Spitalplanung durch interkantonale Spitallisten stärken
(25.3017)- Abstimmung
- RedetextElisabeth Baume-Schneider(Sozialdemokratische Partei)Schweiz
La planification hospitalière est une thématique centrale concernant notre système de santé. Je ne le contesterai pas, et ce, d'autant plus avec les annonces d'augmentation de primes de caisse-maladie. Cependant, conformément à la Constitution, les cantons sont responsables de la garantie de l'approvisionnement en soins et la LAMal prévoit ainsi une obligation de planification des cantons dans le domaine stationnaire. Cela a du sens, car les cantons se trouvent au plus proche des possibilités d'analyse des besoins du terrain. Cependant, le Conseil fédéral reconnaît également, comme cela est décrit dans la motion, qu'un potentiel d'optimisation existe dans la coordination intercantonale de la planification hospitalière. Ce potentiel devrait être mieux exploité, par exemple, par le biais de planifications hospitalières suprarégionales et supracantonales.
Je précise volontiers que le Conseil fédéral, dans le cadre de ses compétences, a adapté les critères de planification hospitalière au 1er janvier 2022. Ces critères modifiés permettent une meilleure coordination des planifications entre les cantons. Les cantons sont dès lors tenus de coordonner de manière accrue leur planification hospitalière. En particulier, une coordination doit avoir lieu s'il existe la possibilité de concentrer les prestations d'un groupe de prestations dans un canton, en lieu et place de fournir lesdites prestations parallèlement dans plusieurs cantons. Les cantons se trouvent aujourd'hui déjà dans l'obligation de coordonner leur planification sur le plan suprarégional et cela comprend également la possibilité d'édicter des listes hospitalières communes.
D'une part, avec le développement des critères de planification à l'échelle fédérale et, d'autre part, avec la mise à jour des recommandations de la Conférence des directrices et directeurs cantonaux de la santé en 2022, des efforts considérables ont été déployés ces dernières années pour harmoniser les différentes pratiques cantonales en matière de planification hospitalière. Une coordination intercantonale approfondie, par exemple sous la forme de listes hospitalières communes, n'en est toutefois qu'à ses débuts, et cela s'explique principalement par le fait que le développement d'une planification hospitalière constitue un processus exigeant qui ne peut pas être mis en oeuvre du jour au lendemain dans les cantons et entre les cantons.
Le Conseil fédéral a d'ailleurs prévu un délai de quatre ans dans le domaine des soins somatiques aigus et de six ans dans la psychiatrie et la réadaptation pour la mise en oeuvre de ces nouveaux critères de planification. La présente motion ne doit donc pas, en quelque sorte, devancer les travaux de mise en oeuvre réalisés par les cantons. Il faut attendre que le délai de mise en oeuvre soit écoulé à la fin 2025 et évaluer la mise en oeuvre des nouveaux critères de planification.
Le point de vue exposé dans la motion ainsi que les objectifs visés vont dans le sens du Conseil fédéral. D'ailleurs, le Conseil fédéral a proposé d'adopter le postulat 19.3423 de votre Commission de la sécurité sociale et de la santé publique et le postulat Wyss 24.3029. Il prépare, dans ce contexte, un rapport qui traite de plusieurs questions, dont l'obligation de planification intercantonale telle que visée par la motion. Le rapport devrait être publié d'ici le début de l'année prochaine.
Dès lors, le Conseil fédéral estime qu'il n'est pas opportun de préciser encore davantage les conditions-cadres de la planification hospitalière.
Je vous invite à suivre la minorité de votre commission et à rejeter la motion.
- RedetextThomas de Courten(Schweizerische Volkspartei)Schweiz
Nein, Herr Kollege Hässig, das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Auch in der hochspezialisierten Medizin gibt es zwischen den Kantonen Doppelspurigkeiten, auch dort müssten die Versorgungsregionen noch besser zusammenarbeiten. Aber ich sage Ihnen: Der Bund kann das nicht von oben herab bestimmen, das müssen die Akteure und verantwortlichen Kantone selbst an die Hand nehmen.
- RedetextPatrick Hässig(Grünliberale Partei)Schweiz
Geschätzter Kollege de Courten, können Sie bestätigen, dass dieses System in der hochspezialisierten Medizin bestens funktioniert und niemandem[NB]wehtut[NB]oder schadet? Mit dieser Motion und Lösung möchten wir eigentlich genau in diese Richtung gehen.
