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Sanierung Bahnhofplatz Interlaken Ost

(G-Nr. 5336)PostulatAbgeschrieben
Interlaken (BE)27-08-2019
Profil
Titel cumplet
Postulat Nyffeler, Sanierung Bahnhofplatz Interlaken Ost
Tip
Postulat
Status
Abgeschrieben
Numer
G-Nr. 5336
Cumenzament
27-08-2019
Referenzas & funtauna
Funtauna uffiziala
Profil uffizial
ID externa
G-Nr. 5336
Contribuziuns(1)
Cronologia(4)
  • Abschreibung
    Grosser Gemeinderat Interlaken
  • Beantwortung
    Gemeinderat Interlaken
  • Erheblicherklärung
    Grosser Gemeinderat Interlaken
  • Einreichung
Texts(2)
  • Text des VorstossesTEXT
    27 d’avust 2019
    Gemäss Medienbericht vom 27. August 2019 plant der Gemeinderat spätestens Anfang 2020 dem Grossen Gemeinderat eine Kreditvorlage für die Sanierung des Bahnhofplatzes Interlaken Ost vorzulegen. Dem Gemeinderat wird beantragt, dass dem Grossen Gemeinderat min­destens zwei Sanierungsvarianten vorgelegt werden, wovon eine Variante den Rückbau des Brun­nens beinhalten soll. Die Sanierung soll nach Möglichkeit folgende Punkte berücksichtigen: 1. Auf dem Platz sind möglichst viele Grünelemente einzuplanen. 2. Die Verkehrsführung und Signalisation sollen deutlicher dargestellt werden. 3. Für das Abholen/Bringen von Passagieren sind zusätzliche Halteplätze für PKWs vorzusehen. 4. Es ist eine Touristeninformation (Stadtplan, erste Infos) einzuplanen.
  • BegründungTEXT
    Manuela Nyffeler hält fest, der Brunnen am Ostbahnhof sei in einem schlechten Zustand und müsse mit einem Spanngurt vor dem Auseinanderfallen gesichert werden. Dies vermittle Einheimischen und Touristen ein schlechtes Bild von Interlaken. Der Ostbahnhof sei der wichtigste Verkehrsknoten der Region. Das Gebiet um den Bahnhof sei vor 20 Jahren als Entwicklungsschwerpunkt Interlaken Ost definiert worden. Das Projekt ",Bon Courage", sei finanziell unterstützt worden. Der Verein Standortförderung Interlaken Ost sei sehr aktiv. Das sei zu unterstützen. Der Ostbahnhofplatz sollte wieder eine Visitenkarte für Interlaken werden. Gemäss ihrer Rückfrage beim Amt für Gemeinden und Raumordnung sei die Gemeinde nicht mehr an das Projekt ",Bon Courage", gebunden. Das Pro­jekt sei abgeschlossen und die Gelder geflossen. Die Verantwortung liege nun allein bei der Ge­meinde. Die Erkenntnisse bezüglich Verkehr und verwendeten Materialen, neue Anforderungen und die veränderte Umgebung müssten in die Sanierung einfliessen. Bei der Sanierung des Platzes sei der Rückbau des stark sanierungsbedürftigen Brunnens als Variante zu prüfen. Auf dem Platz seien möglichst viele Grünelemente einzuplanen. Die bepflanzten Rabatten und Kreisel würden häufig fotografiert. Warum sollte nicht auch ein Schlüsselpunkt wie der Ostbahnhofplatz mehr begrünt wer­den? Das Baumdach über der Unteren Bönigstrasse diene als Schattenspender, was auch auf dem Ostbahnhofplatz sehr willkommen wäre. Das Element Wasser könnte in anderer Form wie einem kleinen Brunnen oder Wasserspender weiterbestehen. Eventuell wären auch weitere Sitzelemente sinnvoll. Die Aussteigeplätze für PKWs seien nicht ausreichend. Oft würden die Taxistandplätze blockiert oder wild auf dem Platz parkiert, um Leute zu bringen oder zu holen. Die Verkehrsführung sei nicht für alle Verkehrsteilnehmenden klar. Es sollte besser markiert werden, wo Fussgänger­zone sei, wo gefahren werden dürfe und wo die Kreuzung beginne. Nach Möglichkeit sollte auch eine Touristeninformation mit Stadtplan und ersten Infos eingeplant werden. Die Platzgestaltung sollte unter dem Motto ",Bon Courage",, nicht ",Sans Courage", stehen. Umwandlung in ein Postulat und Erheblicherklärung Sitzung des Grossen Gemeinderats vom 10. Dezember 2019 Die Geschäftsprüfungskommission verzichtet auf eine Stellungnahme. Gemeinderat Kaspar Boss verweist auf die Ausführungen im vorherigen Traktandum, mit denen fast alles gesagt sei. Der Gemeinderat lehne die Motion ab. Einem Postulat könnte er zustimmen. Ein Postulat würde genügend Druck aufrechterhalten und sei angemessener als eine dringliche Motion mit verkürzten Fristen. Manuela Nyffeler unterstreicht, dass sie dem Sanierungskredit für den Wasserstein zugestimmt habe. Es brauche als erstes die Sanierung des Wassersteins, bevor ein neues Konzept für den Platz angegangen werde. Sie wollte den Motionstext nicht so verstanden haben, dass der Stein nicht saniert werden könne, wenn die Motion angenommen werde. Ihr gehe es um die Gesamtsa­nierung des Platzes, in die der Wasserstein einbezogen werden müsse. Die Carsituation sei jetzt gut, aber die Auswirkungen der V-Bahn noch offen. Eine Sanierung im Jahr 2024 stimme für sie. So bestehe genügend Zeit für eine gute Planung. Gemeinderat Kaspar Boss erachtet ein Postulat als besser als die verbindliche Form der Motion, weil doch noch vieles unklar sei. Es bestehe einzig eine Differenz bei der Form des Vorstosses, nicht beim Inhalt. Auch das Postulat halte den Druck hoch. Ein qualitätssicherndes Verfahren sei für einen Platz in dieser Grösse und Lage zwingend. Im Planungs- und Baubewilligungsverfahren be­stünden genug Einflussmöglichkeiten für die Bevölkerung. Manuela Nyffeler möchte wissen, wie die GGR-Mitglieder zur Umwandlung in ein Postulat stünden. Sie verweist auf den Brief des Vereins Standortförderung Interlaken Ost und geht davon aus, dass auch bei einem Postulat die Anliegen des Vereins erfüllt würden. Gemeinderat Kaspar Boss bestätigt, dass verschiedene Anliegen des Vereins unabhängig von der Platzsanierung weiterbehandelt werden könnten. Was ohne Baubewilligung möglich sei, könne um­gesetzt werden, auch Ideen zur Attraktivitätssteigerung. Antonie Meyes Schürch wandelt die Motion in ein Postulat um und dankt dem Gemeinderat, dass er am Ball bleibe und Druck mache. Schade sei, dass es im heutigen Zeitpunkt rechtlich nicht mehr möglich sei, die Dringlichkeit des Vorstosses zu beschliessen. Lorenz Schütz und Anja Liechti begrüssen die Umwandlung in ein Postulat. Manuela Nyffeler wandelt ihren Vorstoss in ein Postulat um. Beschluss: Das Postulat Nyffeler, Sanierung Bahnhofplatz Interlaken Ost, wird mit 24:0 Stimmen erheblich er­klärt. Bericht und Antrag des Gemeinderats für den 10. Dezember 2019

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