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Intervento

de
Gran Consiglio (BE)11 set 2024
Thomas Hiltpold, Thun (GRÜNE), Einzelsprecher. Lieber Hans Schori, du hast mich auch wieder nach vorne ans Rednerpult gedrängt. Ich möchte einfach noch versuchen, deine Sichtweise, die mir etwas schräg vorkommt, zu korrigieren.

Wer ist jetzt hier der Optimist und wer der Pessimist? Ich behaupte, wir sind die Optimisten. Wir sind davon überzeugt, dass die Rettungsorganisationen eine gute Sache machen – eine so gute Sache, dass wir nicht mit Zwang und Strafandrohung daherkommen müssen. Was wir machen müssen, ist: werben – werben mit einer positiven Sache und die Leute motivieren, damit eine freiwillige Arbeit auch freiwillig gemacht wird und nicht mit Zwang und Strafe herbeigefördert werden muss.

Wir haben Jungbürgerfeiern, die freiwillig sind. Wir haben Neuzuzüger-Anlässe, die freiwillig sind. Das ist ein Erfolg. Wir müssen diesen Leuten etwas bieten, aber es sollen doch diejenigen kommen, die es interessiert und die motiviert sind, etwas zusätzlich zu leisten.

Zwang und Strafe sind das falsche Mittel. In diesem Sinn sind wir die Optimisten, und das war, glaube ich, ein wenig eine Verdrehung der Sichtweisen. Merci.

Trascrizione
tagblatt.gr.be.ch
Istituzione
Gran Consiglio

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0