- RedetextThomas de Courten(Schweizerische Volkspartei)Schweiz
Eine Möglichkeit wäre, dass man ein Bonus-Malus-System in all den Bereichen einführen würde, in denen Bundesgeld in die kantonalen [PAGE 1835] Spitalversorgungen fliesst. Wenn die Regionen ihre Aufgabe nicht erfüllen, würden also zum Beispiel bei der Prämienverbilligung die Bundesmittel gestrichen werden; dann müssten die Kantone das entsprechend selbst finanzieren.
- RedetextMichael Götte(Schweizerische Volkspartei)Schweiz
Geschätzter Kollege de Courten, Sie haben zu Recht gesagt, dass die Kantone durch andere Massnahmen quasi genötigt werden müssten. Welche Massnahmen könnten dazu führen, dass die Kantone ihre Hausaufgaben machen?
- RedetextThomas de Courten(Schweizerische Volkspartei)Schweiz
Grundsätzlich teilen wir alle die Grundmotivation dieser Motion, die aus dem Ständerat kommt. Wir sind auch der Meinung, dass das Potenzial der überregionalen Spitalplanung heute nicht ausgeschöpft wird. Nach der Bundesverfassung unserer Eidgenossenschaft sind es aber die Kantone, die für die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung zuständig sind. Das Bundesgesetz, unser liebes KVG, sieht eine Planungspflicht für die Kantone für den stationären Bereich und insbesondere eine Verpflichtung zur Koordination der Planung vor. Wir sollten die Kantone in die Pflicht nehmen - die Kantone! -, statt die Verantwortlichkeiten aufzusplittern.
Neben der bestehenden Verpflichtung für die interkantonale Koordination, die ich erwähnt habe, will dieser Vorstoss neu auch die Leistungsaufträge innerhalb der Versorgungsregionen mitgestalten. Das geht noch mehr ins Detail und ist noch viel komplizierter zu bewerkstelligen. Falls die Kantone ihren Aufgaben nicht nachkommen, soll der Bund subsidiär intervenieren; das heisst, er soll die Kantone eben doch übersteuern, wenn sie ihre Hausaufgaben nicht machen - das ist der Grund meines Widerstands. Dieser Drohfinger des Bundes ist für mich die Grundmotivation, diesen Vorstoss abzulehnen.
Der Bundesrat vereinheitlichte bereits im Juni 2021 in der Verordnung über die Krankenversicherung die Kriterien für die Planung der Spitäler durch die Kantone. Das wurde am[NB]1.[NB]Januar 2022 in Kraft gesetzt. Der Bund wurde also bereits aktiv, es braucht kein neues Instrumentarium. Die Kantone haben eine Frist bis Ende 2025, um ihre Planung auf die neuen Bestimmungen abzustimmen. Bevor wir weiter intervenieren, müsste zumindest diese Frist abgewartet werden, um überhaupt beurteilen zu können, wo die Versorgungsregionen ihre Hausaufgaben machen und wo nicht.
Dennoch will die Motion des Ständerates mit einer subsidiären Bundesplanungskompetenz für die eidgenössische Spitalversorgung den bereits unter massivem Druck stehenden Dampfkessel weiter anheizen. Wer in diesem Saal wirklich glaubt, die zuständige Bundesbehörde könne das besser machen als die Zuständigen und Verantwortlichen in den Kantonen, der wird noch auf die Welt kommen. Ich sage Ihnen: Dieses Druckmittel ist untauglich, wenn nicht sogar kontraproduktiv. Wenn schon, dann müssten wir andere Anreizsysteme dafür finden, dass die Kantone ihren Aufgaben tatsächlich nachkommen. Und wir sollten aus alten Fehlern lernen. Wir exerzierten das Instrument der subsidiären Bundeskompetenz bereits bei den Verhandlungen zum neuen Arzttarif Tardoc durch. Das Resultat war, dass die Verhandlungen der Tarifpartner über Jahre blockiert wurden, jeweils von jener Verhandlungspartei, die sich von der drohenden Bundeskompetenz einen Verhandlungsvorteil erhoffte. Genau diese Blockaden werden auch in der Spitalversorgungsplanung auftreten, wenn wir dem Bund die Kompetenz zur Planung abtreten.
