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Franziska Cavelti Häller · GLP

de
Consiglio cantonale (SG)3 dic 2025Mitglied des Kantonsrates

Cavelti Häller-Jonschwil (im Namen der GLP-Gruppe): Der Antrag Schöb-Thal ist abzulehnen.

Wir tun uns schwer, den vorliegenden Antrag nachzuvollziehen. Das Seco prognostiziert für dieses Jahr eine Teuerung von gerade einmal 0,1 Prozent. Vor diesem Hintergrund steht ein pauschaler Ausgleich von 0,3 Prozent schlicht nicht zur Diskussion. Man kann keine Teuerung kompensieren, die faktisch nicht existiert. 0,3 Prozent wären also eigentlich eine generelle Lohnerhöhung von 0,2 Prozent, was völlig quer in der Landschaft stehen und die Glaubwürdigkeit des ganzen Entlastungspakets untergraben würde. Wir wissen, dass insbesondere der Anstieg der Krankenkassenprämien nicht in die offizielle Teuerungsberechnung einfliesst. Das ist stossend, betrifft aber alle Arbeitnehmenden gleichermassen.

Für uns unbestritten ist hingegen, dass die 0,6 Prozent für individuelle Lohnerhöhungen bestehen bleiben. Zusammen mit den zu erwartenden Mutationsgewinnen bieten sie genügend Spielraum, um Engagement gezielt zu honorieren, Schlüsselpersonen zu halten und junge Mitarbeitende zu fördern. Genau so, wie auch die Privatwirtschaft laut IHK-Umfrage rund 0,9 Prozent der Lohnsumme für solch differenzierte Lohnmassnahmen einsetzt.

Trascrizione
sg.recapp.ch

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0