Carlos Reinhard · FDP
Vor über 25 Jahren – das war früher, also bevor die Biodiversität überhaupt in der Politik angekommen ist – musste ich das Flachdach in meiner Firma renovieren. Ich wohne auf diesem Flachdach, und vorher hatte ich einfach eine Kieswiese, und dann habe ich gesagt, wir bepflanzen es. Wenn Sie das wollen, dann müssen Sie eine riesige Wanne machen, die Sie speziell abdichten müssen, und Sie müssen mindestens dreissig Zentimeter Humus darauf geben usw. Das habe ich gemacht. Heute habe ich einen wunderbaren Garten. Ich kann Ihnen sagen, die Biodiversität auf meinem Dach: vom Regenwurm über Ameisen bis zu Enten, die in meinem Teich schwimmen, Libellen ... All das habe ich auf meinem Dach.
Jetzt ist es tatsächlich so, wie Kollega Krähenbühl gesagt hat: Dies wird heute nicht mehr an die Grünfläche angerechnet, obschon dort wahrscheinlich eine bessere Biodiversität stattfindet als in vielen behördlich verfügten oder von den Gemeinden oder von der Stadt gebauten Biodiversitätsflächen in der Stadt. Ebenfalls wird das Regenwasser gut verwendet. Es wird nämlich zuerst einmal für die Biodiversität genutzt, für die Sträucher und die Vögel und alles, was dort noch ist. Darum: Nehmen Sie bitte die Planungserklärung 7 an. Es ist eine gute Sache, wenn man diese unterstützt. Merci.