Die Spitalplanung ist heute bereits sehr komplex. Schränkt ein Kanton Leistungsaufträge ein oder entzieht er sie, wird das vielfach gerichtlich angefochten. Die entsprechenden Prozesse ziehen sich über Jahre hin. Mit zusätzlichen Vorgaben und Regulierungen auf Bundesebene wird der Strukturwandel in der Spitallandschaft sicher nicht beschleunigt, im Gegenteil. Die Spitallandschaft in der Schweiz befindet sich in einem starken Wandel. Es geht in Richtung Konzentration und Spezialisierung: Vor 25 Jahren gab es in der Schweiz 376 Spitäler, heute sind es noch 275. Die Bettendichte in der Schweiz liegt im europäischen Mittelfeld, und die Kosten im spitalstationären Bereich sind plus/minus auch in etwa stabil.
Die kantonalen Gesundheitsdirektoren arbeiten auch in der GDK an den Grundlagen für eine verbindliche und systematische Zusammenarbeit der Kantone, und die GDK wird diese Arbeiten bald abschliessen.
Deshalb bitte ich Sie, heute auf eine neue subsidiäre Bundeskompetenz bei der Spitalversorgungsplanung zu verzichten.
- RedetextSarah Wyss(Sozialdemokratische Partei)Schweiz
Schweizweit gibt es 276 Spitalbetriebe an insgesamt 593 Standorten für 9 Millionen Einwohnende. Seit Jahren befassen sich das Parlament und auch die Kommission mit Vorstössen im Bereich der Spitalplanung. Nun liegt eine Motion vor, die ursprünglich von der SGK-S kommt. Mit der Motion soll der Bundesrat beauftragt werden, das KVG dahin gehend zu ändern, dass die Kantone Leistungsaufträge innerhalb von Versorgungsregionen aufeinander abstimmen und gemeinsam erteilen müssen. Falls die Kantone diesen Aufgaben nicht nachkommen, soll der Bund subsidiär eingreifen können. Im Bereich der hochspezialisierten Medizin sieht das KVG bereits eine Pflicht zur gesamtschweizerischen Planung vor.
Die SGK-S reichte die Motion am 28.[NB]Januar 2025 einstimmig ein, nachdem sie sich generell mit der Situation der Schweizer Spitäler auseinandergesetzt hatte. Der Ständerat nahm die Motion am 19.[NB]März 2025, also in diesem Jahr, mit 41 zu 2 Stimmen bei 1 Enthaltung an.
Ihre SGK-N hat die Motion intensiv beraten und sowohl Bund, Kantone, Krankenversicherungen wie auch den Spitalverband H plus angehört. Eine Mehrheit der Kommission, die ich hier vertreten darf, empfiehlt Ihnen - dies vorneweg -, die Motion anzunehmen, und dies aus den folgenden drei Hauptgründen:
Erstens sollte die Realität auch im Gesetz abgebildet werden. Die Mobilität der Patientinnen und Patienten ist eine gewollte Realität. Diese Realität muss für eine bedarfsgerechte Versorgung, also zur Vermeidung einer Über- oder Unterversorgung, auch interkantonal und überregional erfolgen.
Zweitens sollen durch eine interkantonale Spitalplanung die Effizienz, aber auch die Qualität erhöht werden. Davon würden Patientinnen und Patienten, aber auch das Portemonnaie von uns allen profitieren. Insbesondere die Patientinnen und Patienten profitieren davon, weil mit höheren Fallzahlen eine verbesserte Behandlungsqualität einhergeht. Manchmal gilt halt trotzdem: Übung macht den Meister oder die Meisterin. Hinzu kommt, dass mit einer koordinierten Planung besser respektive effizienter mit dem Fachkräftemangel umgegangen werden kann, der sich weiter intensivieren wird.
Drittens: Es ist ein Bottom-up-Ansatz. Die Kantone behalten ihre Aufgaben. Der Bund kann lediglich subsidiär eingreifen, die Kantone werden also nicht übersteuert. Es gibt keine nationale Spitalplanung, sondern es ist lediglich subsidiär möglich, dass der Bund eingreift.
