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Albert Fritsche

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Gran Consiglio (AI)30 mar 2026Gran Consigliere

Grossrat Albert Fritsche, Ich habe keine Frage, ich habe es darum auch nicht zugestellt, weil mein Votum dann eher in einem Wunsch oder in einer Aufforderung endet. Ich habe mich auch hier drin schon mehr geäussert zu der PFAS-Situation, habe dort viele Fragen gestellt, die man dann auch ausführlicher in die Beantwortung bekommen konnte, von Landeshauptmann Stefan Müller. Jetzt, in den letzten Wochen haben wir mehr erfahren, wir haben das sicher alle in der Presse gelesen, wie die Situation jetzt aussieht und als erstes möchte ich mich wirklich bedanken bei diesen Ämtern, dem Departement, das das gemacht hat, die jetzt eben nicht weggeschaut haben, zusammen mit Ausserrhoden und eben mit anderen Kantonen, die Untersuchungen weitergetrieben haben, dass sich das Landwirtschaftsamt, das Umweltamt und auch das kantonale Labor unter Statthalter Monika Rüegg Bless.

Ehrlich gesagt, ich habe nicht ganz recht daran geglaubt, dass das eine gute Idee ist mit dieser freiwilligen Beprobung. Aber nachdem ich gelesen habe, dass wirklich ein Viertel der Bauern, also 91 Landwirtschaftsbetriebe, und ich nehme an, der ist über den ganzen Kanton verteilt, dass wir nicht gerade die im äusseren Landesteil waren, wo eigentlich etwas mehr exponiert waren, also ein grosses Lob, dass die Bauern es gewagt haben und die Proben eingeschickt haben. Wir wissen alle, es ist manchmal nicht ganz einfach, an einem Ort hinzuschauen, wo man vielleicht die Antwort nicht unbedingt wissen will. Sehr lobenswert finde ich auch, dass die Standeskommission auch schnell entschieden hat, aus dem Strukturverbesserungsfonds Gelder zu sprechen, um die Bauern auch in der weiteren Entwicklung in diesem Problem zu unterstützen.

Ich weiss nicht, ist das schon jetzt eine Notmassnahme, da haben wir recht gesehen, oder ist das im Rahmen dieses Fonds sowieso möglich? Die Landwirtschaft braucht unsere Unterstützung. Die PFAS und die PFOS etc, die haben wir alle oder auch jetzt noch, soweit es noch erlaubt ist, haben wir diese gerne bei unseren Gortexkleidern, Teflonpfannen und so weiter und die Bauern haben aus dem Klärschlamm, solange es erlaubt gesehen ist, hat man es auch dazu bewegt, den Klärschlamm auszubringen, ohne dass sie so wissen konnten, was mit dem Boden passiert. Ich möchte alle hier, die irgendwie die Möglichkeit haben, auffordern und Einfluss haben auf Bundesebene bei anderen Kantonen, jetzt zu schauen, dass wir wirklich auf nationaler Ebene ähnliche Informationen über die PFAS-Belastungen bekommen, also in den Kantonen, die ein bisschen weniger gemacht haben, als jetzt wir hier in der Ostschweiz, dass man die Landwirtschaft unterstützt, dass wir da auch unterstützen, dass was die Standeskommission macht. Und dass man die Forschung auch anregt, dass wir mehr wissen, wir haben lesen können, man weiss einfach noch sehr viel nicht und vor allem, ich weiss, dass Stefan sich Landeshauptmann Stefan Müller für das sehr einsetzt auch auf Bundesebene, dass man jetzt auf Bundesebene das Vorgehen erklärt, den Massnahmenplan trifft und nicht jetzt einzelne Kantone, die genau hingeschaut haben, nicht alleine lassen mit dieser Situation.

Trascrizione
ai.recapp.ch
Istituzione
Gran Consiglio

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0