Bruno Vanoni · GRÜNE
Die regionale Energieberatung ist auch eine gefragte Sache. Das kann man im Vortrag des Regierungsrates lesen, und das wurde kürzlich auch von der Regionalkonferenz Bern-Mittelland an einem Infoanlass bestätigt. Die hohe Nachfrage der letzten zwei Jahre ist, wie man dort erfahren konnte, nach wie vor im Gang. Sie hält an, die Nachfrage ist auf einem hohen Niveau. Es sind zunehmend vertiefte Beratungen gefragt, und an den Kosten dieser vertieften Beratungen beteiligen sich auch die Privaten und die Firmen, welche die Beratung in Anspruch nehmen. Zum Teil übernehmen auch die Gemeinden – z. B. Energiestädte wie Zollikofen – einen Teil der Kosten für solche vertiefte Beratungen, weil sie damit die energetische Sanierung und Verbesserung auf ihrem Gemeindegebiet vorantreiben wollen.
Die regionale Energieberatung ist förderungswürdig und darf nicht behindert werden, wenn wir die kantonalen Ziele im Energiebereich und im Klimaschutz erreichen wollen. Auch die Gemeinden profitieren von leistungsfähigen Energieberatungsstellen, vor allem auch kleinere und mittlere Gemeinden, die selber nicht so viel Know-how haben. (Der Präsident bittet um Ruhe im Saal. / Le président réclame le silence dans l’assemblée.) Danke vielmals. Eben, die Gemeinden profitieren von leistungsfähigen Energieberatungsstellen und werden durch diesen Beschluss heute nicht verpflichtet, in Zukunft ihre Beiträge an die Regionalkonferenzen oder Planungsregionen für die regionalen Beratungsstellen ebenfalls zu erhöhen. Es wäre einfach wichtig, dass die Gemeinden ihre Beiträge jetzt, wenn dann der Kanton mehr bezahlt, nicht reduzieren. Das Ziel ist, das Angebot dieser unabhängigen Beratung auf hohem Niveau aufrechtzuerhalten und vielleicht auch weiterzuentwickeln. Ein Beispiel dafür ist die aktive Rolle, welche die regionale Energieberatungsstelle im Gebiet Bern-Mittelland im Rahmen des Programms wahrnimmt, das die Regionalkonferenz unter dem Titel «Klimaziel Netto Null 2050 – Handlungsspielraum für die Gemeinden» gestartet hat.
Aufgrund dieser Ausführungen und der grossen Nachfrage nach dieser unabhängigen regionalen Energieberatung ist der Bedarf nach einer Erhöhung auf 1,50 Franken pro Kopf der Bevölkerung auch in der Verwaltung erkannt worden. Das kann man auch im Vortrag lesen, und die Mehrheit der BaK hat den Bedarf aufgegriffen und jetzt eben diese 1,50 Franken beantragt.
Die grüne Fraktion unterstützt diesen Antrag und lehnt eine Beschränkung auf 1 Franken, wie es jetzt eine Minderheit fordert, ab. Danke vielmals, wenn Sie das auch machen.