Diese Motion löst selbstverständlich nicht alle Probleme und Herausforderungen, weder im Spitalwesen noch im Gesundheitswesen. So wurden unter anderem zahlreiche Verfahren genannt, die es bereits heute gibt, angeführt häufig von Spitälern, die mit Leistungsaufträgen nicht einverstanden sind. An diesen ändert die Motion nichts. Neu ist nur, dass interkantonal verstärkt geplant werden muss und dass es allenfalls ein bisschen komplizierter wird.
Als Gegenargument hat man ferner zu hören bekommen, dass eine reine Spitalplanung aufgrund der Ambulantisierung veraltet sei. Dies hat aber nichts mit der Motion zu tun, denn die Spitalplanung steht hier nicht zur Debatte; zur Debatte steht nur, ob sie kantonal oder interkantonal vollzogen werden soll. Es geht also um die gemeinsame Koordination und Erteilung der Leistungsaufträge.
Eine Minderheit der Kommission bittet Sie, die Motion abzulehnen. Mein Nachredner wird nachher noch ausführlich auf die Argumente eingehen. Es wurde in der Kommission zudem ein Eventualantrag eingereicht, die subsidiäre Kompetenz des Bundes, wie sie in der Motion verankert ist, zu streichen. Dieser Antrag wurde mit 13 zu 11 Stimmen abgelehnt.
Im Namen der Mehrheit der Kommission bitte ich Sie, diese Motion anzunehmen.
- RedetextBenjamin Roduit(Die Mitte)Schweiz
Voilà, au lendemain de l'annonce d'une nouvelle augmentation des primes, un objet épineux, souvent débattu en lien avec la maîtrise des coûts de la santé et qui revient sous la forme d'une motion de commission proposée par la commission soeur du Conseil des États, celui de la planification hospitalière.
Que demande cette motion[NB]? La commission du Conseil des États veut charger le Conseil fédéral d'adapter la LAMal de manière à ce que les cantons, en plus de l'obligation actuelle de coordination intercantonale des planifications hospitalières, harmonisent désormais les mandats de prestations au sein des régions de soins et les attribuent en commun. Si les cantons ne remplissent pas leurs obligations, la Confédération devrait pouvoir intervenir à titre subsidiaire, par analogie avec ce que prévoient les dispositions relatives à la médecine hautement spécialisée.
Le Conseil fédéral propose de rejeter la motion, même s'il partage l'orientation de la motion et les objectifs qu'elle poursuit. Pour votre information, le Conseil des États l'a adoptée sur recommandation unanime de sa commission, par 41 voix contre 2 et 1 abstention.
Lors du traitement de la motion en août dernier, notre commission a procédé à une audition de la Conférence des directrices et directeurs cantonaux de la santé (CDS), de H plus, et de Prio Swiss. Si les avis étaient unanimes à exiger une transformation structurelle du paysage hospitalier, les divergences sont survenues quant aux moyens et au rythme à imprimer à une réforme devenue nécessaire et réclamée par de très nombreuses interventions parlementaires. Il ne faut pas oublier aussi que la planification hospitalière était au coeur des débats lors de l'adoption du projet de financement uniforme des prestations ambulatoires hospitalières en votation populaire.
Du point de vue de la minorité, il faut attendre le résultat des travaux en cours menés par la CDS qui seront présentés le 16 décembre de cette année, l'invitation étant parvenue aux membres de la commission hier soir. On rappelle aussi que ce sont les cantons qui ont la charge de la planification hospitalière, oubliant que la motion ne souhaite aucune planification cantonale, mais exige des planifications régionales et des coordinations intercantonales concrètes et efficientes. Enfin, la minorité souhaite prendre le temps de disposer d'une vue d'ensemble des mesures prises à ce jour et jugées insuffisantes par H plus, ainsi que des interventions parlementaires transmises au Conseil fédéral. Pour faire un pas dans ce sens, la commission a accepté, par 14 voix contre 7 et 1 abstention, d'adresser une lettre au Conseil fédéral lui demandant de coordonner la mise en oeuvre de la motion en cas d'acceptation avec la motion Hegglin Peter 23.4088 relative à l'assouplissement de l'obligation de contracter, afin d'éviter des incohérences dans le cadre de processus législatifs distincts, des contradictions entre une planification hospitalière contraignante et un domaine ambulatoire assuré par des contrats sans obligation.
La majorité de la commission, cependant, convaincue par les constats développés par Prio Swiss, souhaite aller de l'avant avec cette motion. Trois raisons majeures pour cela.
