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RR

Roland Ryser

Activ
Schweizerische VolksparteiSVP
Grosser RatEmmental

Mandat
Partida
Schweizerische VolksparteiFuntauna: SVP
Fracziun
SVP
Circul electoral
Emmental
Pagina dal parlament
Profil uffizial
Persunal
Schlattaina
Masculin
Naschì
1967
Professiun
Landwirt
Lingua
lang_d
Contact
Adressa
Affoltern im Emmental
Referenzas & funtauna
Gremi da funtauna
BE
Funtauna actualisada
18.10.2026
Registraziun actualisada
16.10.2026
Emprim importà
18.08.2025
Cumportament da votar(1217)
  1. Ja
  2. Ja
  3. Ja
  4. Ja
  5. Ja
Colliaziuns d'interess(9)
Cartas d'access

Naginas cartas d'access emessas.

Discurs(5)
  1. Discurs
  2. Discurs
  3. Discurs
    Grosser Rat
    Roland Ryser, Affoltern im Emmental (SVP), Fraktionssprecher. Wildtierschäden nehmen zu. Wildtierschäden führen zu Emotionen und Wildtierschäden sind nicht immer in jedem Fall zu verhindern.

    Wir machen am besten ein Beispiel: Wenn Sie ein Grundstütz mit Mais haben und über Nacht hat eine Horde Wildschweine das Grundstück mit Mais behandelt – sozusagen umgepflügt, die Stängel zu Boden gerissen und mehrheitlich die Kolben gefressen –, dann muss man das abschätzen. Es wird angemeldet. Im Jahr sind es – Sie konnten es lesen – um die 500 Schadensmeldungen.

    Es ist wichtig, dass eine gut ausgebildete Person dies schätzt, und zwar jemand, der landwirtschaftliche Kenntnisse hat. Es bringt dem Bauern und der Sache nichts, wenn der Schätzer oder die Schätzerin die Anatomie einer Wildsau vom Grind bis zum Schwanz bestens kennt. Er muss die Pflanzen kennen, er muss wissen, in welcher Zone wir sind – in der Talzone, in der voralpinen Zone –, wie viel Ertrag es wovon gibt –Grünmais, Körnermais, Silomais. Dementsprechend muss er auch Wissen und Kenntnis haben, wie viel Ertrag durchschnittlich zu erwarten ist und was man da lösen kann.

    Hinzu kommt, dass der Bauer und die Bäuerin wahrscheinlich am Morgen nach so einem Schaden nicht so gut aufgelegt sind und ihren Schaden bereits selber schätzen und den sicher gut schätzen. Wenn eine Schätzerin oder ein Schätzer kommt und das vielleicht nicht so hoch sieht, braucht es Leute, die fundiert, gut ausgebildet argumentieren können und ihre Sichtweise darlegen.

    Die SVP-Fraktion will nicht ein Postulat. Man hat das geprüft, man kennt das. Wir wollen die Motion. Die Fraktion unterstützt diese Motion einstimmig. Merci.

  4. Discurs
    Grosser Rat
    Roland Ryser, Affoltern im Emmental (SVP), Fraktionssprecher. Windenergie ist ein zentrales Thema in unserer Gesellschaft. Windenergie erzeugt nicht nur Strom. Windenergie trägt auch zur Reduktion von CO2-Emissionen bei und unterstützt das Erreichen der Klimaziele. Dennoch müssen wir gut darauf schauen, dass wir die Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner wahren und ernst nehmen. Die Motion zeigt in fünf Punkten, wie wichtig es ist, Mindestabstände festzulegen.

    Der Lärmschutz ist angesprochen worden. Lärmschutz – das kann durchaus relevant werden. Gerade bei gewissen Windeinflüssen kann es ziemlich rauschen und Lärm machen und das Leben einschränken, wenn man zu nahe daran ist. Aber auch der Schattenwurf. Es kann die Aussicht ganz klar einschränken und die Lebensqualität mindern.

    Gesundheitsbeschwerden sind ein Thema, und zwar haben Studien gezeigt, dass das Wohnen nahe an Windrädern Beschwerden bei den Anwohnerinnen und Anwohnern verursachen kann. Windräder – da spreche ich aus eigener Erfahrung mit Nachbargemeinden, wo man Windradprojekte hatte – sind emotional. Es ist ein emotionales Thema und kann ziemlich Krach auslösen, und es kann starke Auseinandersetzungen geben unter den Leuten, unter der Bevölkerung, vor allem unter denjenigen, die sie von Weitem sehen, aber natürlich auch unter den Leuten in der Nähe. Abstände, Mindestabstände, weit genug davon entfernt, können dem abhelfen.

    Mindestabstände sind ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Bevölkerung, der Anwohner. Die SVP-Fraktion unterstützt diese Motion mehrheitlich.

  5. Discurs
    Grosser Rat
    Roland Ryser, Affoltern im Emmental (SVP), Fraktionssprecher. Fruchtfolgeflächen sind zu erhalten. Die SVP-Fraktion hat diese fünf Ziffern eingehend diskutiert. Der Fraktion ist ganz klar, dass Fruchtfolgeflächen erhalten bleiben müssen, ohne Ausnahmen.

    Zur Ziff. 1: Jeden Tag gehen in der Schweiz 6 ha Fruchtfolgefläche verloren. Das muss gestoppt werden. Im Kanton Bern ist die Situation nicht besser. 2023 hat eine Erhebung ergeben, dass wir noch eine Fruchtfolgefläche von 82’125 ha haben, was einem positiven Saldo von nur gerade 0,6 ha entspricht. Fruchtfolgeflächen werden beansprucht für Überbauungen, für Strassenbau, für Biodiversitätsflächen und Biotope und so weiter. Darum müssen beanspruchte Fruchtfolgeflächen konsequent durch nicht inventarisierte Flächen ersetzt werden.

    Ziff. 2: Ist ein Flächenersatz nicht möglich, sind degradierte Böden durch geeignete Massnahmen zwingend aufzuwerten. Ziff. 3: Unverschmutzter Bodenaushub ist zwingend für Bodenaufwertungen zu verwenden. Die Ausnahme im Art. 8c BauG ist anzupassen. Ziff. 4: Die Kosten der Aufwertungen sind zwingend dem Verursacher zuzuschreiben. Ziff. 5: Für Zwischenablagerungen wird der Kanton Bern beauftragt, Bodenumschlagplätze zu fördern.

    Der Regierungsrat beantragt die Annahme und Abschreibung. Die SVP sieht das differenziert. Wir wollen hier einzeln abstimmen. Wir wollen die Ziff. 1 und 3 mehrheitlich annehmen und nicht abschreiben, die Ziff. 2, 4 und 5 mehrheitlich annehmen und abschreiben. Ich danke.

Contribuziuns(1)
Commembranzas(3)

Maletgs(1)

  • Versiun 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Datas: OpenParlData · CC BY 4.0