Hans Schori · SVP
Gran Consiglio (BE)4 giu 2024
Hans Schori, Wiler bei Seedorf (SVP), Fraktionssprecher. Der Anspruch der digitalen Gesellschaft ist, immer alles sofort und unmittelbar haben zu dürfen. Das wird auch nicht bestritten. Wer diesen Anspruch hat: Das ist okay. Sobald aber die Frage auftaucht, ob es kostet und ob es mit Steuerfranken bezahlt werden muss, braucht es eine Güterabwägung. Hier geht es um Hochrechnungen innerhalb oder schneller als die 8 Stunden, in denen die Grossratsresultate bekanntgegeben werden oder die 10,5 Stunden, in denen die Nationalrats- und Ständeratsresultate bekanntgegeben werden. Wenn wir jetzt da Zwischenrechnungen mit einer billigen, oberflächlichen Lösung machen, bringt das nicht wesentlich mehr. Wenn wir fundiert Hochrechnungen machen wollen, bedingt das Aufwand und Preis. Damit ist es ein gut gemeinter Vorstoss. Der Preis in der Güterabwägung in der kompletten Version ist für die SVP aber zu hoch.
Deshalb hätte sie eine Motion grossmehrheitlich abgelehnt. Bei der Wandlung in ein Postulat haben wir es nicht mehr besprochen. Da kann ich davon ausgehen, dass es Sympathiestimmen vom einen oder anderen Jüngeren als ich, der hier vorne steht, geben wird.