Premièrement, il faut désormais réfléchir en termes de grandes régions d'approvisionnement en soins[NB]; 276 établissements hospitaliers sont aujourd'hui répartis sur 593 sites pour 9 millions d'habitants, c'est trop. On compte trop de petits hôpitaux qui ont de la difficulté à garantir une exploitation rentable et la qualité des soins requise.
Deuxièmement, les cantons sont déjà légalement tenus d'appliquer une coordination intercantonale. Or, les dispositions d'application existent uniquement sur le plan de l'ordonnance et de la pratique du Tribunal fédéral. La coordination ne se limite pas à échanger des rapports et organiser des auditions.
Troisièmement, les concertations sérieuses avec les cantons voisins sont rares. Il y a certes des exemples positifs, comme la planification de la médecine hautement spécialisée, la planification hospitalière commune des cantons de Saint-Gall et d'Appenzell, celle des cantons de Bâle-Campagne et Bâle-Ville, le centre hospitalier du Valais romand et l'hôpital Riviera-Chablais, Vaud-Valais, mais également des exemples négatifs, comme la planification hospitalière pour les soins somatiques aigus et la psychiatrie dans le canton d'Argovie ou celle pour les soins somatiques aigus et la réadaptation dans le canton de Schwytz. Cela démontre également la nécessité d'octroyer une compétence subsidiaire - je dis bien subsidiaire - à la Confédération dans l'attribution commune des mandats de prestations sur le plan intercantonal. Une proposition visant à la biffer a été écartée par 13 voix contre[NB]11.
En conclusion, convaincue que le projet constitue une amélioration dans la maîtrise des coûts et la planification hospitalière, la commission, par 15 voix contre 7 et 1 abstention, [PAGE 1834] vous recommande d'approuver cette motion telle que présentée.
- Redetext
- Abstimmung
- RedetextElisabeth Baume-Schneider(Sozialdemokratische Partei)Schweiz
La question de la planification hospitalière s'impose dans le débat politique; c'est bien ainsi. Cette question suscite également un grand intérêt au sein de la population, parfois même beaucoup d'émotion quand il s'agit de la question de l'accès aux hôpitaux et de leur proximité.
Selon la Constitution, les cantons sont effectivement responsables de la garantie de l'approvisionnement en soins. La LAMal prévoit une obligation de planification des cantons dans le domaine stationnaire. Cela a du sens, parce que les cantons se trouvent au coeur de leur écosystème de santé et sont à même de se déterminer quant à leur organisation. Cependant, le Conseil fédéral reconnaît aussi, comme cela est mentionné dans la motion, qu'un potentiel d'optimisation important existe dans la coordination intercantonale de la planification hospitalière. Ce potentiel pourrait être mieux exploité, [PAGE 302] par exemple par le biais de planifications hospitalières suprarégionales, ce que certains cantons ont déjà mis en oeuvre ou sont en train de mettre en oeuvre.
C'est pour cette raison que le Conseil fédéral, dans le cadre de ses compétences, a déjà adapté les critères de planification hospitalière au 1er janvier 2022. Ces critères modifiés permettent une meilleure coordination des planifications entre les cantons. Ces derniers sont donc tenus de coordonner de manière accrue leur planification hospitalière. En particulier, une coordination doit avoir lieu s'il existe la possibilité de concentrer les prestations d'un groupe de prestations dans un canton, au lieu de fournir lesdites prestations parallèlement dans plusieurs cantons. Les cantons se trouvent donc déjà aujourd'hui dans l'obligation de coordonner leur planification au niveau suprarégional. Cela comprend également la possibilité d'édicter des listes hospitalières communes, ce que certains cantons font déjà.
Le développement d'une planification hospitalière constitue, personne ne le contestera, un processus complexe qui ne peut pas être mis en oeuvre du jour au lendemain. Le Conseil fédéral a d'ailleurs prévu un délai de quatre ans dans le domaine des soins somatiques aigus et de six ans dans le cadre de la psychiatrie et de la réadaptation pour la mise en oeuvre des nouveaux critères de planification. Cette motion ne doit donc pas devancer les travaux de mise en oeuvre réalisés par les cantons. Il faut attendre, non pas que rien ne se passe, mais que le délai de mise en oeuvre soit écoulé pour mieux évaluer la mise en oeuvre de ces nouveaux critères de planification.
