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LH

Laurin Hoppler

Activ
jgbGRÜNE / junges grünes bündnis
Grosser RatGrossbasel West

Mandat
Partida
jgb
Fracziun
GRÜNE / junges grünes bündnis
Circul electoral
Grossbasel West
Numer da sez
44
Pagina dal parlament
Profil uffizial
Persunal
Schlattaina
Masculin
Naschì
30. Januar 2001
Professiun
Projektbezogene Projekt- und Kulturmanagement
Lingua
Tudestg
Contact
Adressa
Klybeckstrasse 122
4057 Basel
Referenzas & funtauna
Wikidata
Q101088434
Gremi da funtauna
BS
Registraziun actualisada
30.08.2026
Emprim importà
14.08.2025
Cumportament da votar(1514)
  1. Ja
  2. Ja
  3. Nein
  4. Ja
  5. Nein
Colliaziuns d'interess(4)
Cartas d'access

Naginas cartas d'access emessas.

Discurs(54)
  1. Discurs
  2. Discurs
  3. Discurs
  4. Discurs
    Mitglied des Grossen RatesGrosser Rat

    Laurin Hoppler (GRÜNE/jgb): Der Regierungsrat schreibt in seinem Legislaturplan, dass sie lebenswerte Quartiere fördern wollen und das Zusammenleben stärken. Das ist ein Legislaturziel, das gerade in heutigen Zeiten eine hohe Bedeutung hat und dafür brauchen wir eine funktionierende soziokulturelle Infrastruktur und diese ist zentral. Und eine von den wichtigsten Rollen einer solchen Struktur spielen da die Quartiertreffpunkte und ihre Projekte und Angebote, welche sie ausführen in unserer Stadt. Genau darum geht es in diesem Budgetpostulat. Drei bewährte Quartiertreffpunkte mit ihren Projekten verlieren dieses Jahr die kantonale Finanzierung. Und sie werden nicht nur kantonal finanziert, sie bemühen sich auch um Drittmittel und haben auch bereits Drittmittel. Die Projekte sind teils seit Jahren im Projektstatus, zusätzlich zu den Staatsbeiträgen, die die Quartiertreffpunkte bekommen, und mittlerweile tragen sie massgeblich zur Regelstruktur dieser Treffpunkte bei.

    Zum Beispiel die mobile Quartierarbeit vom Treffpunkt Breite bringt eigentlich den Treffpunkt direkt ins Quartier. Ein Team ist da regelmässig unterwegs, zu Fuss oder mit einem Cargovelo, informiert an öffentlichen Orten und organisiert Angebote, die nicht nur immer an einem Ort stattfinden, sondern auch an verschiedenen Orten. In einem Quartier zum Beispiel wie dem St. Johann, wo die mobile Quartierarbeit St. Johann arbeitet, eigentlich so wie eine Aussenstation des Quartiertreffpunkts LoLa, das ist ein Quartier, das über 1’000 neue Bewohnende hat, sich stark weiterentwickelt und da ist es umso wichtiger, dass wir diese Angebote haben, welche eben von Anfang an dieses Zusammenleben im Quartier unter den verschiedenen Bevölkerungsgruppen stärkt und unterstützt. Das Projekt «Altersgerechtes Wettstein» ist auch ein Projekt, das die Arbeit zu den älteren Menschen bringt, also direkt dorthin geht, wo diese Menschen sind. Das ist wichtig für Menschen, die vielleicht nicht die Möglichkeit haben, direkt zu einem Angebot zu gehen. Und so werden eigentlich Senioren und Seniorinnen unter anderem auch abgeholt und unterstützt, dass sie am Quartieralltag ganz normal wie alle anderen teilnehmen können.

    Und jetzt kommt der gemeinsame Nenner dieser Projekte, sie stecken alle in der finanzpolitisch gleichen Situation, weil alle drei vom Regierungsrat eine Überbrückung beantragt haben. Diese versprochenen Neuabsprachen haben stattgefunden, doch sie sind beim Regierungsrat abgeblitzt und wurden eigentlich einfach mit einer späteren Aufnahme in Aussicht gestellt und die wäre halt erst 2028. So kann man vielleicht Finanzpolitik machen, aber ein Quartier funktioniert nicht dementsprechend. Ein Quartier ist immer in Entwicklung und man kann es nicht zwei Jahre einfrieren und dann plötzlich wieder auftauen und alles geht weiter, wie es vorhin aufgebaut wurde über längere Zeit. Diese unnötige Lücke möchte ich mit diesem Budgetpostulat schliessen. Wenn wir das nicht machen, dann müssen die Angebote abgebaut oder eingestellt, verkleinert werden, es geht Fachwissen verloren und kurz gesagt, wir entwerten genau diese Strukturen, die der Kanton mehrere Jahre mitfinanziert hat.

    Darum ist dieses Budgetpostulat eigentlich sehr simpel. Wir unterstützen hier drei Projekte, nicht, weil sie keine Finanzierung mehr haben, weil sie schlecht funktionieren oder schlecht organisiert sind oder kein Bedarf besteht, sondern einfach, weil sie in einem Projektstatus hängengeblieben sind und jetzt eigentlich der Realität nach bereits eine tragende Funktion in der soziokulturellen Infrastruktur einnehmen und im Regelbetrieb sind. Ich bitte Sie auch darum im Namen der Fraktion GRÜNE/jgb, diesem Budgetpostulat zuzustimmen und auch damit zu verhindern, dass soziokulturelle Infrastruktur entwertet wird in unserer Stadt.

  5. Discurs
Commembranzas(8)

Maletgs(11)

  • Versiun 1
    01.01.2025 – 29.10.2025
  • Versiun 2
    29.10.2025
  • Versiun 3
    29.10.2025
  • Versiun 4
    29.10.2025
  • Versiun 5
    29.10.2025

Datas: OpenParlData · CC BY 4.0