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Roland Iseli · SVP

de
Grosser Rat (BE)11/03/2026
Roland Iseli, Rüschegg (SVP), Fraktionssprecher. Es wurde schon viel über das Ganze geredet. Was ich sagen muss, was ich gehört habe: Irene Hügli hat im vorherigen Geschäft betont, dass das für diese Leute, die eigentlich an der unteren Grenze leben mit dem Einkommen und allem, die solche Bussen nicht zahlen können, dass das für diese auch eine Chance sein könnte, weil sie dort vielleicht einen Arbeitsplatz finden.

Das stimmt, ich finde es noch gut, aber ich frage mich: Wo sind denn diese Leute sonst? Sie können ja sonst einmal irgendwo für Arbeit fragen, sie müssen nicht warten, bis sie eine Busse haben, die sie nicht zahlen können – und nachher möchten sie dann irgendwo drei halbe Tage arbeiten. Also, ich weiss jetzt, dass Beat Bösiger immer Erntehelfer sucht und keine findet. Dort könnten sie sicher pro Jahr drei oder vier Monate 100 Prozent oder 120 Prozent arbeiten. Aber von diesen Leuten, die arbeiten könnten, geht niemand fragen.

Ja, eben, ein Teil der Fraktion ist dagegen, weil diese Leute, die dort kämen, nicht besonders motiviert sind, und dann bauen sie vielleicht mehr Mist als etwas anderes und man muss noch irgendeinen Aufpasser mitschicken, damit sie nicht alles kaputtmachen.

Und um die Gefängnisse zu entlasten, sagte man ja jeweils: «Dann können Sie auch die Busse zahlen.» Und dann ist das gut für die Finanzen des Kantons, und die Gefängnisse sind damit auch entlastet, wenn die Leute die Busse zahlen. Also, ich sehe hier keinen grossen Handlungsbedarf. Merci.

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tagblatt.gr.be.ch
Instituição
Grosser Rat

Dados: OpenParlData · CC BY 4.0