Il est également important de mentionner que le paysage hospitalier suisse est en mouvement. Les statistiques montrent que, depuis 2010, le nombre d'hôpitaux et de lits pour 1000 habitants a diminué et continue à diminuer. De plus, on constate un transfert des cas hospitaliers des petits hôpitaux de soins de base vers de plus grandes structures, des hôpitaux de prise en charge plus centralisés. On remarque donc une tendance à une concentration plus importante des prestations hospitalières. Ces chiffres ne permettent néanmoins pas de déterminer si les évolutions ont lieu grâce aux planifications hospitalières ou en dépit d'elles, mais toujours est-il que les planifications suprarégionales doivent être mises en oeuvre et mieux exploitées. Concernant cet élément, je suis tout à fait d'accord avec la commission.
On a mené un débat sur les prestations rares et spécialisées ou les prestations électives qui peuvent être concentrées. On a aussi vu à quel point c'est un sujet sensible, quand bien même on peut avoir des commissions neutres qui se prononcent à ce sujet. J'indique encore que le travail avec la Conférence suisse des directrices et directeurs de la santé se fait en bonne intelligence. Je crois que tous les débats que l'on mène montrent une volonté de maîtrise des coûts, une volonté de prendre en considération les planifications hospitalières de manière concertée. Dès lors, le Conseil fédéral estime que différents travaux sont en cours. Il comprend le message de la commission, mais estime que la motion en tant que telle anticiperait des observations et résultats par rapport au délai mis à disposition des cantons pour revoir leur planification.
Je vous invite donc à rejeter la motion.
- RedetextEsther Friedli(Schweizerische Volkspartei)Schweiz
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit hat sich in den letzten Monaten an verschiedenen Sitzungen um das Thema "Spitalplanung und Spitalfinanzierung" bzw. um die Spitaltarife gekümmert. Dazu fand am 7.[NB]Oktober 2024 eine Anhörung mit Vertretern von Kantonen, Spitälern und Versicherern statt. Anlass dieser breiten Anhörung waren parlamentarische Vorstösse und eine Initiative des Kantons St.[NB]Gallen zu den Spitaltarifen und der Spitalfinanzierung. Es zeigte sich jedoch bald, dass das Thema breiter angegangen werden muss und nicht einzig auf das Finanzielle bezogen werden kann. Zudem ist auch das Departement von Bundesrätin Baume-Schneider aktiv und führt runde Tische durch.
Ihre Kommission hat im Nachgang zur ersten Anhörung im Oktober verschiedene Abklärungen und die Angabe zusätzlicher Zahlen in Auftrag gegeben. An der Sitzung vom 28.[NB]Januar 2025 hat die Kommission das Thema wieder aufgenommen. Nach intensiven Diskussionen hat Ihre Kommission entschieden, Ihnen erst diese eine Motion zum Spitalbereich zu unterbreiten. Die anderen sind quasi noch "on hold". Im zweiten Quartal werden wir nochmals Anhörungen zu den Spitaltarifen durchführen.
Die Kompetenz zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung obliegt gemäss Bundesverfassung den Kantonen. Das Krankenversicherungsgesetz regelt, dass die Kantone im Rahmen ihrer Spitalplanung die Zulassung der Spitäler zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung mittels Spitallisten und der damit verbundenen Erteilung von Leistungsaufträgen an die Spitäler steuern. Die Planungskriterien für die Spitalplanung werden in der Verordnung über die Krankenversicherung näher definiert. Die Kantone sind seit der Einführung der neuen Spitalfinanzierung im Jahre 2012 unter anderem angehalten, ihre Planungen untereinander abzustimmen und zu koordinieren, dies mit dem klaren Ziel, Überversorgung oder Unterversorgung zu vermeiden, Kosten einzudämmen und die notwendige Qualität zu sichern. Eine einheitliche regionale und überregionale Planung, in der das Angebot über die Kantonsgrenzen hinaus innerhalb von Planungsregionen aufeinander abgestimmt wird, findet aber auch 13 Jahre nach der Einführung der neuen Spitalfinanzierung nur sehr beschränkt statt. Die wenigen Ansätze von überregionalen Planungen lassen sich an einer Hand abzählen und beschränken sich allesamt auf die gemeinsame Planung und nicht im eigentlichen Sinne auf die koordinierte und aufeinander abgestimmte Erteilung von Leistungsaufträgen an die Spitäler innerhalb der Planungsregion.
