Saltar para o conteúdo principal

Alexander Feuz · Schweizerische Volkspartei

de
Stadtrat (BE)13/03/2025Alec von Graffenried, Direktor SUE

Alec von Graffenried, Direktor SUE: Vielen Dank. Manchmal geht es schnell. Die Motion habt ihr im letzten Sommer eingereicht. Wir haben sie bereits im letzten Herbst umgesetzt. Ihr habt die Wärmeversorgungskarte zusammen mit der Energie- und Klimastrategie im letzten Oktober bekommen und im November hat die EWB den Gasausstieg bekannt gegeben. Also so gesehen ist eigentlich alles im grünen Bereich, aber ich habe gleichwohl hier das Bedürfnis noch bei einigen Fragen ein bisschen Klarheit zu schaffen. Wir haben es klar gesagt, wir wenden uns nicht grundsätzlich gegen die Motion, es ist aus formellen Gründen, wo wir das anders sehen. Ihr habt gesagt, schreibt das ins EWB-Reglement rein. Im EWB-Reglement zeigen wir eigentlich, wie wir die EWB organisieren. Unser CO2-Ausstieg, unsere Klimastrategie, die haben wir schon in einem Reglement, das ist das Klimareglement. Das Klimareglement, das ihr beschlossen habt, da haben wir eigentlich den Gasausstieg festgeschrieben, weil wir die Ziele nicht erreichen werden, wenn wir den Gasausstieg nicht machen. Also wir müssen aus dem Gas aussteigen, das ist sonnenklar und das ist im Klimareglement bereits festgelegt. Es braucht keine weitere Verankerung im Reglement, schon gar nicht im EWB-Reglement, wo andere Materien geregelt sind. Aber im Klimareglement haben wir das eigentlich sauber festgelegt. Wir müssen mit der EWB nicht über einen Gasausstieg streiten. Wir sind uns da völlig einig. Wir müssen die Modalitäten festlegen und da geht es selbstverständlich um Investitionsschutz, da geht es um Berechenbarkeit. Also die Leute, die investieren, die eine Gasheizung gebaut haben und denken, das Gasnetz bleibt ja, die dürfen selbstverständlich die Heizungen noch brauchen und die Heizungen werden dann ersetzt, wenn die nächste Umstellung ansteht. Darum kann man den Gasausstieg nicht sehr kurzfristig machen. Wenn man das sehr kurzfristig macht, führt das in der Tat zu gewissen Härten, die kaum vertretbar wären. Aber wir wollen nicht weiterhin ein Gasnetz in Stand halten. Wir haben ein thermisches Netz, ein Fernwärmenetz und wir wollen nicht zwei thermische Netze parallel betreiben. Das ist tatsächlich Geld zum Fenster hinausgeschossen, wenn man parallel zwei thermische Netze erhält. Aber das Gasnetz, das muss auch dort, wo es stillgelegt wird, selbstverständlich bis zum allerletzten Tag voll funktionieren. Das ist nicht wie ein Velo, das man zu Boden fahren kann, bis es zusammenbricht oder wie ein Auto, das man bis zuletzt fahren kann, bis sie zusammenbricht. Und dann ist es egal, wenn es kaputt ist. Das Gasnetz muss einwandfrei funktionieren bis zum Schluss, sonst kommt es zu Pannen, zu Ausfällen und zu Unfällen und das wollen wir selbstverständlich nicht. Und das Gasnetz, das wird stillgelegt werden, wenn es natürlich noch im Schuss ist. Also da ist es natürlich mit einem gewissen Abschreiber verbunden, anders ist das gar nicht möglich, das ist so. Wir sind jetzt aber froh, wenn wir die Motion als Postulat entgegennehmen können. Der Gasausstieg kommt, der Gasausstieg ist geplant. Und wir werden das mit euch zusammen auch weiter definieren, wenn und wie wir das können. Wenn wir das Ganze beschleunigen können, wenn wir allenfalls weitere Anreize setzen können, dann machen wir das gerne. Bis jetzt haben wir den Plan und der Plan geht auf bis zuletzt, bis 2045. Bis dann werden wir eigentlich CO2-frei sein, dass wir das Gasnetz bis dahin stillgelegt haben. Das ist unser Plan, das ist der Plan von EWB und das ist der Plan, den ihr uns vorgegeben habt im Klimareglement.

Transcrição
bern.recapp.ch
Instituição
Stadtrat

Dados: OpenParlData · CC BY 4.0