Fina Girard · jgb
Fina Girard (GAB): Wir sprechen heute bereits zum zweiten Mal über die Dreirosenanlage, ganz zu schweigen vermutlich zum X-ten Mal wie in der während der vergangenen Monaten. Die Dreirosenmatte ist eine der wenigen Grün- und Freiflächen im dicht bewohnten Kleinbasel. Genauso viele Bedürfnisse wie auch Probleme vereinen sich auf dieser Matte. Auch am letzten Drogenstammtisch vom Stadtteilsekretariat und von Bajour wurde viel und aufgebracht über die Situation auf der Dreirosenmatte gesprochen, besonders von anwesenden Eltern.
Regierungsrätin Stephanie Eymann hat an diesem Anlass darüber informiert, dass nun auch auf den Schularealen zum Teil gedealt und konsumiert wird. Das besorgt und verunsichert Eltern und ihre Kinder. Als Massnahme hat der Regierungsrat den Einsatz von Security angekündigt. Ob das dem Sicherheitsgefühl der Kinder dienlich sein wird, sei mal dahingestellt. Was sich die Quartierbevölkerung hingegen schon lange wünscht, ist, statt stets auf repressive Massnahmen zu setzen, im Gegenteil die Dreirosenmatte positiv zu besetzen und sie aktiv für das Quartier und seine Kinder zu gestalten.
Eine Möglichkeit dafür wäre die Schaffung einer Kindertankstelle. Damit entsteht ein Raum, wo betreutes und unbeschwerte Spielen im Zentrum steht. Damit hat man bereits bei ähnlicher Ausgangslage auf der Claramatte gute Erfahrungen gemacht. Regierungsrätin Stephanie Eymann hat sich am Drogenstammtisch offen und positiv gegenüber dieser Idee geäussert. Das ist sehr erfreulich. Nun erwarten die anwohnenden Familien aber endlich eine Antwort, ob es denn auch wirklich vorwärtsgeht. Jetzt dürfen sie nicht mit leeren Versprechen stehengelassen werden. Ich bedanke mich deshalb für eine rasche Beantwortung der Interpellation.