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Programm Invasive Neobiota (Phase 2028–2033); Verpflichtungskredit

(V 2026-10-02)Vernehmlassunglaufend
Grosser Rat Aargau (AG)02-10-2026
Profil
Tip
Vernehmlassung
Status
laufend
Numer
V 2026-10-02
Cumenzament
02-10-2026
Referenzas & funtauna
Funtauna uffiziala
Profil uffizial
ID externa
a32192aa-fe72-44cc-86b5-1da48356f5a1
Contribuziuns(1)
  • Departement Bau, Verkehr und UmweltDepartament responsabel
Cronologia(2)
  • Frist
    Regierung
  • Eingereicht
Texts(2)
  • KurzbeschriebHTML
    2 d’october 2026

    Invasive Neobiota sind Organismen, die durch den Menschen absichtlich oder unabsichtlich über Verbreitungsbarrieren hinweg in Gebiete ausserhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets eingebracht wurden und sich dort so stark vermehren, dass sie Schäden verursachen.

    Invasive Neobiota bedrohen die einheimische Artenvielfalt, beinträchtigen Ökosysteme, verursachen Probleme auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, gefährden die Gesundheit der Bevölkerung und verursachen Schäden an Infrastrukturen. Schon heute ist der volkswirtschaftliche Schaden beträchtlich. Je länger mit Gegenmassnahmen zugewartet wird, desto teurer werden diese in Zukunft.

    Das "Programm Invasive Neobiota (Phase 2028–2033)" leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduktion künftiger Schäden und Folgekosten. Es schützt Natur, Landwirtschaft, Wald, Gewässer und Infrastruk-turen, reduziert gesundheitliche Risiken und stärkt zugleich die Kooperation zwischen Kanton, Gemeinden und Bevölkerung. Insgesamt schafft es die Voraussetzungen dafür, dass der Kanton Aargau die zunehmenden Herausforderungen durch invasive Neobiota vorausschauend, wirksam und koordiniert bewältigen kann.

    Für die Umsetzung der Massnahmen in den Jahren 2028–2033 wird daher ein Verpflichtungskredit für einen einmaligen Bruttoaufwand als Rahmenkredit im Umfang von 22.59 Millionen Franken und für einen jährlich wiederkehrenden Bruttoaufwand von 0.3 Millionen Franken beantragt.

  • TeaserTEXT
    2 d’october 2026
    Invasive Neobiota können ökologische, ökonomische und gesundheitliche Schäden verursachen und erfordern daher ein gezieltes, nachhaltiges Management.

Datas: OpenParlData · CC BY 4.0