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Dominik Blatti · EDU

de
Gran Consiglio (BE)6 giu 2024
Dominik Blatti, Oberwil i. S. (EDU), Fraktionssprecher. Das Anliegen der Motionäre können wir absolut verstehen. Es ist sicher etwas sehr Unangenehmes, wenn man sieht, wie der Pegel steigt. Ich kann dies als ehemaliger Feuerwehrkommandant mit Christoph Grupp teilen. Wenn so ein Fluss immer höher wird, ist das sehr beängstigend. Wir konnten dies schon an der Simme beobachten und mussten intervenieren.

Ich möchte allerdings in den Raum stellen, dass die Liegenschaftsbesitzer auch unbedingt ihren Beitrag leisten müssen. Es darf auch nicht sein, dass man immer näher an den See baut. Natürlich haben wir die Uferschutzzonen und die Gefahrenzonen und die Gefahrenkarten, aber mich dünkt manchmal, dass man aus all diesen Ereignissen und von all diesen Karten nur wenig gelernt hat. Bei der Realisierung der Gebäude muss zwingend darauf geachtet werden, dass man Untergeschosse möglichst vermeidet, dass man über der Erde bleibt, und dass die Gebäude nicht in die Gefahrenkarte oder in die Gefahrenzone gebaut werden. Das ist mir sehr wichtig.

In den Bergen müssen wir genauso mit Naturgewalten rechnen. In unserem Gebiet müssen wir mit Murgängen rechnen. Wir sind mit Schnee, mit Lawinen konfrontiert. Das ist für uns auch eine Bedrohung. Für uns ist es ein absolutes No-Go, in einer solchen Zone zu bauen, und wenn dort gebaut wurde, würde ein Wiederaufbau ganz sicher nicht mehr bewilligt. Es ist mir sehr wichtig, dass wir dies hier deponieren, dass es gesagt ist: In diesen Gefahrengebieten wird einfach nicht gebaut.

Wir stimmen als EDU-Fraktion aber der Motion zu, möchten aber in allen drei Punkten die Abschreibung. Danke vielmals fürs Zuhören.

Trascrizione
tagblatt.gr.be.ch
Istituzione
Gran Consiglio

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0