Markus Aebi · SVP
Ich möchte zur Thematik digiFLUX Folgendes sagen: Heute Morgen hat sich gezeigt, dass die Debatte wieder darauf hinausläuft, dass man die Produktionsrichtungen gegeneinander ausspielt usw. Halten Sie den Ball doch flach. Es geht wirklich nur um die Aufzeichnung des Ganzen. Regina hatte recht, als sie gesagt hat, dass dies noch aus der Trinkwasserinitiative kommt. Das ist richtig, das hatte man damals so gesagt, aber man hatte damals auch gesagt, dass es eine einfache Variante sein muss. Es muss praktikabel sein und es muss sinnhaft sein. So, wie es jetzt dasteht, ist es das nicht.
Deshalb macht die Standesinitiative von Ruedi Fischer absolut Sinn. Es ist ein Instrument, das wichtig ist, mit dem wir Botschaften abgeben können. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich war letzten Herbst in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates. Es ging um den Zuckerbeschluss. Dabei haben mich Ständeräte gefragt: «Ja, wie oft pro Jahr können Sie Zuckerrüben ernten?», usw. «Wann sät man diese?» Die Leute haben zum Teil keine Ahnung und sind dankbar, wenn wir vom grössten Agrarkanton mit gewissen Signalen ins Bundesparlament hineingehen. Das sind für sie wertvolle Hinweise, die für die Meinungsbildung manchmal eben auch wichtig sind.
Deshalb bitte ich Sie, all die Auswüchse, die man einander mit Produktionsrichtungen hin und her vorwirft ... – Das bringt nichts. Wir haben in der Landwirtschaft digitale Aufzeichnungsmittel, die wir heute brauchen. Neben diesen sollte man jetzt mit digiFLUX noch ein zweites System haben. Deshalb macht das absolut Sinn, denke ich. Alle Produkte, die Sie heute an irgendeinem Ort holen, sind aufgezeichnet, bis auf die Parzelle genau.
Deshalb: Gehen Sie dies doch entspannt an. Lassen Sie dies durch und dann, glaube ich, kommt es am Schluss gut – nicht, dass man die ganze Branche beübt mit Dingen, die nicht nötig sind. Merci.