Nutzung der Informationstechnologie für die direkte Demokratie
(00.3190)- Tip
- Motion
- Status
- Erledigt
- Parlament
- Schweiz
- Numer
- 00.3190
- Cumenzament
- 09-05-2000
- Funtauna uffiziala
- Profil uffizial
- ID externa
- 20003190
- CHE20-06-2000
- CHE03-10-2000
- Kommission 00.016-NR
- Bundeskanzlei
- Erledigt
- AnnahmeStänderat
- Überwiesen an den Bundesrat
- Motion an 2. Rat
- Der Bundesrat ist bereit, die Motion entgegenzunehmen.Bundesrat
- Titel des GeschäftesNutzung der Informationstechnologie für die direkte Demokratie
- Antwort BR / BüroDer Bundesrat ist bereit, die Motion entgegenzunehmen.
- Eingereichter Text
Die Informationsgesellschaft stellt auch eine Herausforderung für die direkte Demokratie, insbesondere für Abstimmungsverfahren dar. Es sollen deshalb in einem ersten Bericht die Chancen und Risiken der E-Demokratie vertieft untersucht, allenfalls Versuche angestellt und die entsprechende Diskussion in Gang gesetzt werden.
- Begründung
Angesichts der ständig rückläufigen Stimm- bzw. Wahlbeteiligungen auf allen Ebenen ist der mögliche zukünftige Einfluss von Verfahren der E-Demokratie, z. B. auf die Stimmbeteiligung, ausserordentlich wichtig. Im Vorfeld der letzten Nationalrats- und Ständeratswahlen wurden beispielsweise verschiedenste Wahlplattformen eingerichtet, welche zum Teil aktiv genutzt wurden.
Ein Land mit einem direktdemokratischen System muss sich proaktiv mit den verschiedenen Aspekten dieser Thematik beschäftigen und nicht zuwarten.
Datas: OpenParlData · CC BY 4.0