Alain Pichard · GLP
Man hat mir gesagt, ich solle meinen Vorstoss nicht schlechter machen, als er ist. Ich möchte auch sagen: Machen Sie bitte die Gymnasialausbildung nicht schlechter, als sie ist. Ich meine, das sind Lehrer. Das sind Lehrer mit einem 4-jährigen Masterstudium und einem Jahr PH. Wir haben nebendran, in der Nachbarschule, einen Unternehmer, bei dem es nicht geklappt hat, der jetzt auch Lehrer ist. Der wird genau gleichbehandelt. Es gibt also schon noch Unterschiede.
Und warum schleierhaft – das ist ein Vorstoss aus der Praxis. Ich weiss von 20 Lehrern in diesem Volksschulsegment, welche die Gymnasiallehrausbildung haben. Die haben sich auch sehr aufgeregt darüber, dass ich so ... Es geht zum Teil in die Zehntausende ... Die sind zu mir kommen, Schluss, ich möchte die behalten. Das ist minimal, das gebe ich zu, das ist absolut minimal, aber wir brauchen jeden, jeden.
Wenn man jetzt mit den anderen kommt ... Das habe ich ja eingesehen, man soll das machen. Man soll das eine tun und das andere nicht lassen. Natürlich ist das Problem bei den Heilpädagoginnen auch so. Deshalb habe ich ja gesagt, wir ziehen es zurück bzw. wir folgen der Regierung. Aber bitte, machen Sie jetzt daraus nicht eine solches pauschales «Lehrer-gegeneinander-ausspielen». Darum geht es überhaupt nicht.
Wir haben hervorragende Gymnasiallehrer, die auf Sekundarstufe I arbeiten. Die müssen viel zu viel machen, damit sie keinen Vorstufenabzug bekommen. Der Lehrer, der bei mir ist – ich meine, das geht jetzt in die Zehntausende –, ist im 4. Jahr, berufsbegleitend. Das ist einfach zu viel. Deshalb habe ich diesen Vorstoss gemacht. Aber wie gesagt: Ich hoffe, dass man wenigstens das Postulat überweist. Merci vielmal.