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Samuel Kullmann · EDU

de
Grosser Rat (BE)02/06/2026
Samuel Kullmann, Thun (EDU), Fraktionssprecher, Mitmotionär. In der Schweiz gibt es einen neuen Negativrekord: Eine durchschnittliche Frau gebärt im Leben nur noch 1,29 Kinder. Das ist der tiefste Wert seit den Aufzeichnungen, und dafür gibt es ganz viele Gründe. Ein paar Gründe sind durchaus bekannt. Andere Gründe sind unbekannt. Ein paar Gründe können vermutet werden.

Aus Sicht der EDU-Fraktion ist das ein Problem. Es macht uns Sorgen. Vor allem macht uns auch der dramatische Geburtenrückgang Sorgen, der seit Januar 2022 eingesetzt hat. Inwiefern eben die fehlende Spermienqualität ein Problem ist, wäre wichtig zu wissen. Wichtig und sinnvoll wäre es, wenn man das auf eidgenössischer Ebene eruieren würde oder gar noch mehr in der internationalen Forschung.

Deshalb sind wir von der EDU-Fraktion mehrheitlich dafür, das als Postulat anzunehmen. Der Regierungsrat kann einen Bericht machen mit bestehenden Ressourcen, die in der Verwaltung da sind. Eine riesige eigene Studie aufzubauen, also dass der Kanton da den Lead übernimmt, sehen wir als weniger sinnvoll an. Nein, es braucht eine Zusammenarbeit mit anderen Kantonen, es braucht eine Zusammenarbeit gerade auch mit dem Bund, und der Regierungsrat soll sich dafür einsetzen. Die EDU-Fraktion unterstützt den Vorstoss deshalb als Postulat.

Transcrição
tagblatt.gr.be.ch
Instituição
Grosser Rat

Dados: OpenParlData · CC BY 4.0