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Samuel Krähenbühl · SVP

de
Grosser Rat (BE)09/06/2026
Samuel Krähenbühl, Unterlangenegg (SVP), Einzelsprecher. Es ist noch spannend, dieses Historische Museum. Ich kenne dieses Gebäude ziemlich gut. Während meines Studiums hatte ich eine Übung und war während eines halben Jahrs einmal pro Woche mit Direktor Peter Jetzler dort. Das war damals quasi vorgängig zur Neugestaltung der Ausstellung «Grosses Bern» mit den Burgunderteppichen. So durften wir uns dort einbringen, obschon de facto relativ wenig davon realisiert wurde, aber es war äusserst interessant. Man lernte auch ein bisschen, was es mit sich bringt, eine solche Ausstellung zu gestalten, was da alles zu beachten ist.

Auf jeden Fall habe ich noch in Erinnerung, dass wir das Modell – es gibt ein schönes Modell der Stadt Bern um etwa 1800 –, dass wir dieses Modell an einen Ort hätten hinstellen wollen, an dem es baulich absolut nicht möglich war. Wir sind mit schönen Vorstellungen hingegangen, aber vom Ablauf her hat es einfach nicht dorthin gepasst. In diesem Sinn habe ich grosse Sympathien und mache Ihnen auch beliebt, diesem Kredit zuzustimmen.

Trotzdem muss ich noch den Bogen schlagen – Kollege Arn hat es vorhin erwähnt – zum Kunstmuseum. Was ist der grosse Unterschied zum Kunstmuseum? Hier ist es eine faire Finanzierung, hier zahlt nicht nur der Kanton als öffentlicher Finanzierungsträger. Das ist eine ganz andere Ausgangslage. Der Betrag ist auch moderater. Und ich möchte auch zuhanden unseres Bildungsdirektors anmerken, wenn es dann nach dem kommenden Sonntag irgendeine Form einer Neuauflage dieser Kunstmuseumsgeschichte geben sollte, die ja eigentlich auch nicht bestritten ist: Dann müsste es in diese Richtung gehen. Dann müsste man einfach auch schauen, dass man andere an Bord holt und dass nicht einfach der Kanton einziger öffentlicher Hauptfinanzierungsträger ist mit diesen 80 Mio. Franken plus noch 14 Mio. Franken Kulturförderungsfonds.

Das wäre einfach, was ich hier noch deponieren wollte, aber sonst bin ich selbstverständlich auch dafür und schliesse mich Andreas Schüpbach an. Hier müssen Sie also nichts befürchten wegen eines Referendums. Merci.

Transcrição
tagblatt.gr.be.ch
Instituição
Grosser Rat

Dados: OpenParlData · CC BY 4.0