rechtsanwalt
Lingua
lang_d
Contact
Adressa
Langenthal
Referenzas & funtauna
Gremi da funtauna
BE
Funtauna actualisada
30.07.2026
Registraziun actualisada
30.07.2026
Emprim importà
14.08.2025
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Discurs(54)
  1. Discurs
  2. Discurs
  3. Discurs
    Grosser Rat
    Martin Lerch, Langenthal (SVP), Fraktionssprecher. Auch die SVP-Fraktion hat sich sehr intensiv mit dieser Thematik befasst. Auch der SVP geht es um Gesundheit, gesunde Lebensgrundlagen, um die Gesundheit der Bevölkerung, das ist keine Frage. Und trotzdem hat sie diverse Fragezeichen zu diesem Vorstoss. Ja, ich nehme es vorweg: Sie kann ihm nicht viel Positives abgewinnen, und die kritischen Punkte sind die folgenden: Wie zuverlässig sind diese Studien? Gibt es wirklich verlässliche Vergleichszahlen zu früher? Wie ist die statistische Signifikanz für diesen Coldspot und für diese Hotspots, die beschrieben werden? Statistisch signifikant muss etwas sein, das eben auf eine gewisse Zahl abgestützt ist. Das fehlt hier von uns aus gesehen.

    Weiter fragen wir uns, ob es Sinn ergibt, dass der Kanton Bern als Agrarkanton, als grösster Agrarkanton in diesem Land, allein vorausgeht, einen Sonderzug fährt. Ist das nicht mit unverhältnismässigen Kosten verbunden? Haben wir das nötige Erhebungsmaterial? Sie wissen, dass man auf Stufe Bund mit den Rekruten arbeiten und Erhebungen durchführen kann. Kann das der Kanton Bern? Da haben wir Zweifel.

    Ich komme zum Schluss, und das Fazit ist in unserer Fraktion klar: einstimmige Ablehnung der Motion und grossmehrheitliche Ablehnung auch als Postulat. Merci.

  4. Discurs
    Grosser Rat
    Martin Lerch, Langenthal (SVP), Motionär. Es geht um Fahnen und Wappen. Das Postulat hat schon im Vorfeld zu heute in verschiedenen Fraktionen interessante Diskussionen ausgelöst, das haben Rückmeldungen ergeben. Diese Diskussionen haben gezeigt, dass die Voraussetzungen und die Interessenlage je nach Verwaltungskreis, je nach Verwaltungsregion sehr unterschiedlich sind. Es wurde mir z.B. aus Emmental zutragen, quasi im Herzen des Emmentals, Gemeinden, die zum Verwaltungskreis Mittelland gehören, dass das ein sehr inhomogenes Gebilde ist. Dann ist es schwierig, eine Fahne für das Ganze zu machen. Es gibt andere Gebiete, die diesbezüglich homogener sind, ich denke an unseren Oberaargau.

    Es geht jetzt also darum, diese Erkenntnisse zu würdigen und mit einer abgespeckten Version noch einmal zu kommen. Es geht v.a. darum, dass die Gebiete, die das wollen, auch ein eigenes Fähnchen und ein eigenes Wappen haben können und dürfen. Das bedingt auch nur eine geringfügige Anpassung der Verordnung, und zu einer solchen Anpassung hat sich der Regierungsrat schon bei einer Interpellation in einer früheren Phase bereit erklärt. Die Kosten und die Erarbeitung dieser zwei Sachen, Fahnen und Wappen, kann man durchaus an die Regionen delegieren. Fazit: Freiwilligkeit statt flächendeckende Lösung, Eigenfinanzierung und Einbettung auf anderer Ebene. Deshalb kommen wir später noch einmal mit einer abgespeckten Variante zurück, und das ist, französisch gesagt, une affaire à suivre. Merci bestens.

  5. Discurs
    Grosser Rat
    Martin Lerch, Langenthal (SVP), Einzelsprecher. Als langjähriger, ehemaliger Regierungsstatthalter bin ich absolut gleicher Meinung wie die Regierung. Die Regierungsstatthalterämter sind und bleiben ein effizientes, ein unverzichtbares Bindeglied zwischen Kantonsverwaltung, Gemeinden und Bevölkerung. Schön, Roland Lüthi, dass du die Punkte 2 und 3 zurückgezogen hast.

    Noch ein paar Hinweise: Die Regierungsstatthalter haben den Überblick, sie haben ein grosses Fachwissen, sie sind geschätzte Vermittler, sie haben eine Führungsausbildung und Erfahrung, sie haben Verhandlungsgeschick und in der Regel auch eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung und bei den Gemeinden. Durch die Volkswahl sind sie sehr motiviert, das Beste für ihre Gemeinden, für ihre Region zu geben. Das ist völlig klar. Man nennt das auf Neudeutsch «intrinsische Motivation», und das überträgt sich selbstverständlich auch auf die Mitarbeitenden.

    Dazu kommt, dass sie alle vier Jahre in eine Wiederwahl gehen müssen. Dass das funktioniert, haben wir kürzlich im Berner Oberland gesehen. Fazit: Für mich sind die Regierungsstatthalterämter mit Abstand der effizienteste, der bürgerfreundlichste und auch der erfolgreichste Teil unserer Kantonsverwaltung. Hinzu kommt die Qualität der Arbeit. Ich kann Ihnen zwei Beispiele aus dem Oberaargau geben. 2025 hat man dort 58 Verwaltungsbeschwerden behandelt. 5 davon sind an das Verwaltungsgericht weitergezogen worden; keine ist umgekehrt worden. Trefferquote: 100 Prozent. Baubewilligungen 2025 im Oberaargau: 238 ausgestellt, 4 weitergezogen. Durch die Oberinstanz umgekehrt: 0. Trefferquote: 100 Prozent.

    Selbstverständlich sind Überprüfungen immer und überall möglich. Aber warum ausgerechnet dort, wo es gut läuft, bei den Regierungsstatthaltern? Da wären diverse kantonale Ämter eher dran, um zu helfen, dass sie ihre grossen Pendenzenberge abbauen.

    Ja, und wer entscheiden muss, der kann es nicht allen recht machen. Dass es Animositäten gibt und gewisse Leute es persönlich nehmen, musste ich auch persönlich erleben.

    Die Gemeinden sind kaum oder gar nicht interessiert, neue Aufgaben zu übernehmen. Ich habe mit mehreren Gemeinden gesprochen. Gerade die Exmissionen, die angesprochen wurden, sind von den Gemeinden zu den Regierungsstatthalterämtern gekommen. Das will niemand zurücknehmen. Die Regionalen Führungsorgane haben eine sehr begrenzte Aufgabe, eine wichtige Aufgabe, nämlich in Krisen und Notlagen zu führen. Das sind Milizorganisationen. Ihnen können Sie nicht beliebig die Regierungsstatthalteraufgaben anhängen.

    Ich sehe einen einzigen Punkt, den man überprüfen müsste, und das ist die Grösse des Verwaltungskreises Bern-Mittelland mit 430’000 Einwohnern. (Die Präsidentin bittet den Redner, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’orateur de conclure.) Nur sieben Kantone in diesem Land haben so viele Einwohner, und das ist ein Moloch, das ist nicht bürgernah. Darum ... (Die Präsidentin schaltet das Mikrofon aus. / La présidente coupe le micro.)

Commembranzas(4)

Maletgs(1)

  • Versiun 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Datas: OpenParlData · CC BY 4.0