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Laura Brechbühler · Sozialdemokratische Partei

de
Stadtrat (BE)11/06/2026Mitglied

Laura Brechbühler (SP) für die Kommission: Beim vorliegendemnProjektierungs- und Ausführungskredit geht es um einen Strassenabschnitt der Neubrückstrasse zwischen Henkerbrünneli und Bierhübeli. Vom Henkerbrünneli aus auf der rechten Strassenseite befindet sich unter der Strasse eine sogenannte Lehnenkonstruktion. Diese Lehne ist fast hundertjährig und soll die Strasse stabilisieren, weil es auf der rechten Seite steil hinuntergeht. Doch genau diese Stabilisierung kann die Lehne nicht mehr garantieren, weswegen bereits regelmässig Messungen durchgeführt werden. Konkret hat der Gemeinderat bereits vor einigen Jahren Sofortmassnahmen in Form von Unterspriessungen, aber auch Vernagelungen getroffen, um zu verhindern, dass die Strasse noch weiter in Richtung Abhang rutscht. Seit 2020 fährt auch der Bus nicht mehr auf der rechten Strassenseite, um die Lehne zu entlasten. Sie sehen: Es geht hier also durchaus um die Sicherheit dieser doch vielbefahrenen Strasse.

Aufgrund der grossen Umbauten am Bahnhof Bern war eine frühere Sanierung auch nicht möglich, und ist jetzt überfällig. Jetzt soll ein Ersatzneubau dieser alten Lehnenkonstruktion gebaut werden. Mit diesem Ersatzneubau wird die Strasse um ca. 1,5 Meter schmaler. Der schmalere Strassenabschnitt bedeutet hier aber nicht, dass irgendein Verkehrsteilnehmer weniger Platz hat, im Gegenteil: Der Kredit wird dafür gebraucht, die stadteigenen Vorgaben der Masterpläne Fuss- und Veloverkehr umzusetzen.

Heute fahren beispielsweise die Velos stadteinwärts, also vom Bierhübeli hinunter, gemeinsam mit dem Bus auf einer Spur. Das soll jetzt korrigiert werden. Gleichzeitig ist vorgesehen, den Fuss- vom Veloverkehr stadtauswärts, also zum Bierhübeli hinauf, baulich voneinander abzutrennen. Das gleiche soll auch zwischen Velo- und MIV passieren. Zudem wird auf dem Strassenabschnitt Tempo 30 eingeführt und der Strassenbelag erneuert.
In der PVS war unbestritten, dass die Lehnenkonstruktion dringend ersetzt werden muss. Für Diskussionen gesorgt hat die geplante Entflechtung des Velo- und ÖV-Verkehrs stadteinwärts, weil die Velos etwa gleich schnell unterwegs sind wie der Bus. Diese geplante Entflechtung hat viel mit dem Sicherheitsgefühl der Velofahrenden zu tun. Und zudem sagt der Masterplan Veloverkehr klar: Womöglich möchten wir separate Velospuren. Die Verkehrsmassnahmen wurden hier gemeinsam mit Bernmobil entwickelt, was auch wichtig ist. Die geplante Verschmälerung der Strasse wurde auch noch von einzelnen Kommissionsmitgliedern bemängelt. Wie bereits erwähnt, ist hier vor allem die Beschaffenheit des Strassenabschnitts, das heisst mit dem Hang auf der rechten Seite, und die Sicherheit der Strasse zu nennen, weswegen dies hier nötig ist. Schliesslich hat die PVS dem Geschäft einstimmig mit 2 Enthaltungen zugestimmt, und empfiehlt dem Stadtrat, dasselbe zu tun.

Transcrição
bern.recapp.ch
Instituição
Stadtrat

Dados: OpenParlData · CC BY 4.0