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Gesellige Anlässe beim Militär. Finanzierung

(94.3195)InterpellationErledigt
Schweiz01-06-1994
Profil
Tip
Interpellation
Status
Erledigt
Parlament
Schweiz
Numer
94.3195
Cumenzament
01-06-1994
Referenzas & funtauna
Funtauna uffiziala
Profil uffizial
ID externa
19943195
Contribuziuns(27)
Cronologia(2)
  • Erledigt
    Nationalrat
  • Erledigt
Texts(3)
  • Titel des GeschäftesTEXT
    Gesellige Anlässe beim Militär. Finanzierung
  • Réponse CF / BureauTEXT

    1. La loi fédérale sur l'organisation militaire prévoit, aux articles 30 à 33, que les communes sont tenues de fournir diverses prestations pour l'armée. Des obligations légales analogues existent également pour la protection civile et l'approvisionnement économique du pays. La question de savoir quels budgets communaux sont grevés par les dépenses découlant de ces prestations est affaire des communes.

    L'appel exceptionnel au versement de dons effectué par le commandant de la division mécanisée 1 n'entraîne aucun engagement des communes.

    2. Il appartient aux historiens, et notamment aux militaires qui ont accompli du service dans la division mécanisée 1 au cours des 33 dernières années, de se prononcer sur l'impact qu'ont laissé dans l'histoire de notre pays les prestations fournies par cette division vouée à disparaître.

    3. L'esprit qui a régné au sein de la division mécanisée 1 régnera dans l'"Armée 95" également ; il s'agit de la vocation de servir notre pays.

    4. Les rapports de divisions sont considérés comme services soldés. Les dépenses versées pour la solde, le ravitaillement et le transport des participants grèvent les crédits engagés au Commissariat central des guerres sous la rubrique "écoles et cours".

    5. Le projet élaboré en vue de la cérémonie d'adieux de la division a été revu ; l'exposition d'armes et l'exposition photographique n'auront pas lieu. Les dépenses destinées aux tâches de surveillance et de régulation de la circulation sont ainsi supprimées ; il avait été prévu à l'origine d'engager la compagnie d'un CR.

    6. À la fin de juillet, les dons parvenus à la division s'élevaient à environ 44 000 francs. Des derniers proviennent essentiellement de communes, de militaires actifs et d'anciens militaires de la division, et de quelques firmes.

  • Eingereichter TextTEXT

    In seiner Antwort vom 18. Mai 1994 auf die Interpellation Aguet vom 9. März 1994 unterstellt der Bundesrat, der Interpellant und die 31 Mitunterzeichner würden auf die von ihnen gestellten Fragen keine Antwort erwarten (AB 1994 N 1232). Er gibt deswegen auf die Fragen 2, 6 und 7 keine Antwort. Es steht aber der Regierung nicht zu, sich einer Antwort zu enthalten, weil die Beantwortung der Fragen delikat wäre oder die Fragen eines Offiziers im Generalsrang "im Kasernenton" abgefasst wären. Die Interpellation ist ein Recht des Parlamentsmitgliedes, das nicht dermassen leichtfertig zunichte gemacht werden kann. Deshalb stelle ich die drei nicht beantworteten Fragen nochmals und füge ihnen drei neue hinzu, die sich aus den vier Antworten des Bundesrates vom 18. Mai 1994 ergeben haben.

    1. Da die Ausgaben die finanziellen Mittel der Division übersteigen, erlauben wir uns, die Gemeinden um Unterstützung anzugehen, schreibt der Kommandant der Mechanisierten Division 1. Müssen die Gemeinden in ihr Budget künftig eine Rubrik "Militär" oder "Landesverteidigung" aufnehmen, falls sich solche Begehren, auch im Gefolge der Armeereform, häufen?

    2. Die Geschichte unserer Kantone und unserer Armee soll von der Mechanisierten Division 1 geprägt sein. Welcher Art ist diese Prägung?

    3. Der Geist der Mechanisierten Division 1 soll die künftigen Schlachtkommandos überleben, schreibt der Oberstdivisionär. Welche Eigenschaften weist dieser Geist auf, und was ist an ihm Besonderes?

    4. Gemäss Teilantwort des Bundesrates werden 75 000 Franken finanziert, wie dies bei einem Divisionsrapport üblich sei. Kann das Parlament über diesen Brauch informiert werden?

    5. Von der Armee werden keine Gratisdienstleistungen erbracht, schreibt der Bundesrat einerseits, andererseits aber auch: Die Division selber setzt während drei Tagen rund eine WK-Kompanie für Verkehrsregelungs- und Bewachungsaufgaben ein. Liegt da nicht ein offensichtlicher Widerspruch vor?

    6. Von den privaten Spendern werden keine Gratisdienstleistungen erbracht, aber die Organisatoren erhoffen sich 75 000 Franken von privaten Spendern, schreibt der Bundesrat, sich selbst widerlegend, in seiner Antwort auf die Frage 5 vom 9. März 1994. Woher sollen diese hohen Summen kommen?

Datas: OpenParlData · CC BY 4.0