Statt zu der vom Gesetzgeber gewollten Kostendämpfung führt oft auch das etwas kantonale "Gärtli-Denken" in der Spitalplanung zu einem schädlichen Wettbewerb um medizinische Behandlungen. Mehrere Spitäler konkurrieren auf engstem Raum um Patienten. Die zwischen den Kantonen unkoordiniert ausgebauten Angebote erzeugen Überkapazitäten, die wiederum zu unnötigen medizinischen Behandlungen und zusätzlichen steigenden Gesundheitskosten führen. Schliesslich müssen einmal gebaute Spitäler ausgelastet werden.
Eine gemeinsame Planung könnte die Zusammenarbeit verbessern und damit Überkapazitäten verhindern und die Kostensteigerung bremsen. Parlament und Bundesrat haben die mangelnde interkantonale Zusammenarbeit der Kantone bereits mehrfach konstatiert. Leider hat aber die auf das Jahr 2022 wirksam gewordene Anpassung der Verordnung über die Krankenversicherung, in der die Vorschriften zur interkantonalen Koordination verschärft wurden, bisher keinerlei Effekt gezeigt. Verschiedene Beispiele kantonaler Planungen und Spitallisten zeigen, dass in der Spitalplanung noch immer der kantonale Alleingang vorherrscht und die interkantonale Zusammenarbeit eher die Ausnahme anstatt die Regel ist.
Ihre Kommission ist daher der Ansicht, dass die Spitalplanung sowie die Erteilung der Leistungsaufträge unbestritten weiterhin in der Kompetenz der Kantone liegen müssen, so wie es die Bundesverfassung auch vorsieht. Die verschiedenen anderen im Parlament diskutierten Vorschläge für einen Top-down-Ansatz in Form einer Zentralisierung der Spitalplanung und einer Erteilung der Leistungsaufträge an die Spitäler durch den Bund stehen nach Ansicht der SGK-S der föderalistischen Tradition der Schweiz entgegen. Die Kantone tragen die Verantwortung für die Gesundheitsversorgung und planen diese. Die Organisation der Gesundheitsversorgung muss den regionalen sowie den geografischen Bedürfnissen Rechnung tragen; wir haben das heute Morgen bereits gehört. Ein zentralistisch organisiertes System würde diesen regionalen Bedürfnissen zu wenig Rechnung tragen und würde auch zu einer Zunahme der Regulierung führen, die nicht den gewünschten Nutzen erzielen würde. Eine Spitalplanung durch den Bund würde auch das Prinzip der fiskalischen Äquivalenz verletzen, wonach derjenige, der zahlt, befiehlt respektive derjenige befiehlt, der zahlt.
Die SGK-S erachtet es jedoch als angebracht, die aktuelle Kompetenzordnung im Bereich der Spitalplanung weiterzuentwickeln und jetzt ein klares Signal an die Kantone zu geben. Die Kantone müssen verbindlicher verpflichtet werden, die Gesundheitsversorgung überregional zu organisieren und zu planen und darauf gestützt insbesondere auch die Leistungsaufträge an die Spitäler aufeinander abzustimmen und innerhalb einer interkantonalen Versorgungsregion zu erteilen. Dass sie sich grundsätzlich koordinieren können, zeigt sich ja bei der hochspezialisierten Medizin, ein Geschäft, das wir heute Morgen ebenfalls diskutiert haben. Dort zeigt sich, dass gemäss dem Subsidiaritätsprinzip - welches auch dem Willen der SGK entspricht - der Bund erst dann als Eskalationsstufe fungiert, wenn die Kantone die Aufgaben nicht mehr erfüllen können. Genau das möchte die SGK-S mit diesem Vorstoss auch erreichen.
Der Vorstoss ist nach Ansicht der SGK-S auch aktuell wichtig, weshalb wir diesen vorgezogen haben, da die Kantone bis Ende dieses Jahres ihre Spitalplanungen gemäss der aktuellen Verordnung anpassen müssen. Mit der vorliegenden Motion geben wir den Kantonen die Richtung vor, in die sie arbeiten müssen.
Aus all diesen Gründen empfiehlt Ihnen Ihre Kommission einstimmig, die vorliegende Motion anzunehmen.
- Redetext
Dados: OpenParlData · CC BY 4.0